Stadt Köln passt Überwachungspraxis Höhe Eifeltor in Fahrtrichtung Olpe an

Um Unfälle zu vermeiden, ist auf der Autobahn 4 in Höhe "Eifeltor" aufgrund einer Baustelle der Autobahn GmbH die Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern und ein Durchfahrtverbot für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen zulässigen Gesamtgewichts vorgeschrieben. Bereits seit 18. Dezember 2025 werden in beiden Richtungen die Geschwindigkeit und das Gewicht der Fahrzeuge gemessen. Die rechte Spur Richtung Olpe war bislang von der Gewichtsmessung ausgenommen: Bisher durften Fahrzeuge mit bis zu 44 Tonnen Gewicht auf dieser Fahrspur in Richtung Olpe das Brückenbauwerk der Autobahn 4 passieren.

Nach einer aktuellen Schadensbegutachtung hat die Autobahn GmbH jetzt für diese Fahrspur ein Durchfahrtverbot für Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 7,5 Tonnen angeordnet. Die Stadt Köln misst seit dem heutigen Donnerstagmittag (11. Juni 2026) im Bereich der Anschlussstelle "Eifeltor" in Fahrtrichtung Köln-Süd beziehungsweise Olpe das Gewicht der Fahrzeuge nun auch auf dieser ganz rechten Fahrspur.

Fahrzeuge mit mehr als 7,5 Tonnen Gewicht sollen in Fahrtrichtung Olpe nunmehr alternativ die Autobahn 1 ab Kreuz Köln-West in Fahrtrichtung Norden und dann die Autobahn 3 ab Kreuz Leverkusen in Richtung Süden benutzen.

Hintergrund ist, dass die Autobahn GmbH Schäden an der dortigen Eisenbahnbrücke beheben muss. Es wurde bereits eine geänderte Verkehrsführung angeordnet, damit Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen Gewicht in beiden Fahrtrichtungen nur die rechte Fahrspur nutzen dürfen. Im Juli 2025 hatte die Unfallkommission "Autobahn" (Autobahn GmbH und Landespolizei) beschlossen, dass wegen der temporären Verkehrsführung im Rahmen der Gefahrenabwehr in beiden Fahrtrichtungen Geschwindigkeits- sowie Durchfahrtskontrollen gemacht werden. Der Streckenabschnitt wird wegen der straßenbaulichen Engpässe als Gefahrenstelle angesehen.

Die Autobahn GmbH hatte die Stadt Köln mit der Umsetzung der Kontrollen beauftragt, die Bezirksregierung Köln hat die Kontrollen genehmigt. Zum Einsatz kommt ein Verkehrsüberwachungssystem mit Energieversorgung durch Brennstoffzellen, das die Physikalisch-Technische Bundesanstalt im März 2025 zugelassen hatte. Im Schnitt verkehren pro Tag rund 135.000 Fahrzeuge je Fahrtrichtung, insgesamt passieren somit rund 270.000 Fahrzeuge täglich das Brückenbauwerk.  

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit