Seit dem 1. Januar 1997 kümmern wir uns um den Bau und die Instandhaltung von Verwaltungsbauten.

Wir sanieren und modernisieren das Historische Rathaus

Zu den Verwaltungsgebäuden zählt auch das Historische Rathaus in Köln mit der Piazzetta, dem Muschelsaal und dem Hansasaal. Hier tagen Politik und Verwaltung und es finden viele Trauungen sowie öffentliche Veranstaltungen statt. Um das alte Rathaus in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, führen wir 2021 eine umfangreiche Sanierung und Modernisierung durch. Die Arbeiten sollen bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein. 

Historisches Rathaus wird saniert und modernisiert

Rathaus mit Rheinpassage

Eine Stadtloggia für Rodenkirchen

In Rodenkirchen wird im Jahr 2021 damit begonnen, den Abbruch des alten Bezirksrathauses aus den 1960er Jahren vorzubereiten, um an seiner Stelle einen modernen wie repräsentativen Neubau zu errichten. Der Rathausbetrieb wurde in zwei Ausweichquartiere ausgelagert.  Wir verwirklich mit dem Neubau des Rathauses den Siegerentwurf eines architektonischen Realisierungswettbewerbs aus dem Jahr 2018. Gewonnen hat ein Entwurf eines Generalplanerteams rund um das Kölner Architekturbüro JSWD Architekten. Das hat eine unabhängige und überregionale Jury, bestehend aus 17 Fach- und Sachpreisrichterinnen und -richtern, entschieden. Den Vorsitz hatte die Architektin Professorin Hilde Léon aus Berlin.

Das Bestandsgebäude stammt aus den 1960er-Jahren, ist nicht sanierungsfähig und wird abgebrochen. Zu den städtebaulichen Fragen hatte es bereits 2009 einen Wettbewerb gegeben. Das zugrundeliegende Konzept sieht anstelle des heutigen achtgeschossigen Rathausbaus einen Neubau mit fünf Vollgeschossen sowie eine deutlich attraktivere Wegeverbindung zwischen dem Platz vor dem Rathaus an der Hauptstraße und dem Rheinufer vor.

© Stadt Köln
von links: Architekt Frederik Jaspert (Büro JSWD Architekten), Anne Luise Müller (Leiterin Stadtplanungsamt), Mike Homann (Bezirksbürgermeister Rodenkirchen), Petra Rinnenburger (Geschäftsführende Betriebsleiterin der Gebäudewirtschaft) und Christian Mammel (Büro JSWD Architekten)

Der architektonische Entwurf, der nun überzeugen konnte und empfohlen wird, beinhaltet unter anderem einen Publikumsbereich mit dem Servicezentrum der Meldehalle sowie einen Saalbereich, der sich im ersten Obergeschoss sowohl zu einer Stadtloggia am Platz als auch zu einer dem Rhein zugewandten Dachterrasse öffnet. Der Rathausvorplatz soll künftig autofrei sein. Statt der Parkplätze wird eine Tiefgarage gebaut. Über eine sogenannte Rheinpassage soll das neue Rathaus mit dem Rhein verbunden werden.

Werden wir uns mit dem Wettbewerbssieger vertraglich einig, können die Planungen aufgenommen werden. Die endgültige Entwurfsplanung müsste im nächsten Schritt von Rat genehmigt werden, der dann den Baubeschluss dazu fassen muss. Vor dem Abbruch des alten Rathauses sowie dem sich anschließenden Neubau mit Tiefgarage und neu geordnetem Rathausvorplatz muss der Rathausbetrieb in ein Interimsgebäude ausgelagert werden. 

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