Weltkriegsbombe in Köln-Niehl ist erfolgreich entschärft
Die Ein-Zentner-Weltkriegsbombe in Köln-Niehl wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf erfolgreich entschärft. Der Blindgänger wird nun abtransportiert. Sämtliche Sperrungen werden schrittweise aufgehoben. Die Anwohner*innen können anschließend wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Die KVB-Linie 16 kann wieder ohne Einschränkungen fahren.
Etwa 2.500 Menschen waren insgesamt von der Evakuierung betroffen. In der Anlaufstelle für Evakuierte im Erich-Kästner-Gymnasium hielten sich rund 160 Personen auf. Es mussten 25 Personen per Krankentransport aus dem Evakuierungsbereich und nach der Entschärfung wieder zurückgebracht werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen gab es keine besonderen Vorkommnisse. Es wurde kein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wegen Störung oder Verweigerung der Evakuierung eingeleitet.
Das Ordnungsamt der Stadt Köln war mit 129 Kräften im Einsatz, die Feuerwehr Köln mit fünf und Hilfsorganisationen mit 31, die Polizei Köln mit 16 und die KVB mit zwei Kräften.
Wegen der schrittweisen Aufhebung der Straßensperren und Verkehrsbehinderungen wird gebeten, sich auf der Internetseite der Stadt Köln (www.stadt.koeln), bei Radio Köln, WDR und anderen Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.
Bei Bauarbeiten war am Dienstag, 28. April 2026, in Köln-Niehl auf einem Privatgrundstück an der Amsterdamer Straße, ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Es handelte sich hierbei um eine amerikanische Ein-Zentner-Bombe mit Front- und Heckaufschlagzünder.
Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit