Anbei finden Sie ausgewählte Kulturtermine seitens des Kulturamtes, einzelner Museen, der Zentralbibliothek, des NS-Dokumentationszentrums und des Historischen Archivs mit Rheinischem Bildarchiv für den Monat Juli 2026.

Kulturamt

2. Juli bis 22. August 2026

Eröffnung am Mittwoch, 1. Juli 2026, 20 Uhr

artothek - Raum für junge Kunst

Am Hof 50

50667 Köln

Nikolas Müller: My Friend, The Unknown Artist

Nikolas Müller zeigt eine Auswahl seiner Aquarelle, die er seit zehn Jahren als Kontrapunkt zu seinen digitalen 3D-Arbeiten und Videos schafft. Inhaltlich schöpft er dabei aus seiner eigenen Biografie und setzt einen thematischen Fokus auf Fragen von fragiler Männlichkeit, psychischen Erkrankungen, Ausschlussmechanismen, Behinderung und männlicher Emotionalität. In seinen leuchtend farbigen Arbeiten zeigt Müller märchenhafte, phantastische Figuren in teils humorvollen, teils dramatischen Szenerien. Sonnenuntergänge, Angler, Ritter und Drachen gehören zu den wiederkehrenden Motiven, die oft mit einem kommentierenden Bildtitel oder einem Sticker versehen sind. Tagesaktuelle Bezüge sind in den Werken spürbar, gleichzeitig öffnen sie sich dem Publikum über eine allgemein zugängliche Lesbarkeit. Technisch lotet Müller die Wechselwirkungen zwischen Farbqualitäten und Papier aus: Er provoziert den Zufall und gestaltet den Malprozess als Dialog zwischen Absicht und Entstehung.

Donnerstag, 2. Juli 2026, 20 Uhr, Uraufführung

Freitag, 3. Juli 2026, 20 Uhr

Theater der Keller in der TanzFaktur

Siegburger Str. 233w

50679 Köln

BLIND OWL – BLINDE EULE: Ein multidimensionales Tanztheaterstück

BLIND OWL 👁️ BLINDE EULE ist ein eindringliches Tanztheaterstück über die Brüchigkeit von Identität, Erinnerung und Wahrnehmung. Inspiriert von Hedayats Kultroman "Die blinde Eule" entfaltet die Inszenierung eine atmosphärisch dichte Bühnenwelt aus Tanz, Musik und Videoprojektionen – sinnlich, verstörend und politisch zugleich. Aus feministischer Perspektive hinterfragt die Produktion patriarchale Bilder und phallozentrische Erzählstrukturen. Sie lädt das Publikum dazu ein, Wahrnehmung, Körper und Identität neu zu denken – jenseits festgelegter Rollenbilder und eindeutiger Wirklichkeiten.

BLINDE EULE

Sonntag, 5. Juli 2026, 17 Uhr

Kunsthafen im Rhenania

Bayenstrasse 28

50678 Köln

Chamber Remix Cologne: Kerstin de Witt, Gerald Hambitzer, Andreas Voccia

Die Konzertreihe "CHAMBER REMIX COLOGNE" vernetzt Kammermusik und elektronische Musik. Am 5. Juli präsentieren im ersten Konzertteil "Chamber" Kerstin de Witt (Blockflöte) und Gerald Hambitzer (Hammerflügel) Werke von Georg Philipp, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Philipp Telemann, Johann Nepomuk Hummel, Ernest Krähmer, und Felix Mendelssohn Bartholdy. Im zweiten Konzertteil "Remix" wird das im 1. Konzertteil live mitgeschnittene Tonmaterial von Andreas Voccia (Live Elektronik, Modular Synthesizer) live weiterverarbeitet. Die Konzertreihe Chamber Remix Cologne wird vom Kulturamt Köln gefördert.

CHAMBER REMIX COLOGNE

Donnerstag, 9. Juli 2026, 20 Uhr // Uraufführung

Freitag, 10. Juli 2026, 20 Uhr // im Anschluss an die Vorstellung gibt es ein Nachgespräch mit den Künstler*innen

Samstag, 11. Juli 2026, 20 Uhr // vorab wird um 19 Uhr eine Einführung in die Produktion angeboten

Sonntag, 12. Juli 2026, 18 Uhr

weitere Termine: 9. November bis 15. November 2026

Alte Feuerwache Köln

Melchiorstr. 3

50670 Köln

Theaterstück von Futur 3: Glotzt nicht so romantisch!

Der Rhein: Eine Flusslandschaft, so politisch aufgeladen wie keine zweite und ein Ort, der mitten hineinführt in die Frage, was – oder wer – das eigentlich ist: Deutschland. Seit der Romantik, als die ersten Reisenden aus England das Mittelrheintal als Touristenziel entdeckten, werden der Rhein und seine Ufer in Gedichten, Sagen und Bildern mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verknüpft. In der Landschaft wurde etwas wahrgenommen, das die eigene politische Existenz greifbarer machte. Futur3 begibt sich auf die Spuren dieser Reisenden und fragt, welche Bilder heute noch über den Rhein zirkulieren – und was sie uns über unsere Sehnsüchte, Ängste und Identitäten erzählen. Stimmen des 19. Jahrhunderts verweben sich mit O-Tönen aus der Gegenwart und den Erlebnissen des Ensembles, um altbekannte Geschichten auf die Probe zu stellen. Zusammen mit dem Publikum begibt sich Futur3 auf eine poetische, kontrastreiche und unterhaltsame Flussreise zwischen Vergangenheit und Zukunft. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.

Glotzt nicht so romantisch!

Freitag, 10. Juli 2026, 17 Uhr

Historisches Rathaus

Rathausplatz

Köln-Innenstadt

Verleihung der Städtischen Stipendien für Junge Kunst durch OB Burmester

Die Stadt Köln vergibt zur Förderung der zeitgenössischen Kunst und der freien künstlerischen Entfaltung junger Künstler*innen jedes Jahr Stipendien in Höhe von je 12.000 Euro in fünf verschiedenen Kunstsparten: Bildende Kunst (Friedrich-Vordemberge-Stipendium), Medienkunst (Chargesheimer-Stipendium), Literatur (Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium) und Musik (Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium für zeitgenössische Musik) sowie das (Horst und Gretl Will-Stipendium für Jazz und improvisierte Musik). Die diesjährigen Stipendiat*innen sind Kento Ishikawa, Roger Kintopf, Emma Lydssan, Aduni Ogunsan und Nora Schramm.

Die feierliche Preisverleihung findet am 10. Juli 2026 um 17 Uhr im Historischen Rathaus statt. Die Preisträger*innen werden dort ihre Auszeichnung von Oberbürgermeister Torsten Burmester erhalten.

10. Juli bis 9. August 2026

St. Gertrud

Krefelder Str.

50670 Köln

Ausstellung "Gestrandet" / The Cast Whale Project

Die Künstler Michael Nowottny und Gil Shachar widmen sich in einer gemeinsamen Ausstellung der Faszination des Wals – als mythologische Figur, Naturgewalt und existenzielle Projektion. Im brutalistischen Kirchenraum von St. Gertrud trifft Shachars monumentale Walplastik auf filmische und installative Arbeiten aus Nowottnys langjährigem Werkzyklus zu Herman Melvilles Moby Dick. Die rohe Architektur von Gottfried Böhms Kirche bildet dabei einen eindrucksvollen Resonanzraum für eine Ausstellung zwischen Skulptur, Film, Literatur und spiritueller Erfahrung. Ergänzt wird die Schau durch Projektionen sowie Einblicke in Nowottnys umfassendes Buchprojekt "Gestrandet". Die Ausstellung wird vom Kulturamt gefördert.

Freitag, 10. Juli 2026, 17.30 Uhr

Köln-Nippes (Ecke Christinastraße/Steinbergerstraße)

Stromspaziergang

Der Stromspaziergang (im Rahmen des a.r.t.e.s. forum 2026: The Invisible Cities) ist ein partizipativer künstlerischer Audiowalk, der urbane Infrastruktur auf sinnliche und experimentelle Weise erfahrbar macht. Mithilfe spezieller Empfangsgeräte werden elektromagnetische Signale von Alltagsobjekten wie Ampeln, Stromkästen oder Parkautomaten in hörbare Klänge übersetzt, die die Teilnehmenden während eines gemeinsamen Spaziergangs über Kopfhörer wahrnehmen. Ergänzt wird diese akustische Erfahrung durch kreative Notations- und Zeichenprozesse sowie performative Texte der Künstler*innen Kanade Hamawaki und Oliver Bedorf. Das Projekt verbindet Klangkunst, Stadtraumforschung und gesellschaftliche Reflexion und lädt Menschen unterschiedlicher Hintergründe dazu ein, ihre Umgebung neu wahrzunehmen und gemeinsam über unsichtbare Strukturen des urbanen Lebens nachzudenken. Die Performance wird von dem Kulturamt der Stadt Köln gefördert.

