Online-Beteiligung zur RadPendlerRoute 2 von Köln nach Bergisch Gladbach startet
Mit dem RadPendlerRouten-Netz sollen Köln und die angrenzenden Kommunen zukünftig gut für den Radverkehr verknüpft werden. Dazu wird die Fahrradinfrastruktur nach und nach ausgebaut. Auf der RadPendlerRoute 2 von Köln nach Bergisch Gladbach ist geplant, in Holweide und Dellbrück auf der Dabringhauser Straße, Chemnitzer Straße, Schweinheimer Straße und Iddelsfelder Straße Fahrradstraßen einzurichten. Ziel ist es, die Radverkehrsverbindungen zu verbessern und sicherer zu gestalten. Voraussetzung dafür ist, dass die Fahrradstraßen über eine ausreichende Fahrbahnbreite verfügen. Dies erfordert entsprechende Neugestaltung der dafür vorgesehenen Straßenabschnitte.
Beteiligungsmöglichkeit im Online-Dialog
In einem Online-Dialog informiert die Stadt Köln über die Planungen und wie die Fahrradstraßen auf der RadPendlerRoute gestaltet werden sollen. Vom 6. bis 26. Juli 2026 findet die Öffentlichkeitsbeteiligung statt und gibt Raum für konkrete Anregungen und Fragen an die Planer*innen. Zum Online-Dialog geht es über diesen Link: www.meinungfuer.koeln/Radpendlerroute2
Hintergrund zur RadPendlerRoute 2
Die RadPendlerRoute 2 verbindet die Kölner Innenstadt mit Bergisch Gladbach. Mit Start am Bahnhof Deutz führt sie über Kalk, Buchforst, Buchheim, Holweide und Dellbrück zu der Radstation am S-Bahnhof Bergisch Gladbach. Mit ihr erhalten Pendler*innen und Fahrradinteressierte aus den rechtsrheinischen Kölner Stadtteilen sowie aus Bergisch Gladbach eine umweltfreundlichere Alternative zum Auto. Die Route ist bereits provisorisch ausgeschildert – grüne Schilder weisen den schnellsten Weg nach Köln und Bergisch Gladbach.
Weitere Informationen zur RadPendlerRoute 2: www.route2.koeln
Weitere Informationen zu Fahrradstraßen: www.fahrradstrassen.koeln
Neues aus dem Bereich Öffentlichkeitsbeteiligung:
Ab sofort bietet das Beteiligungsportal einen Benachrichtigungsservice. Mit der "Abo-Funktion" können Interessierte einen oder mehrere Stadtbezirke auswählen und werden zu den jeweiligen Beteiligungsprojekten auf dem Laufenden gehalten. Eine Anmeldung ist möglich unter: Abo-Funktion Öffentlichkeitsbeteiligung | Beteiligungsportal der Stadt Köln
Präventionsabend des KOMEZ Köln
Zu einem öffentlichen Präventionsabend zum Thema "Risiken im Netz – Fake News, Cybercrime & Co." lädt das KOMEZ Köln, das kommunale Medienzentrum der Stadt Köln, ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 8. Juli 2026, von 18 bis 20 Uhr, in der Gemeinschaftsgrundschule Westerwaldstraße, Westerwaldstraße 90, Köln-Humboldt/Gremberg, statt. Der Abend richtet sich an alle Interessierten – mit und ohne schulischen Bezug – darunter Eltern, Lehrkräfte, Schüler*innen und Bürger*innen, die sich über digitale Gefahren und Desinformation informieren möchten.
Die Polizei Köln informiert an diesem Abend über aktuelle Entwicklungen zu Cybercrime, Online-Betrug und Datensicherheit. Zudem gibt die Journalistin und Fake-News-Expertin Insa Backe praxisnahe Einblicke in die Mechanismen von Fake News und soziale Medien sowie Tipps, wie diese Themen gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aufgearbeitet werden können.
Am selben Tag findet vormittags ein Workshop mit den Viertklässlern der Gemeinschaftsgrundschule Westerwaldstraße statt, dessen Inhalte auch am Abend vorgestellt und diskutiert werden. Besonders eingeladen sind die Erziehungsberechtigten der teilnehmenden Kinder. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Weitere Informationen sind aufrufbar über den Veranstaltungskalender der Stadt Köln:
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/
veranstaltungskalender/praeventionsabend-risiken-im-netz-fake-news-cybercrime-co-1
Kunst für mich – Wenn Kunst Gespräche öffnet
Kunst anschauen, darüber sprechen, neue Zugänge entdecken – genau darum geht es beim Projekt "Kunst für mich". In Kooperation mit der artothek – Raum für junge Kunst der Stadt Köln und dem Treff der Generationen des Quäker Nachbarschaftsheim e. V. sind seit einem Jahr ältere Menschen regelmäßig dazu eingeladen, zeitgenössische Kunst ganz persönlich zu erleben. Einmal im Monat trifft sich eine offene Gruppe kunstinteressierter Senior*innen in der artothek oder in den Räumen des Quäker Nachbarschaftsheims. Gemeinsam werden Kunstwerke aus der Sammlung ausgewählt, betrachtet und zum Ausgangspunkt für Gespräche gemacht – über Erinnerungen, Lebenswege, aktuelle Themen oder einfach darüber, was gefällt und was irritiert. Vorkenntnisse braucht es dafür keine, nur Neugier.
Das Besondere: Die Teilnehmenden gestalten die Treffen aktiv mit. Sie wählen selbst Kunstwerke aus, entwickeln Themen und bringen ihre eigenen Perspektiven ein. So entsteht eine offene, wertschätzende Atmosphäre, in der Kunst nicht erklärt werden muss, sondern erlebt wird. Begleitet werden die Treffen von professionellen Kunstvermittler*innen, die Impulse geben und den Austausch moderieren. Mit dabei sind spartenübergreifende Angebote von Bewegungs- und Theaterpädagog*innen und Musikpädagog*innen, die in einer "anderen" Sprache Zugänge zu den Kunstwerken anbieten.
Ziel ist es, kulturelle Teilhabe niedrigschwellig zu ermöglichen, soziale Kontakte zu stärken und neue Erfahrungsräume zu öffnen – auch über Generationen hinweg. Einzelne Termine bringen bewusst Kinder und ältere Menschen zusammen und schaffen Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames kreatives Tun.
Die bisherigen Veranstaltungen zeigen: Das Interesse ist groß, die Stimmung lebendig und die Gespräche intensiv. Viele Teilnehmende kommen regelmäßig wieder – und entdecken dabei nicht nur Kunst, sondern auch neue Seiten an sich selbst. Teilnehmen kann jeder, anmelden erwünscht.
Weitere Informationen sind verfügbar unter: https://www.musenkuss-koeln.de/angebote/kunst-fuer-mich.
Die nächsten Termine sind am 9. Juni 26 und am 13. August 2026 in der artothek, Am Hof 50, 50667 Köln. Anmeldung: Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Telefon 0221/95154049, E-Mail drh@quaeker-nbh.de
Alle Termine für 2026: 9.07.26, 13.08.26, 10.09.26, 08.10.26, 12.11.26, 10.12.26 – die Reihe wird in 2027 fortgesetzt.
Ordnungsamt im Gespräch mit Kölner*innen im Bezirk Ehrenfeld
Der "Veedelstreff mit dem Ordnungsamt", der für Freitag, 10. Juli 2026, von 10 bis 13 Uhr, auf dem Wochenmarkt am Neptunplatz in Ehrenfeld geplant war, kann wegen einer möglichen Entschärfung eines Blindgängers in Nippes
(Umgestaltung des Johannes-Giesberts-Parks - Stadt Köln) nicht wie geplant stattfinden, weil sich dann alle verfügbaren Einsatzkräfte um die Evakuierung von Anwohner*innen aus dem Gefahrenbereich kümmern müssen. Der Veedelstreff wird zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt. Unter https://www.stadt-koeln.de/artikel/73445/index.html können auf der Internetseite der Stadt Köln weitere Informationen zu den Veedelstreffs abgerufen werden.