Anbei finden Sie ausgewählte Kulturtermine von Kulturamt, NS-DOK, Stadtbibliothek und einzelner Museen für den Monat September 2026.

Kulturamt

Termine: 1. bis 10. September 2026

verschiedene Spielorte

SHALOM-MUSIK.KOELN – Festival für jüdische Musik
Zum vierten Mal lädt „SHALOM-MUSIK.KOELN“ ein zu einem vielseitigen Festival für jüdische Musik. Unter dem Motto „Zuhören“ finden zahlreiche Konzerte statt, die jüdische Musik in ihrer ganzen Vielfalt hörbar machen und damit ein Zeichen setzen für Zusammenhalt, für Begegnung und gegen Antisemitismus. Das Festival wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert. Weitere Informationen: https://www.greenparrotfestival.de/

Termine: 3. September 2026, 13 bis 16 Uhr
5. September 2026, 16 bis 19 Uhr
10. September 2026, 13 bis 16 Uhr
12. September 2026, 16 bis 19 Uhr

Kalker Laden/Stadtpark Kalk
Kalker Hauptstraße 214
Köln-Kalk

Weitere Informationen: https://tun-und-lassen.com/gemeinsamkeiten/  

GEM:EINSAM:KEITEN
Die neue Produktion von „TUN&LASSEN“ beschäftigt sich mit Einsamkeit und der großen Ambivalenz, die sie begleitet: Wir alle fühlen uns manchmal einsam, aber selten sprechen wir darüber. Einsamkeit bleibt oft eine stille Gemeinsamkeit – als Zustand, der kommt und geht oder der länger bleibt als uns lieb ist.

"TUN&LASSEN" schaffen mit Tanz und Objekten niedrigschwellige Situationen im alltäglichen Treiben in Köln-Kalk. Diese laden dazu ein, in Kontakt zu kommen, spielerisch miteinander zu kommunizieren oder einfach nur zu beobachten. So wird ein offener Treffpunkt im öffentlichen Raum geschaffen – und ein Angebot, dabei zu sein, ohne jemanden zu kennen, teilzuhaben, ohne vorher Bescheid zu wissen und mitzugestalten, wie man kann.

Die Passant*innen sind eingeladen, ihr Erleben zu teilen, in Worten, Bildern oder Gesten. Sie können ihre Eindrücke zum Thema Einsamkeit hinterlassen und Erfahrungen reflektieren. So entsteht eine sichtbare, wachsende Sammlung an Eindrücken, die Einsamkeit sanft und empathisch als Gemeinsamkeit behandelt und Verbindungen schafft, wo sie vielleicht nicht vermutet werden.

Über mehrere Wochen baut sich eine kontinuierliche Präsenz im Stadtteil auf: Ohne Anmeldung, kostenfrei und unter freiem Himmel wird Kunst als Teil des Alltags erfahrbar. Die Veranstaltung wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.

Termin: 4. September 2026, 19 Uhr
Stadtgarten Köln, Venloer Str. 40, 50672 Köln

Weitere Informationen: https://www.stadtgarten.de/programm/night-of-stadtgarten-festival-zum-40sten-jubilaeum-11855

Night of Stadtgarten – 40 Jahre Stadtgarten Köln
Wir feiern 40 Jahre Stadtgarten Köln. Am 4. September 1986 wurde der Konzertsaal eröffnet. Aus diesem Anlass lädt der Stadtgarten am 4. September 2026 ein zur Night of Stadtgarten: Ein Festival, das mit rund 20 Konzerten auf der großen Außenbühne und auf allen Bühnen des Hauses die vergangenen und die nächsten 40 Jahre Stadtgarten feiert - und insbesondere die Zukunft kreativer Musik. Der Stadtgarten Köln wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert. Termine: 4. bis 13. September 2026, alle Termine siehe Webseite an sieben verschiedenen Orten im Kölner Stadtteil Kalk. Weitere Informationen: https://elk-festival.com/

8. Europäisches Literaturfest Köln-Kalk
Mit seiner achten Ausgabe geht das Europäische Literaturfestival Köln-Kalk einen bewussten Schritt weiter. Unter dem Schwerpunktthema „Scham“ bewegt sich das Festival erstmals durch das Veedel. Die Veranstaltung wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.

Termine: 5. bis 11. September 2026

verschiedene Spielorte

Cologne Jazzweek
Die sechste Ausgabe der Cologne Jazzweek bringt 2026 über 50 Konzerte auf 20 Bühnen und Open Air in die Stadt. Mit Konzerten in Clubs, Kirchen, Konzertsälen und neuen, bislang für Jazz unerschlossenen Orten wird ganz Köln zur Bühne. Mehr als 250 Musiker*innen aus 18 Nationen, zwischen Kölner Szene, europäischen Akteuren und internationalen Gästen, präsentieren die Vielfalt der improvisierten Musik. Die Veranstaltung wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.

Weitere Informationen unter: https://jazzweek.de/

Termine:
10. September 2026, 20 Uhr Premiere
11. September 2026, 20 Uhr
12. September 2026, 20 Uhr
13. September 2026, 18 Uhr
14. September 2026, 20 Uhr

Tanzfaktur Köln
Siegburger Str. 233w
Köln-Deutz

KEYENBERG 3 – Produktion von ANALOG in Koproduktion mit studiobühneköln
Was bleibt von einem Ort, wenn er verschwindet? Was bleibt von uns, wenn der Boden unter unseren Füßen wegbricht? „KEYENBERG 3“ steht am Rand. Am Rand eines Abgrunds, am Rand einer Entscheidung, am Rand zwischen dem, was war, und dem, was noch werden könnte. Ausgehend von der realen Umsiedlungsgeschichte des Dorfes Keyenberg in der Nähe der Abbruchkante Tagebau Garzweiler entwickelt das Performance-Label ANALOG eine poetisch-politische Erkundung von Verlust, Identität und der Sehnsucht nach Heimat – einem Begriff, der so viel verspricht, wie er verschweigt. Die Veranstaltung wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.

Weitere Informationen: https://analogtheater.de/wir/2026-keyenberg-3/   

Termine: 11. bis 13. September 2026

Auf dem Schillplatz Köln-Nippes

Hands off - eine interaktive Ausstellung vom Kollektiv Der kleine Container
Eine feministische Perspektive auf Berührung, Freiheit und Rausch.

Der kleine Container fragt: Was bedeutet feiern gehen für dich? Wie bewegst du dich im öffentlichen Raum? Wie sicher fühlst du dich? Werde Teil der interaktiven Ausstellung! Wir laden dich ein: zu zuhören, hinzuschauen, mitzureden, klarzustellen und loszuziehen... Einmal täglich wird die Ausstellung zum Happening: Die DJ trifft auf unser Party-Maskottchen „Die Hand“ (Hierfür bitte das Kombi – Ticket kaufen). Die Veranstaltung wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert. Weitere Informationen: https://rausgegangen.de/events/handsoff/

Termine: 11. bis 13. September 2026

Odonien
Hornstr. 85
Köln-Ehrenfeld

Robodonien

Zwischen abstrakten Kunstinstallationen und urbanem Industrieflair finden regelmäßig Konzerte, Ausstellungen, Open-Air-Kinovorführungen, Kunstmärkte und Comedy-Abende statt, die Odonien zu einem Ort für Begegnungen und Erlebnisse machen. Die Veranstaltung wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.

Termine:

Freitag, 11. September 2026, 11 Uhr
Samstag, 12. September 2026, 18 Uhr, anschließend Party
Ehrenfeldstudios
Wißmannstraße 38
Köln-Ehrenfeld

"Trashedy" von performing:group (Tanztheater)
"Trashedy" richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und thematisiert Konsum, Demokratie und persönliche Verantwortung auf humorvolle Weise und ohne erhobenen Zeigefinger. Im Mittelpunkt des Stücks steht die Frage, wie stark unser Alltag die Umwelt beeinflusst. Zwei Darstellende untersuchen auf der Bühne, wie Konsum entsteht und welche Folgen er hat. Das Stück arbeitet mit Tanz, physical Theatre, animierten Zeichnungen und Musik. Schritt für Schritt wächst ein Müllberg. So wird sichtbar, wie viele Entscheidungen Menschen täglich treffen – und welche Auswirkungen diese haben.

Seit der Uraufführung im Jahr 2012 ist das Kölner Ensemble performing:group mit „Trashedy“ weltweit auf Tour. Die Physical Theatre Performance war unter anderem schon in Indien, Japan, Island, Frankreich, den Niederlanden, Italien, Ungarn, Liechtenstein, Luxemburg, Kroatien, Argentinien, Südkorea und China zu sehen. Im September 2026 findet die Feier der 250. Vorstellung in Köln statt. Die Veranstaltung wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert. Weitere Informationen: https://www.ehrenfeldstudios.de/

Termine: 17. bis 27. September 2026

Filmforum NRW

Lichtspiele Kalk, Rex Kino, u.a.

Afrika Film Festival Köln

Zum 23. Mal findet das Afrika Film Festival Köln statt, eine der größten und bedeutendsten Plattformen für das afrikanische Kino in Europa. Die Filme der diesjährigen Ausgabe erzählen von Verlust, Vertreibung und Linderung, aber vor allem davon, wie Menschen trotzdem Wege finden, weiterzuleben. Heilung bildet das Herzstück dieser Festivalausgabe: nicht als glückliches Ende, sondern als oft widersprüchlicher Prozess, der Mut, Gemeinschaft und Erinnerung braucht. Das Festival wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.

Weitere Informationen: https://afrikafilmfestivalkoeln.de

Termine:
18. September 2026, 11 Uhr
18. September 2026, 19 Uhr PREMIERE
19. September 2026, 19 Uhr

Tanzfaktur Köln
Siegburger Str. 233 w
Köln-Deutz

RECHARGE – Eine Solo von Antje Velsinger / new trouble (Tanz) Marie ist erschöpft. Aber noch nicht fertig. Sie steht an einem Ort, an dem viele von uns vorbeikommen: kurz bevor alles zu viel wird. Dort, wo das System längst beschlossen hat, dass Energie etwas ist, das wir gefälligst selbst herstellen. Mehr Leistung. Mehr Leidenschaft. Mehr Einsatz. Pausen später. Doch was wäre, wenn es einen anderen Ausgang gäbe? Einen Moment, in dem man selbst entscheidet, was genug ist. Die Veranstaltung wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.

Weitere Informationen: https://antjevelsinger.com/produktionen/recharge/

Termine:

Eröffnung: 25. September 2026, 18 Uhr
Ausstellung: 25. September bis 11. Oktober 2026, Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 14 bis 18 Uhr

Kunsthafen, Kunsthaus Rhenania
Bayenstr. 28
50678 Köln

Between Borders, Eine Gruppenausstellung über unsichtbare Grenzen in der Kunst
Vierzehn Künstler*innen befassen sich mit unsichtbaren Grenzen, die keine Landkarte verzeichnet. Gemeint sind Trennlinien in Sprache und Herkunft, die im Alltag spürbar werden und sich der unmittelbaren Sichtbarkeit entziehen.

Die versammelten Arbeiten fragen, wo solche Grenzen entstehen und an welchen Stellen sie sich verschieben lassen. Die beteiligten Positionen kommen aus unterschiedlichen geografischen und biografischen Zusammenhängen. Between Borders macht Mechanismen von Zugehörigkeit und Ausschluss erfahrbar und verhandelt dabei, wie die verschiedenen Künste selbst von Dynamiken der Entgrenzung gekennzeichnet sind.

Lesung: Dienstag, 6. Oktober 2026, um 18 Uhr – „Unsichtbare Mauern“ mit dem Autor Musa Deli; Katalogpräsentation: Samstag, 10. Oktober 2026, 14 bis 18 Uhr

Finissage: Sonntag, 11. Oktober 2026, 14 bis 18 Uhr – mit dem Künstler Elias von Martial; Geführte Rundgänge nach Absprache an: leila.cheraghi@co3art.com. Die Veranstaltung wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.