forum 2026

11. Juli 2026, 11 Uhr

Die Kantine, Freideck

Neusser Landstr. 2

50735 Köln

Ska in the Yard Ein Ska-Konzert bei freiem Eintritt, das internationale Acts und Jugendprojekte verbindet. Headliner sind Change The Mood aus Amsterdam, eine der besten Authentic Ska und Early Reggae-Combos Europas. Weitere Auftritte haben The Easy Snappers feat. Frau Doktor Vocals und das Youthsayers Outernational Orchestra. Dieses ungewöhnlcihe Projekt bringt 30 Jugendliche aus South London und Köln zusammen, die Ska, Reggae und Afro-Beats auf die Bühne zaubern. Die einzigartige Kooperation zwischen der Königin-Luise-Schule und den Musikern der Londoner Band Soothsayers feiert mit diesem Auftritt ihr zehnjähriges Jubiläum – mit einigen Überraschungsgästen! Zwischendrin und ab 22 Uhr legen DJs Ska, Reggae und Soul auf. Das Konzert wird vom Kulturamt gefördert.

Ska in the Yard

Samstag, 11. Juli 2026, ganztägig

Open Air, verschiedene Orte

Four Mushrooms

Four Mushrooms präsentiert an vier sogenannten Wetterpilzen in Kölner Parks ein spartenübergreifendes Kulturprogramm mit Lesungen, Musik und Performances. Mitwirkende sind Hanna Bächer, Vicky Hytrek, Svenja Reiner und Verena Hahn. Es werden die Wetterpilze im Nordpark, im Blücherpark, im Toni-Steingass-Park und auf dem Herkulesberg bespielt. Informationen und das Programm gibt es auf Instagram @mushroomscologne

14. bis 17. Juli 2026

COMEDIA Theater und andere Orte

SoundTrack_Cologne & See The Sound #23

Fachkongress zu Musik in Film und Medien mit Filmreihe See The Sound. Präsentation von internationalen Musik-Dokumentationen und Konzerte mit Film- und Gamesmusik. Dazu Fachpanels und Workshops für angehende Filmkomponist*innen. Programm mit vielen hochkarätigen internationalen Gästen. Der Filmkomponist Christopher Young (u.a. Hellraiser, Pet Cemetary, Spider-Man 3) erhält den Career Achievement Award. Die Veranstaltung wird vom Kulturamt gefördert.

Fachkongress zu Musik in Film und Medien

17. bis 19. Juli 2026

Open Air im Stadtgarten Köln

Hörspielwiese Köln

Die Hörspielwiese Köln verwandelt am Sommerwochenende Mitte Juli erneut einen Kölner Park in einen offenen Ort für Hörspiel und akustische Erzählkunst. Das eintrittsfreie Open-Air-Festival verbindet Livehörspiele, Klangkunst, Lesungen, Workshops und Performances mit dem besonderen Erlebnis des gemeinsamen Hörens im Stadtraum. Neben Produktionen renommierter Rundfunkanstalten bietet die Hörspielwiese auch Nachwuchskünstler*innen eine Bühne und versteht Hörspiel bewusst als zeitgenössische, experimentelle und gemeinschaftliche Kunstform. Familienprogramm, Wettbewerb und Live-Formate machen das Festival zu einem lebendigen Treffpunkt der freien Hörspielszene in Köln und NRW. Das Festival wird vom Kulturamt gefördert.

Hörspielwiese Köln

18. und 19. Juli 2026

Kulturhof Kalk, Köln

Sketch and Slurp Festival 2026

Nach der erfolgreichen Premiere 2025 geht das Sketch and Slurp Festival in die zweite Runde. Das partizipative Kunst- und Zeichenevent lädt Künstlerinnen, Studierende, Hobbyzeichnende und neugierige Besucherinnen dazu ein, gemeinsam zu zeichnen, zu experimentieren und sich auszutauschen. Workshops, Urban Sketching, Ausstellungen, offene Zeichenformate und das beliebte "Sketch Battle" machen den Kulturhof Kalk erneut zu einem lebendigen Treffpunkt der Kölner Illustrations- und Kreativszene. Im Mittelpunkt steht dabei weniger das fertige Werk als der gemeinsame künstlerische Prozess.

Das Festival wird vom Kulturamt gefördert.

