Köln, Bonn und Düsseldorf: wer entsiegelt die meisten Flächen?
Die Städte Köln, Bonn und Düsseldorf starten mit einem Städtewettbewerb zur Begrünung von versiegelten Flächen. Welche Stadt entsiegelt bis zum 31. Oktober 2026 mehr Flächen? Der Gewinner-Stadt winkt die "Goldene Gießkanne" als Wanderpokal. Alle Entsiegler*innen gewinnen ein besseres lokales Klima. In Köln wird das Projekt durch den "RegenKompass" der Stadtentwässerungsbetriebe Köln unterstützt.
Ziel der Entsiegelungsaktion "Grau raus, Grün rein" ist es, gepflasterte Flächen im Stadtgebiet zu verringern und stattdessen zu bepflanzen. An sonnigen Tagen können sich versiegelte Flächen stark aufheizen. Dadurch sind vor allem Kinder und Senior*innen erheblich belastet. Grüne, bepflanzte Flächen kühlen durch Verdunstung die unmittelbare Umgebung ab und die Aufenthaltsqualität steigt. Zudem wird die Artenvielfalt erhöht und das Regenwasser kann besser versickern.
Eigentümer*innen von privaten oder gewerblich genutzten Flächen sind aufgerufen, ihre Flächen zu entsiegeln, zu bepflanzen und am Stadtwettbewerb teilzunehmen. In Köln werden die beim Förderprogramm "GRÜN hoch 3" beantragten Entsiegelungen gezählt. Bei Förderfähigkeit nach Richtlinie beträgt die Höhe der städtischen Zuwendung bis zu 40 Euro pro Quadratmeter entsiegelter und begrünter Fläche. Wer die Förderung nicht wahrnehmen kann oder möchte, kann seine Stadt trotzdem im Wettbewerb unterstützen. Die entsiegelten Flächen können auch direkt per Mail an gruenhoch3@stadt-koeln.de gemeldet werden.
Auf der zentralen Internetseite www.stadt-koeln.de/entsiegeln sind alle Informationen zum Wettbewerb abrufbar.