Weitere Informationen: https://co3art.com/exhibitions-events/between-borders/

NS-Dokumentationszentrum

NS-Dokumentationszentrum
Appellhofplatz 23-25
Köln-Innenstadt

Donnerstag, 3. September 2026, 18 Uhr

Franco muss vergessen werden. 90 Jahre nach dem Spanischen Burgerkrieg
Thomas Stölting erinnert an den Spanischen Bürgerkrieg und behandelt die Ursachen, seinen Verlauf und wie er bis heute (nicht) erinnert wird. Dabei macht er deutlich: Hitler Deutschland ermöglichte diesen Krieg erst. Bewusst richtet der Autor den Blick auf die innere Logik der spanischen Gesellschaft, ihre Brüche, ihre Schuldverhältnisse und verschleppten Konflikte. Stölting zeichnet nach, wer die Gewalt forcierte und strategisch vorantrieb. Er beschreibt zudem, warum eine historisch-kritische Aufarbeitung unverzichtbar ist und wie sie gelingen kann. Anmeldung unter nsdok.de/veranstaltungen

6. September 2026, jeweils 14.30, 15.30, 16.30, 17.30 Uhr

Konzert: Fuga – Neue Musik für Flöte und Electronics
"fuga" ist eine Komposition für Flöte und Mehrkanal-Elektronik. Das Stück basiert auf umfangreichen Archivrecherchen: Im Zentrum stehen Tonaufnahmen, die Brigitte Schiffer, eine jüdisch-deutsche Komponistin, in den 1930er-Jahren in Ägypten anfertigte. In "fuga" reagiert der Flötist Roy Amotz auf die Archivaufnahmen, und gemeinsam mit der Künstlerin Netta Weiser (Electronics) schaffen sie eine zeitgenössische, sinnliche Resonanz. Das Werk reflektiert die Zirkularität der Zeit: von Leben und Tod, von Kunst, die in Zeiten von Krieg und Exil entsteht. Der Eintritt ist frei. Eine Veranstaltung im Rahmen von Shalom Musik Koeln Anmeldung und weitere Informationen unter www.shalommusik.koeln

Montag, 14. September 2026, 15 Uhr

Vor- und Nachbereitung von Gedenkstättenbesuchen (Online-Veranstaltung)
Schulen machen den Großteil der Gruppen in den Bildungs- und Vermittlungsangeboten des NS-DOK aus. Ebenso vielfältig wie die Teilnehmenden ist der Kontext ihres Besuchs: Klassenfahrten, Ausflüge oder Projektkurse kommen mit jeweils eigenen Perspektiven ins EL-DE-Haus. Wie kann man die jeweiligen Lernerfahrungen verbessern? Dr. Dirk Lukaßen (NS-DOK) und Andreas Weinhold (LVR-Bildungspartner) diskutieren mit den Teilnehmenden die Bedarfe und stellen mit BipaLap.NRW ein Angebot vor. Anmeldung unter nsdok.de/veranstaltungen

Donnerstag, 17. September, 18 Uhr

Buchvorstellung: Der Anlass: Familiengeheimnisse hinterfragen
Ein blinder Fleck. Der steht oft zu Beginn einer Familienrecherche. So war es auch bei der Spiegel-Journalistin Susanne Beyer. Über ihren Großvater wussten die Familienerzählungen nur Gutes. Doch als Chemiker bei der IG Farben war er in die nationalsozialistische Kriegswirtschaft verwickelt, wurde dann kurz vor Kriegsende auf ungeklärte Weise erschossen. Warum? In ihrem Buch "Kornblumenblau" erzählt die Journalistin nicht nur von ihrer eigenen Spurensuche, sondern auch von den Auswirkungen der Familiengeheimnisse auf die Gegenwart. Moderation: Melanie Longerich (NS-DOK). Anmeldung unter nsdok.de/veranstaltungen

Donnerstag, 24. September 2026, 18 Uhr

Informationen und Gespräche: Der rechtsterroristische "Wehrhahn-Anschlag" in Düsseldorf vor 26 Jahren
Am 27. Juli 2000 detonierte eine Bombe an einem S-Bahnhof in Düsseldorf. Zehn Menschen wurden teilweise schwer verletzt, ein ungeborenes Baby wurde im Bauch seiner Mutter getötet. Bei der angegriffenen Gruppe handelte es sich um osteuropäische Migrant*innen, einige von ihnen waren jüdisch. Erst 2018 kam es zu einem Prozess gegen einen Neonazi, der aber freigesprochen wurde. Bis heute ist die Tat nicht aufgeklärt. In einer Gesprächsrunde diskutieren Autor*innen des Sammelbandes "Und damit kam die Angst …", moderiert von Sabine Reimann (Hochschule Düsseldorf).
Anmeldung unter nsdok.de/veranstaltungen

Dienstag, 29. September 2026, 18 Uhr

Offen gefragt: Welche Bedeutung hat Erinnerungskultur für eine Demokratie, die unter Druck steht?
Infolge der Landtagswahlen in ostdeutschen Bundesländern drohen im September 2026 starke politische Verwerfungen, nicht zuletzt für die Erinnerungskultur. Aber auch in Westdeutschland steht die Demokratie unter Druck. In seinem neuen Gesprächsformat diskutiert Sven Lehmann MdB (Vorsitzender des Kulturausschusses des Deutschen Bundestags) mit Dr. Kai Langer (Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt) und Dr. Henning Borggräfe (NS-DOK) über die Bedeutung der Erinnerungskultur im Umgang mit Rechtsextremismus und aktuellen demokratischen Herausforderungen. Anmeldung unter nsdok.de/veranstaltungen

Interim Zentralbibliothek

Interim Zentralbibliothek
Hohe Straße 68-82
Köln-Innenstadt

Dienstag, 1. September 2026, 19 Uhr

Die Wohnkrise: Wie sie Demokratie und Zusammenhalt bedroht Die Autoren Sebastian Kurtenbach und Rolf G. Heinze im Gespräch: Wohnen ist zur Schicksalsfrage geworden. Was als Problem in den Metropolen begann, ist längst überall zur wichtigsten gesellschaftlichen Krise herangewachsen, die alle Schichten betrifft, den wirtschaftlichen Wandel blockiert und die soziale Schere immer weiter öffnet.

https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/veranstaltungen/daten/40798/index.html

Dienstag, 8. September 2026, 19 Uhr

Die Empörungsfalle: Wie wir wieder streiten lernen
Saba-Nur Cheema und Meron Mendel im Gespräch: Wie immer neue Empörung entsteht, wem sie nutzt und wie wir ihr entkommen. Unsere Zeit ist geprägt von permanenter Aufgeregtheit und reflexhafter Empörung. Statt sachlichem Austausch dominieren verhärtete Fronten und ideologische Echokammern, wodurch der öffentliche Diskurs seine demokratische Funktion verliert.

https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/veranstaltungen/daten/40799/index.html

Donnerstag, 10. September 2026, 19 Uhr

Was uns verbindet: Gedichte aus den Partnerstädten Cork und Köln Buchvorstellung mit irischen und deutschen Autor*innen. Mit musikalischer Begleitung. Grußwörter von Bürgermeisterin Teresa de Bellis-Olinger, der Vorsitzenden der Städtepartnerschaft Köln-Cork, Lydia Schneider-Benjamin, sowie die Projektleitung Sue Fiessler. Zwanzig Dichter*innen haben sich in Tandems zusammengeschlossen, es entstanden Dialoge, Vertrauen und kreative Verbindungen, die über Sprach- und Stadtgrenzen hinausreichen. Die Ergebnisse dieser konstruktiven Zusammenarbeit zeigen sich in dem Buch "Verbindungen/Connections", das an diesem Abend vorgestellt wird. https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/veranstaltungen/daten/40894/index.html

Samstag, 26. September 2026, 16 Uhr

Claudia Kemfert: Kurzschluss
Die Autorin im Gespräch mit Marija Bakker: Wie wir unsere Energiezukunft verspielen. "Heizungshammer", "Verbotskultur", "Dunkelflaute" – die Energiewende zerreißt Familien und Freundeskreise, spaltet Gesellschaft und Wirtschaft. Wie lange bleibt unsere Zukunft noch planbar? Was wird aus meinem Eigenheim, wenn die nächste Krise kommt? Wer wird am Ende wirklich zahlen müssen? Rast Deutschland sehenden Auges in den Abgrund? Die Veranstaltung ist Teil des Klimafestivals Köln 2026. Weitere Informationen: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/veranstaltungen/daten/40893/index.html

Mittwoch, 30. September 2026, 17.30 Uhr, im Interim Zentralbibliothek
ab 20 Uhr in der Philharmonie Köln Impuls Plus: Streichquartett im Fokus
Bei einem Einführungsgespräch vor dem Konzertbesuch erfahren Sie tiefere oder ganz neue Einblicke in die Werke des Konzertabends. Hintergrundgeschichten, wissenswerte Aspekte und interaktive Elemente stimmen auf das Konzert ein. Das "vision string quartet" möchte für die Gattung Streichquartett ein Zukunftsbild im Jetzt entwerfen. Der Ansatz ist ebenso aufregend wie erfolgreich. So wird ein junges Quartett zur modernen Band. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Kölner Philharmonie (KölnMusik) statt und wird gefördert vom Kuratorium KölnMusik e. V. https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/veranstaltungen/daten/39485/index.html

Rautenstrauch-Joest-Museum

Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt
Cäcilienstraße 29-33
Köln-Innenstadt

3. September 2026, 18 und 20 Uhr
Workshop für Erwachsene "Klimabedingte Migration – Klimagerechtigkeit und indigene Lebensräume"
Durch die klimatischen Veränderungen sind weltweit immer mehr Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Indigene Gemeinschaften gehören aufgrund ihrer oft unmittelbaren Verbindung zur Natur zu den Ersten, die die Folgen des Klimawandels zu spüren bekommen. Im Rahmen des Workshops wird unter anderem über die Verantwortung der globalen Gemeinschaft diskutiert. Weitere Informationen: Rautenstrauch-Joest-Museum Köln | Veranstaltungskalender

16. September 2026, 19 Uhr

Eröffnung der Sonderausstellung "r e t u r n – Zwischen Vergangenheit und Zukunft entsteht ein anderer Ort"

Zahlreiche Künstler*innen und Communities eröffnen in "r e t u r n" neue Perspektiven auf Erinnerung, Entwurzelung, Zugehörigkeit und Zukunft. Mit Videoarbeiten, Installationen, Performances und partizipativen Formaten entsteht im Rahmen der Ausstellung ein vielfältiger Erfahrungsraum. Zum Eröffnungsabend sind die Besucher*innen eingeladen, eine Performance der iranischen Künstlerin Farkhondeh Shahroudi zu erleben. Anschließend öffnen sich die verschiedenen Ausstellungsräume und partizipativen Formate. In der Home Food Kantine Baraza von In-Haus e. V. gibt es Getränke und etwas zu essen, während die Werkstatt r e t u r n aktiviert wird. Zahlreiche Hosts begleiten die Besucher*innen durch den Abend. Der Eintritt ist frei. Informationen und Programm: r-e-t-u-r-n.net

18. September 2026, 17 Uhr

Kurator*innenführung durch die Sonderausstellung "r e t u r n"
Die Kuratorin der Ausstellung, Nanette Snoep, künstlerische Direktorin des RJM, und der Co-Kurator und Szenograf Marius Förster führen durch die Sonderausstellung "r e t u r n". Dabei laden sie dazu ein, die partizipativen Räume der Ausstellung zu entdecken, und geben Einblicke in die kreativen Arbeiten der Künstler*innen und ihre unterschiedlichen Positionen. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Kurator*innen ins Gespräch zu kommen. Die Führung findet in deutscher Sprache statt.

Weitere Informationen: Rautenstrauch-Joest-Museum Köln | Veranstaltungskalender

19. September 2026, 16 Uhr
Kintsugi-Schnupperkurs für Erwachsene "Brüche ehren"

Kintsugi ist eine traditionelle japanische Reparaturkunst, bei der Scherben mit Urushi-Lack wieder zusammengesetzt und die Risse anschließend mit Goldpulver hervorgehoben werden. Im Rahmen des Workshops erläutern die Referentinnen die Kintsugi-Technik und ihre Philosophie, während beim gemeinsamen Arbeiten mit den Händen Raum für Austausch und neue Verbindungen entsteht. „Brüche ehren“ ist einer von drei Kintsugi-Workshop-Terminen. Weitere Termine: 17. Oktober und 21. November 2026. Informationen und Anmeldung: Rautenstrauch-Joest-Museum Köln | Veranstaltungskalender

27. September 2026, 14 Uhr
Workshop "Flechten verbindet"

Unter Anleitung probieren die Teilnehmenden verschiedene Flechttechniken. Inspiriert von Objekten der Museumssammlung und der eigenen Kreativität können individuelle Stücke gestaltet oder am großen kollektiven Flechtwerk mitgewirkt werden, das Teil der Ausstellung wird. Für Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren. Informationen und Anmeldung: Rautenstrauch-Joest-Museum Köln | Veranstaltungskalender

Philharmonie

Das Konzert-Programm der Philharmonie ist abrufbar unter:
Konzertkalender im September

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit