Kostenloses Repaircafé startet im MAKK-Kreativlabor
Ab 21. März 2026 erweitert der Museumsdienst Köln sein kurs- und werkstattpädagogisches Programm im MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln, um ein offenes und kostenfreies Repaircafé. Das neue Format lädt Menschen ab 16 Jahren – mit oder ohne Vorerfahrung – dazu ein, im Sinne des Upcyclings selbst aktiv zu werden: reparieren, umgestalten, verschönern oder Alltagsgegenständen eine neue Funktion geben.
Das Repaircafé versteht sich als kreativer Experimentierraum, in dem Nachhaltigkeit praktisch erfahrbar wird. Besucher*innen arbeiten mit unterschiedlichen Materialien und Werkzeugen, tauschen Wissen aus und entwickeln gemeinsam neue Ideen. So entsteht ein lebendiger Ort des Lernens, der Kreativität und der Begegnung. Ermöglicht wird das Repaircafé durch die Förderung von "RheinStart", einer Initiative der RheinEnergie, und die mehr als 700 Stimmen, die in einem offenen Voting-Verfahren für das nachhaltige Projekt gestimmt haben.
Mit dem offenen Angebot setzen der Museumsdienst Köln und das MAKK ein deutliches Zeichen für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Zugleich stärkt das gemeinsame Arbeiten im Museum den sozialen Austausch und macht das Haus zu einem "Dritten Ort" – einem offenen Treffpunkt jenseits von Zuhause und Arbeitsplatz.
Mit der Neueinrichtung des Kreativlabors im MAKK ist ein multifunktionaler, zeitgemäßer Kreativraum entstanden, der mit Nähmaschinen, 3D-Drucker und -Scanner sowie Holzbearbeitungswerkzeugen ausgestattet ist. Damit bietet er ideale Voraussetzungen für nachhaltiges, kreatives Arbeiten,
so Dr. Petra Hesse, Direktorin des MAKK.
Begleitet wird das Repaircafé von studentischen Mitarbeiter*innen aus Kölner Designhochschulen, die in die Nutzung der Werkzeuge einführen und kreative Prozesse fachkundig unterstützen.
Das Projekt verbindet nachhaltiges Handeln mit sozialer Teilhabe auf innovative Weise und macht das Museum zu einem offenen Begegnungsraum für alle. Der Museumsdienst Köln erweitert damit auch sein Programm für junge Erwachsene in den städtischen Museen. Ich freue mich, dass das Programm durch eine Abstimmung unter Kölner*innen ermöglicht wurde. Das zeigt, dass es dafür ein großes Interesse gibt,
betont Barbara Foerster, die Direktorin des Museumsdienst Köln.