Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat den Blindgänger in Köln-Zollstock entschärft. Alle Sperrungen und Beschränkungen werden aufgehoben. Die Anwohnerinnen und Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren.

Der Ordnungs- und Verkehrsdienst war mit 96 Kräften im Einsatz, die Feuerwehr mit zwei, die Polizei mit 40 und die Hilfsdienste mit 76. 95 Krankentransporte wurden durchgeführt. In der Anlaufstelle für von Evakuierungen Betroffene hielten sich bis zu 215 Personen auf. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war am gestrigen Dienstag, 26. November 2019, bei Bauarbeiten in Köln-Zollstock, Karlheinz-Steimel-Weg neben Hausnummer 17, gefunden worden. Es handelte sich um eine englische Fünf-Zentner-Bombe mit einem Heckaufschlagzünder. Die Bombe wurde nicht am gleichen Tag entschärft, weil in der Gleisanlage der Deutschen Bahn neben dem Fundort Waggons mit Gefahrgut unterschiedlichster Art standen, die erst weggefahren werden mussten. Die Stadt Köln bittet Bürgerinnen und Bürger, sich wegen Verkehrsbehinderungen auch weiterhin über Radio Köln, den WDR und andere Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und möglicherweise weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Lars Hering