Sketch and Slurp Festival 2026

20. Juni 2026 bis Mitte Oktober

Deutzer Hafen

Tempo K: Museum für Wandmalerei

Am 20. Juni 2026 eröffnet im Deutzer Hafen das temporäre Museum für zeitgenössische Wandmalerei Köln, kurz: TEMPO___K. In einer Kooperation zwischen dem Deutzer Hafen, dem Quartier am Hafen und dem Kurator & Künstler Marcel Kreuzer entstehen vor Ort zeitgenössische Wandmalereien verschiedener lokaler und internationaler Künstler*innen auf den Wänden des 2.000m2 großen Industriehallen-Komplex. Über den Sommer wird das Museum als Ort für Kunstvermittlung, Kulturprogramm und Community Menschen aller Generationen aus Köln und der Region zusammenbringen, mit Spray Days, Kids Corner, Konzerten, Lesungen, Familientag und Biergarten. Bis mit der Finissage im Oktober dann der Abriss der Halle eingeläutet wird, wird der Deutzer Hafen als Sozialer- und Kulturort so für Kölnerinnen und Kölner bereits erlebbar. Künstler*innen, die die ständige Ausstellung gestalten sind die folgenden: 108 (IT), 44Flavours, Arno Beck & B. Noter, Floor Sabelis (NL), krashkid, Lars Breuer, Matteo Ceretto Castigliano / CT (IT), Sharmila Benerjee, Ursula Meyer, Yubia (ES).     

Das Projekt wird vom Kulturamt und vom Kulturraummanagement gefördert.

16. Juli 2026, 18 Uhr // Uraufführung. Im Anschluss: Künstler*innen-Gespräch.

17. Juli 2026, 18 Uhr

18. Juli 2026, 18 Uhr

6. August 2026, 18 Uhr

7. August 2026, 18 Uhr

8. August 2026, 18 Uhr

Ottoplatz Köln (vor dem Bahnhof Köln Messe/Deutz)

NO GO. Performance im öffentlichen Raum von ANGIE HIESL + ROLAND KAISER

Grenzen sind das Thema unserer Zeit. Ob es um Außengrenzen, um das Verhältnis zwischen den Geschlechtern oder um die soziale Grenze zwischen Oben und Unten geht – gesellschaftliche Konfliktlinien wirken zunehmend wie Fronten in einem erbittert geführten Krieg. Diskriminierung, Hassrede und Ausgrenzung als Mittel im Kampf um gesellschaftliche Macht sind Alltag geworden. NO GO thematisiert als künstlerische Intervention im Stadtraum die Allgegenwart und die verletzende Wirkung diskriminierender und ausgrenzender Praktiken. Gefördert durch das Kulturamt Köln.

NO GO

Stadtbibliothek

Donnerstag, 2. Juli 2026, 19 Uhr

Interim Zentralbibliothek

Hohe Straße

Köln, Innenstadt

Stimmen aus Turtle Island – Indigene Gegenwart in den USA

Die Amerikanistin Jun.-Prof. Dr. Judith Rauscher beleuchtet im Dialog mit der Sprecherin Magdalena Schmitz Texte der US-amerikanisch-indigenen Autorin Louise Erdrich, die sich auf diese indigene Perspektive beziehen.

Stimmen aus Turtle Island – Indigene Gegenwart in den USA

Historisches Archiv

Mittwoch, 8. Juli, 17 Uhr

Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv Eifelwall 5

50674 Köln

Themenführung: Zu Besuch bei der Rheinischen Zeitung

Köln hat eine bewegende Zeitungsgeschichte. Neben den großen Tageszeitungen wie der Kölnischen Zeitung (1798-1945) und der Kölnischen Volkszeitung (1868-1941), die über viele Jahrzehnte die Nachrichtenlandschaft prägten, gab es in Köln auch zahlreiche weitere, sehr viel kürzere Zeitungsepisoden. Von besonderem Einfluss war dabei die "Rheinische Zeitung", ein Name, der im Laufe der Kölner Zeitungsgeschichte für verschiedene Presseorgane verwendet wurde. Trotz geistiger Rückbezüge und Anknüpfungspunkte erlangte jedes dieser Medien jedoch seine eigene Bedeutung. Die Führung beleuchtet diese Organe und gibt einen Einblick in die zentralen Bestände des Archivs, um sich diesem spannenden Thema anhand von Originalquellen zu nähern.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung per Mail an AnmeldungArchiv@stadt-koeln.de ist erforderlich.

Filmabende im Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv

Im Rahmen seines 100-jährigen Jubiläums lädt das Historische Archiv mit Rheinischem Bildarchiv im Juli zu drei Filmabenden ein. Gezeigt werden drei Filme, die die Biografien und künstlerischen Werke von drei Frauen vorstellen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie alle verbindet jedoch eine gemeinsame Frage: Wie lässt sich anhand eines Nachlasses und Archivs ein künstlerisches Lebenswerk erzählen oder auch kontrollieren – und von wem? Angefangen bei Vivian Maier, deren fotografischer Nachlass zufällig entdeckt und berühmt wurde, über Libuše Jarcovjáková, die selbst mithilfe ihres Archivmaterials ihren Werdegang nachzeichnet, bis hin zu Leni Riefenstahl, deren Anspruch auf Deutungshoheit über ihr Werk durch Archivfunde Risse kriegt. Die Filme werden durch kurze Einführung eingeleitet, im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch.  

16. Juli, 19 Uhr: "Finding Vivian Maier" (2013) 22. Juli, 19 Uhr: "Noch bin ich nicht, wer ich sein möchte" (2024)

29. Juli, 19 Uhr: "Riefenstahl" (2024)

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung per Mail an AnmeldungArchiv@stadt-koeln.de ist erforderlich.

NS-Dokumentationszentrum

Donnerstag, 2. Juli 2026, 18 Uhr

NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Appellhofplatz 23-25

Köln-Innenstadt

Buchvorstellung: Mein Großvater, der Täter

1941 ermordeten die SS und ihre Helfer über 27.000 Jüdinnen*Juden im Wald von Rumbula. Die Gruben, in denen die Menschen erschossen wurden, konstruierte der SS-Offizier Ernst Hemicker. Verurteilt wurde er dafür nie. Sein Enkel Lorenz Hemicker wächst Jahrzehnte später mit einer vagen Ahnung auf, welches Verbre­chens sich sein Großvater schuldig gemacht hat. Als sein Vater unerwartet stirbt, macht sich Lorenz Hemicker allein auf die Spur seines Großvaters nach Lettland. Im NS-DOK spricht er über die Fragen von deutscher Schuld und dem Wissen darum in den Familien. Moderation: Dr. Annemone Christians-Bernsee (NS-DOK)

Veranstaltungen

Donnerstag, 7. Juli 2026, 19 Uhr

Online in English | Family Talks

Online per Registrierung: nsdok@stadt-koeln.de

Stolpersteine commemorating Jewish families from Cologne

Over the past 25 years, the artist Gunter Demnig has installed almost 3000 »Stolpersteine« in Cologne to commemorate victims of the Nazi persecution in front of their last voluntarily chosen places of residence. Many of these small memorial plaques on the pavement were initiated by descendants of Jewish families from Cologne, who want their ancestors to be remembered at their former homes. The panel discussion will bring together descendants who recently had stones installed for family members, sponsors of stones and those responsible for organising the installation to share the family’s history behind the stones and discuss their relevance for both relatives and public remembrance. Chair: Birte Klarzyk (NS-DOK) Please register for the event by sending an e-mail to nsdok@stadt-koeln.de

Museen

2. Juli 2026, 18 Uhr und 25. Juli 2026, 15 Uhr  

Rautenstrauch-Joest Museum

Cäcilienstraße 29-33

Köln-Innenstadt

Walk & Talk im Rahmen der Sonderausstellung "WE ARE WHAT WE ARE NOT"

Im Rahmen des Walk & Talks erkunden Teilnehmende die Ausstellung "WE ARE WHAT WE ARE NOT" - die den Blick auf das richtet, was nicht mehr vorhanden ist, und danach fragt, was diese Abwesenheiten über das Museum, seine Geschichte und seine Machtstrukturen erzählen. Durch Mixed-Media-Installationen, Filme und Fotografien wird die theoretische Auseinandersetzung zu einer sinnlichen Erfahrung. Unterscheidungen zwischen Objekt und Archiv, Präsenz und Verlust beginnen sich aufzulösen und eröffnen sowohl sinnliche als auch kritische Erfahrungsräume. Gemeinsam reflektieren die Teilnehmenden, wie Museen Wissen und Wahrnehmung formen und welche Rolle sie bei der Gestaltung kollektiver Zukunftsvorstellungen spielen. Führung und Austausch finden in deutscher Sprache statt.

Donnerstag, 16. Juli 2026, 18 Uhr

Kurator*innenführung im Rahmen der Sonderausstellung

Der Kurator und Künstler Yohannes Mulat Mekonnen führt die Teilnehmenden durch die Sonderausstellung "WE ARE WHAT WE ARE NOT". In seinen Mixed-Media-Installationen, Filmen und Fotografien wird theoretische Untersuchung zu sinnlicher Erfahrung – und die rigoroseste Antwort auf Verlust kann auch die unerwartetste, die zärtlichste und manchmal die heiterste sein. Die Besucher*innen sind eingeladen, Abwesenheit nicht als Mangel zu lesen – sondern als Anfang. Die Führung findet in englischer Sprache statt.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit