Weltkriegsbombe in Köln-Rodenkirchen erfolgreich entschärft

Die Zweieinhalb-Zentner-Weltkriegsbombe (125 Kilogramm) wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf erfolgreich entschärft. Der Blindgänger wird nun abtransportiert. Sämtliche Sperrungen werden schrittweise aufgehoben. Die Anwohner*innen können anschließend wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Die KVB-Buslinie 135 kann wieder ohne Einschränkungen auf dem gesamten Streckenverlauf fahren.

Etwa 700 Menschen waren insgesamt von der Evakuierung betroffen. In der Anlaufstelle für Evakuierte im Gymnasium Rodenkirchen hielten sich 23 Personen auf. Es mussten zehn Personen per Krankentransport aus dem Evakuierungsbereich und nach der Entschärfung wieder zurückgebracht werden.

Eine Einsatzkraft des Ordnungsamtes wurde offenbar an einer Straßensperre von einem Hund gebissen. Der Mitarbeiter wurde vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Ansonsten gab es keine besonderen Vorkommnisse. Das Ordnungsamt der Stadt Köln war mit 83 Kräften im Einsatz, die Feuerwehr Köln mit sieben und Hilfsorganisationen mit 22, die Polizei Köln mit acht und die KVB mit einem Verkehrsmeister.

Wegen der schrittweisen Aufhebung der Straßensperren und Verkehrsbehinderungen wird gebeten, sich auf der Internetseite der Stadt Köln (www.stadt.koeln), bei Radio Köln, WDR und anderen Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben zu informieren.

Bei Bauarbeiten war am Dienstag, 30. Juni 2026, in Köln-Rodenkirchen auf einem Privatgrundstück am Adalbert-Stifter-Weg ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Es handelte sich hierbei um eine amerikanische Zweieinhalb-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Eva Fiedler