"Ich habe eine Stadt erlebt, die die Sicherheit Europas äußerst resilient verteidigt"
Am 29. und 30. Mai 2026 hielt sich Oberbürgermeister Torsten Burmester in der Ukraine auf. Er besuchte Kölns Partnerstadt Dnipro und führte in Kiew politische Gespräche mit Bürgermeister Vitali Klitschko. Die Reise fand unter dem Eindruck der schwersten Angriffe auf ukrainische Städte seit Jahren statt.
In Dnipro traf Oberbürgermeister Torsten Burmester seinen Amtskollegen Borys Filatov und besichtigte ein Krankenhaus, für das die Stadt Köln eine Desinfektionseinheit beschafft hatte. Zudem begrüßte er die Fahrer, die elf Rettungswagen aus Köln nach Dnipro überführt hatten. Gemeinsam mit Dirk Wasmuth, Hauptgeschäftsführer von kölnmetall (Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Köln e. V.), besuchte Burmester das Unternehmen "Interpipe", das sich auf Stahlrohre spezialisiert hat. Dnipro gilt als industrielles Zentrum der Ukraine, wobei besonders die Schwerindustrie stark ausgeprägt ist.
Ich bin nach Dnipro gereist, um ein starkes Zeichen der Solidarität zu setzen und zu zeigen, dass Köln in diesen äußerst schweren Stunden an der Seite der Ukraine steht. Ich habe hier eine Stadt erlebt, die sich und die Sicherheit Europas äußerst resilient verteidigt. Das verdient unseren Respekt, unsere Solidarität und die Unterstützung der Stadt Köln,
so Oberbürgermeister Torsten Burmester in Dnipro.
Oberbürgermeister Burmester ist der erste Bürgermeister einer Partnerstadt, der Dnipro seit dem Beginn des Vollangriffs auf die Ukraine im Jahr 2022 besucht hat. Wir schätzen diese Geste der Solidarität sowie die anhaltende Unterstützung aus Köln von ganzem Herzen. Die Menschen in Dnipro danken den Menschen in Köln für ihre Freundschaft in diesem schwierigen Kampf für Freiheit, Souveränität und Demokratie,
so Bürgermeister Borys Filatow in Dnipro.
Köln und die Millionenstadt Dnipro im Südosten der Ukraine hatten im Oktober 2022 zunächst eine Projektpartnerschaft geschlossen. Seit August 2024 besteht eine vollwertige Städtepartnerschaft, die durch humanitäre Hilfe, fachlichen Austausch und bürgerschaftliches Engagement geprägt ist. Im Februar 2026 hatte die Stadt Köln zuletzt Stromgeneratoren an Kölns Partnerstadt gespendet sowie mit Mitteln der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) einen Hybridgenerator beschafft.