Anbei finden Sie ausgewählte Kulturtermine des Kulturamtes, einzelner Museen, der Zentralbibliothek, des NS-Dokumentationszentrums (NS-DOK) und des Historischen Archivs mit Rheinischem Bildarchiv für den Monat April 2026.  

Historisches Archiv

Mittwoch, 8. April, 18 Uhr
Historisches Archiv
Eifelwall 5
Köln-Innenstadt  

Führung: "Zu Besuch in der Wohlfahrtsschule. Die erste soziale Frauenschule in Köln"
Neben klassischen Führungen durch das Haus und durch die aktuelle Ausstellung bietet das Historische Archiv unter dem Titel "Zu Besuch bei..." an jedem zweiten Mittwoch im Monat besondere Themenführungen an. Die aktuelle Führung bietet Einblick, wie die Wohlfahrtsschule gegründet wurde, welche Fächer unterrichtet wurden und welchen Stellenwert sie für die Frauen im Ersten Weltkrieg einnahmen. Die Wohlfahrtsschule wurde im Jahr 1914 als erste städtische Einrichtung gegründet, in der Frauen in sozialen Berufen ausgebildet werden konnten. Die Schülerinnen wurden zunächst in einer zweijährigen Ausbildungszeit in Fächern wie Wöchnerinnenfürsorge, Säuglingsfürsorge, Tuberkulosefürsorge, Krüppelfürsorge, Alkoholismus, Trinkerfürsorge, Armenfürsorge und Armenrecht, Soziales Recht geschult. Nach mehreren Existenzkrisen und Wandlungen der Ausbildungsziele wird die Schule schließlich der heutigen Fachhochschule im Bereich Soziale Arbeit eingegliedert. 

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung per E-Mail an Anmeldung Archiv  oder telefonisch unter 0221/221-24455 wird gebeten.  

Weitere Informationen sind abrufbar unter: Führung: "Zu Besuch in der Wohlfahrtsschule. Die erste soziale Frauenschule in Köln"

Mittwoch, 15. April, 18 Uhr
Historisches Archiv
Eifelwall 5
Köln-Innenstadt  

Buchvorstellung: "Stadtgesellschaft und Militär"

Vorgestellt wird das Buch "Stadtgesellschaft und Militär" von Dr. Max Plassmann. Der Stadtarchivar am Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv veröffentlichte das Buch im Februar 2026 in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland. Das Buch untersucht die Rolle des Militärs im Alltag der städtischen Zivilgesellschaft seit der Frühen Neuzeit. Es konzentriert sich auf vier zentrale Kontaktzonen. Dazu gehören die Bürgerwache und die Überschneidungen zwischen dem angeworbenen Stadtmilitär und der Zivilgesellschaft. Auch die Stadtsoldaten als Teil der Kölner Einwohnerschaft werden betrachtet. Ein weiterer Fokus liegt auf der Präsenz fremder Armeen in der Stadt.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung per E-Mail an Anmeldung Archiv oder telefonisch unter 0221/221-24455 wird gebeten.    

Mittwoch, 22. April, 18 Uhr
Historisches Archiv
Eifelwall 5
Köln-Innenstadt  

Vortrag: "Mehr als Freundinnen?"
Der Vortrag "Mehr als Freundinnen?" beleuchtet vielfältige Lebensentwürfe innerhalb der Ersten Frauenbewegung. Ausgehend von einer kurzen Einführung werden Spannungen zwischen zeitgenössischen Deutungen und heutigen queer-theoretischen Perspektiven aufgezeigt. Im Fokus stehen Formen enger Beziehungen, gemeinsame Lebens- und Wirtschaftsweisen sowie exemplarische Biografien. Die Bewegung erscheint dabei als Möglichkeitsraum, der durch aufkommende Sexualwissenschaften und lokale Kontexte geprägt war. Der Vortrag ist Bestandteil des Begleitprogramms zur Ausstellung "Wegbereiterinnen des Wandels – die Erste Frauenbewegung in Köln", des Historischen Archivs mit Rheinischem Bildarchiv, das noch bis zum 24. Mai 2026 läuft.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung per E-Mail an Anmeldung Archiv oder telefonisch unter 0221/221-24455 wird gebeten.    

Kulturamt  

Donnerstag, 2. April 2026, 20 Uhr
Freitag, 3. April 2026, 20 Uhr
Samstag, 4. April 2026, 20 Uhr
Sonntag, 5. April 2026, 18 Uhr  

Orangerie Theater
Volksgartenstraße 25
Köln-Innenstadt

"THE NEW NORMAL"
"THE NEW NORMAL" ist eine Theaterproduktion und ein dauerhafter Schwellenzustand. "Gemeinsam verabschieden wir unsere Visionen – denn die Realität verändert sich von Minute zu Minute. Und gleichzeitig überhaupt nicht. Wir sind Gestaltenwandler*innen in einer Welt, die aufgehört hat, Sinn zu ergeben. Und ehrlich: Wir wissen es ja selbst nicht. Was passiert, wenn alles, was einst "normal" war, plötzlich nicht mehr gilt? THE NEW NORMAL ist eine Einladung, sich dort aufzuhalten, wo man sonst lieber nicht hingeht: In der Leere."
Die Theaterproduktion wird durch das Kulturamt gefördert.
Weitere Informationen, auch zu den Eintrittspreisen, sind abrufbar unter OrangerieTheater

Uraufführung am Samstag, 11. April 2026, 19.30 Uhr
Weitere Aufführungen:
Sonntag 12. April 2026, 18 Uhr
Montag, 13. April 2026 ,19.30 Uhr
Dienstag 14. April 20226, 19.30 Uhr  

Oper Köln
StaatenHaus Saal 2
Rheinparkweg 2
Köln-Deutz  

The Ghost in the Glitch – Tanzproduktion von Brig Huezo

"In einer Welt, in der Menschen längst nicht mehr nur aus Fleisch und Blut bestehen, sondern zu fragmentierten Archiven ihrer eigenen Daten mutiert sind, zieht "THE GHOST IN THE GLITCH"  in einen Alptraum aus beschädigten Bewegungen und digitaler Rebellion.
Die Performance sprengt die Grenze zwischen organischem Körper und maschineller Hülle: Tänzer*innen, verbunden mit einer hyper-virtualisierten Welt, kämpfen darum, ihre Autonomie zurückzuerobern — gegen ein System, das versucht, sie zu programmieren und zu kontrollieren."
Seit 2017 gibt es die Kooperation zwischen Oper Köln, Kulturdezernat und der Freien Szene Tanz, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, alle zwei Jahre eine Uraufführung in Koproduktion an den Bühnen Köln zu realisieren. Dieses Mal hat sich die Jury für Brig Huezo, eine(n) junge(n) non-binäre(n) Künstler*in, entschieden.

Koproduziert wurde das Stück von der Oper Köln und dem Tanzhaus NRW, gefördert durch das Kulturamt Köln. Weitere Informationen, auch zu den Eintrittspreisen, sind abrufbar unter The Ghost in the Glitch

 

Mittwoch, 15. April 2026, bis Sonntag 19. April 2026 

c/o pop Urbanes Popkultur Festival mit Konzerten und Convention
Die c/o pop präsentiert viele Nachwuchsbands bei freiem Eintritt in verschiedenen Clubs in Köln-Ehrenfeld, dazu Konzerte von Pop-Größen und ein Straßenfest auf der Venloer Straße. Im Rahmen der Convention werden Themen der Branche und der Popkulturszene behandelt. Die c/o pop ist eines der wichtigsten Popkultur-Festivals in Deutschland mit mehr als 30.000 Besucher*innen. Das Festival wird vom Kulturamt gefördert.

Weitere Informationen sind abrufbar unter c-o-pop

 

Mittwoch, 15. April 2026, 18 Uhr
Filmforum NRW
Bischofsgartenstr. 1
Köln-Innenstadt      

20 Jahre Filmforum NRW
2006 gegründet, hat sich das Filmforum NRW in den vergangenen zwei Jahrzehnten als feste Größe im Kölner Film- und Kulturleben etabliert – als Ort für Festivals, Premieren, thematische Reihen sowie Konferenzen und Gespräche rund um den Film. Zum Jubiläum gibt es einen Empfang und die Vorführung des Klassikers "Die Schwester der Braut" (Regie: George Cukor) von 1938 mit Katharine Hepburn und Cary Grant. Das Jahresprogramm des Filmforum NRW wird vom Kulturamt gefördert.
Weitere Informationen sind abrufbar unter Filmforum

 

Montag, 20. April 2026, 20 Uhr
Studio, Ensemble Musikfabrik
Im Mediapark 7
Köln- Innenstadt    

Ensemble Musikfabrik: Montagskonzerte
Eine Deutsche Erstaufführung für Streichquintett und Elektronik von Jessie Marino gibt es beim Montagskonzert /NO SALT am 20. April 2026. Seit seiner Gründung 1990 zählt das Ensemble Musikfabrik (Landesensemble NRW) zu den führenden Klangkörpern der zeitgenössischen Musik. Das in Köln beheimatete internationale Solist*innen-Ensemble kooperiert oft eng mit Komponist*innen und präsentiert das Ergebnis dieser Kooperation in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland, auf Festivals, in den selbst veranstalteten Konzertreihen "Musikfabrik im WDR" und "Montagskonzerte". In diesen regelmäßigen Montagskonzerten bei freiem Eintritt im Studio Ensemble Musikfabrik können Interessierte und Liebhaber*innen Neuer Musik unter anderem spannende Uraufführungen, die Ensemble Musikfabrik oft selbst in Auftrag gegeben oder produziert hat und herausragende Musiker*innen erleben. Ensemble Musikfabrik wird vom Kulturamt gefördert.
Weitere Informationen sind abrufbar unter Montagskonzert | No Salt

 

Mittwoch, 22. April, bis Sonntag, 26. April 2026
Verschiedene Kinos in Köln  

Internationales Frauen Film Fest Dortmund + Köln
Das "Internationale Frauen Film Fest Dortmund + Köln" präsentiert Filme von Regisseurinnen aus aller Welt und macht das Schaffen von Frauen in allen Bereichen der Filmkunst sichtbar. Neben Wettbewerben gibt es historische Programme und thematische Reihen sowie ein Film- und Workshopangebot für Kinder und Jugendliche. Das Festival wird vom Kulturamt gefördert.

Weitere Informationen sind abrufbar unter Frauen Film Fest

 

Freitag, 24. April 2026, 21 Uhr
King Georg – Klubbar
Sudermanstr. 2
Köln-Innenstadt  

Son Lewandowski: Die Routinen
Bei der Lesung der Kölner Autorin Son Lewandowski im Rahmen der Reihe "Literatur zur Zeit" stellt die Autorin ihren Debütroman "Die Routinen" vor. Lewandowski erzählt von der Welt des Leistungsturnens: vom Alltag aus Disziplin, Körperkontrolle und extremem Leistungsdruck. Im Mittelpunkt steht die Turnerin Amik, die ihr gesamtes Leben auf Wettkämpfe und den großen Moment hin ausrichtet – und dabei zunehmend an die Grenzen ihres Körpers und ihres Systems gerät. Reale Sportgeschichten und Skandale bilden dabei den Hintergrund für eine intensive literarische Auseinandersetzung mit Machtstrukturen, Körperpolitik und Selbstbehauptung. Die Veranstaltung wird moderiert von Wolfgang Frömberg. Die Lesereihe "Literatur zur Zeit" wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.  

Weitere Informationen sind abrufbar unter Son Lewandowski »Die Routinen«

 

Donnerstag, 23. April 2026, bis Sonntag, 26. April 2026
Hochschule für Musik und Tanz Köln
COMEDIA
Alte Feuerwache
Köln-Innenstadt
Auermühle Köln-Deutz
Musikfabrik (Studio9), Köln-Innenstadt    

ORBIT – Festival für aktuelles Musiktheater
ORBIT ist die Kölner Plattform für aktuelles, experimentelles, neu komponiertes und konzipiertes Musiktheater, für innovative performative, interdisziplinäre Kunstformen. Dabei knüpft das Festival an eine Tradition an, die Köln mit Mauricio Kagel, Bernd Alois Zimmermann und Karl Heinz Stockhausen einst zu einem Anziehungspunkt für Künstler*innen aus aller Welt machte. ORBIT fördert den Nachwuchs, insbesondere Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Die Ausgabe 2026 lädt vom 23. bis 26. April 2026 zu spannenden Musiktheater-Produktionen und zu Uraufführungen an unterschiedlichen Orten und in verschiedenen Stadtteilen Kölns ein. Symposien, Workshops und offene Diskursformate erweitern das künstlerische Programm und machen das Festival zu einem Ort des Gesprächs über die drängenden Fragen unserer Zeit.
Weitere Informationen sind abrufbar unter ORBIT Cologne    

 

Freitag, 24. April 2026, bis Samstag, 25. April 2026
Die Kantine
Neusser Landstr. 2
Köln-Niehl  

Freedom Sounds Festival
Das Freedom Sounds Festival ist der internationale Treffpunkt für die Ska-, Reggae- und Rocksteady-Szene in Köln. Neben Auftritten von internationalen Bands aus Jamaica und den USA erhalten auch lokale Musiker*innen eine Plattform.
Das Festival wird vom Kulturamt gefördert. Weitere Informationen sind abrufbar unter FREEDOM SOUNDS FESTIVAL 2026

 

Museen

Samstag, 4. April 2026, 18 Uhr
Glockengasse 37-39
Köln-Innenstadt  

Premiere: Downtown Paradise
Der Jugendklub POLYLUX erforscht, wie Wahrnehmung, Mitgefühl und Verantwortung im öffentlichen Raum verhandelt werden. Dort, wo Nähe und Distanz ineinander übergehen, wo Stillstand und Bewegung sich begegnen, wo Sichtbarkeit zur Frage wird. Ein Blick auf das, was sonst verborgen bleibt. Ein Zuhören zwischen den Geräuschen. Ein Versuch, die Stadt zu fühlen, bevor man sie versteht. Ein Teil der Performance findet in der Ausstellung WE … TOGETHER statt. Tickets für die Veranstaltung des NS-DOK sind erhältlich unter Schauspiel Köln; weitere Termine im Spielplan.
Weitere Informationen sind abrufbar unter NS-DOK Veranstaltungen

 

Mittwoch, 15. April 2026, 18 Uhr
NS-DOK
Appellhofplatz 23-25
Köln-Innenstadt  

Antisemitismus und das dröhnende Schweigen in der Sozialen Arbeit
Auch in der Sozialen Arbeit gibt es Antisemitismus – und wird weggeschwiegen. Birgit Jagusch und Anne Broden (beide Technische Hochschule Köln) widmen sich dieser gewaltvollen Realität in ihrem Band "Antisemitismus in der Sozialen Arbeit". Die Herausgeberinnen des Buches zeigen anhand ausgewählter Textpassagen, wie Antisemitismus in Diskursen und Praxen der Sozialen Arbeit stattfindet. Im NS-DOK wird zu einem Gespräch über die Thematik eingeladen. Um 17 Uhr beginnt ein Rundgang durch die Intervention "Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?", auf die auch im Buch eingegangen wird. Mit der Anmeldung per E-Mail an NS-DOK zur Veranstaltung ist gleichzeitig auch eine Anmeldung zur Führung erforderlich.

Weitere Informationen sind abrufbar unter NS-Dokumentationszentrum/Veranstaltungen    

 

Donnerstag, 23. April 2026, 18 Uhr
NS-DOK
Appellhofplatz 23-25
Köln-Innenstadt  

Umkämpfte Erinnerung. Kölns langer Weg zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus
Wie kam es dazu, dass sich in Köln seit den 1970er Jahren Schritt für Schritt eine kritische Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen durchsetzte? Welche öffentlichen Debatten, Konflikte und Widerstände prägten diesen Prozess? Im persönlich-politischen Gespräch blicken der Publizist Martin Stankowski und die Historikerin Dr. Karola Fings anhand ausgewählter Fotografien, Dokumente und Objekte zum EL-DE-Haus, dem Messelager, der Zwangsarbeit, der Deportation der Sinti*zze und Rom*nja und weiterer Themen auf den Streit um die NS-Vergangenheit in Köln von den 1970er bis in die 2000er-Jahre zurück. Im Mittelpunkt steht die entscheidende Rolle bürgerschaftlichen Engagements für die Entwicklung der Kölner Erinnerungskultur. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Henning Borggräfe (NS-DOK).
Weitere Informationen sind abrufbar unter NS-DOK Veranstaltungen

 

Eröffnung: Mittwoch, 29. April 2026
Ausstellungslaufzeit 30. April bis 20. Juni 2026
artothek - Raum für junge Kunst
Am Hof 50
Köln-Innenstadt    

Arne Schmitt – Die Gute Form, es gibt sie nicht.
Die Ausstellung "Die Gute Form, es gibt sie nicht" von Arne Schmitt in der artothek ist eine Konstellation aus mehreren Arbeiten, die sich mit der Beziehung von städtischen Innen- und Außenräumen beschäftigt: wo sich ökonomisches wie kulturelles Kapital in Gegenstände und Bilder einschreiben und dabei unser Bewusstes wie Unbewusstes spiegeln. Von der Geschichte einer Züricher Möbelfirma aus Zeiten der modernen Avantgarde über Aufnahmen zeitgenössischer Werbekultur im Stadtraum - von analytisch-poetischen Essays zu Coffeeshops in Taiwan über eine Befragung unserer Beziehungen zu Städten: Schmitt spannt mehrere thematische Fäden durch die Ausstellung - verknüpft durch seine Medien, Fotografie, Video, Text, sowie in einem neu erscheinenden Künstlerbuch.  Museen

  

Mittwoch, 8. April 2026, bis 17. Juni 2026
VHS-Forum im Rautenstrauch-Joest-Museum
Cäcilienstraße 29-33
Köln-Innenstadt    

Indonesien inspiriert – neue Diskussionsreihe im RJM
Die Diskussionsreihe der Museumsgesellschaft RJM e.V. "Indonesien inspiriert", lädt ein, die komplexen politischen und sozialen Realitäten, dieses in Deutschland wenig wahrgenommenen Landes, näher kennenzulernen. Indonesien besteht aus 17.000 Inseln, beherbergt mehr als 270 Millionen Menschen, die über 700 Sprachen sprechen und Indonesien ist die größte Demokratie Südostasiens. Im Mittelpunkt stehen Themen wie politischer und sozialer Wandel, Kunst und Kultur sowie der Umgang mit den Veränderungen des Klimas. Es wird vermittelt, wie in Indonesien für Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung und den Erhalt der eigenen Werte gekämpft wird und wie sich daraus Inspirationen im bilateralen Verhältnis gewinnen lassen.

Die Museumsgesellschaft RJM e.V. und die Deutsch-Indonesischen Gesellschaft veranstalten die Reihe. Sie lädt ein, den komplexen politischen und sozialen Realitäten dieses in Deutschland wenig wahrgenommenen Landes zu begegnen. Die Reihe wird von Etty Prihantini und Karl Mertes moderiert. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltungen am 8. April 2026, 30. April 2026, 20. Mai 2026, 3. Juni 2026 und 17. Juni 2026, werden auch per YouTube gestreamt.

Weitere Informationen sind abrufbar unter Rautenstrauch-Joest-Museum oder erhältlich per E-Mail RJM

Die Termine im Überblick:

Mittwoch, 8. April 2026, 18 Uhr

Interkultureller Dialog
Nach einer Einführung in die Themenreihe werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Umgang mit Tradition und Moderne diskutiert. Der Violinist Iskandar Widjaja wird den Abend musikalisch begleiten.

Hilmar Farid, Kulturexperte, Jakarta
Prof. Dieter Mack, Musikethnologe und Komponist, Freiburg
Iskander Wijaya, Violinist, Berlin

Donnerstag, 30. April 2026, 18 Uhr

Indonesiens Rolle in der Welt
Die Republik Indonesien ist stolz auf die Niederschlagung der Kolonialherrschaft der Niederlande im Jahr 1945. Mit der Bandung-Konferenz im Jahr 1955 leitete sie eine Zeitenwende im Umgang mit der Kolonialzeit ein. Aktuell stellt sich die Frage, wie Indonesien mit diesem Erbe umgeht und seine Demokratie gegen zunehmende autokratische Tendenzen schützt.

PD Dr. Andreas Ufen, Herausgeber des Journal of Current Southeast Asian Affairs, Hamburg
Dr. phil. habil Patrick Ziegenhain, Internationale Beziehungen President University, Cikarang
Miranti Hirschmann, Journalistin, Nürnberg    

Donnerstag, 20. Mai 2026, 18 Uhr

Bildung und Forschung – Austausch und Kooperation
Für den deutschen Arbeitsmarkt werden gezielt Fachkräfte, vor allem im medizinischen und Pflegebereich, vermittelt. Deutsches Know-how ist in Industrie und Landwirtschaft gefragt. Wie sieht Indonesien diese Zusammenarbeit? Dr. Prasti Rachmadi Pomarius, Vorsitzende von ADIMAN e.V., Zusammenschluss deutsch-indonesischer Ärzte Prof. Dr. Thomas Rüde, Hydrogeologe, RWTH Aachen  

Donnerstag, 3. Juni 2026, 18 Uhr

Nachhaltige Entwicklung durch Umweltschutz
Der Klimawandel trifft Indonesien stark. Auch Müllprobleme, vor allem Plastik, sind bedeutend. Wie gelingt der Einklang von Rohstoffabbau, Plantagenbetrieb und Nachhaltigkeit? Was tut Indonesien für Regenwaldschutz und Müllmanagement? Welche Lehren kann Deutschland daraus ziehen?

Prof. Dr. Aaron Pratiknyo, Energiesystemökonom, RWTH Aachen
Ajeng Larasati, Geographin und Doktorandin, Universität zu Köln
Monalisa, Gründerin Good Forest Indonesia, aktuell für Fairventures Worldwide aktiv  

Donnerstag, 17. Juni 206, 18 Uhr

Einheit durch Vielfalt
Die meisten Indonesier leben auf Java, zugleich ist Indonesien das Land mit der größten muslimischen Bevölkerung weltweit und beherbergt Menschen unterschiedlichster Religionen und Traditionen. Wie wird das Motto "Einheit in der Vielfalt" gelebt und was können wir in Europa davon lernen?

Rilando June Lamadjido, Kuratorin MARKK, Hamburg
Prof. Dr. Christoph Antweiler, Ethnologe und Südostasienwissenschaftler

 

Zentralbibliothek

Dienstag, 14. April 2026, 9.30 Uhr
Interim Zentralbibliothek
Hohe Straße 68-82
Köln-Innenstadt

Daniel Speck: Villa Revolta
Buchvorstellung im Rahmen einer Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner mit dem Bestseller-Autor Daniel Speck ("Bella Germania"). In seinem neuen Roman erzählt er eine epische Geschichte über Leidenschaft, Verlust und den Preis dafür, zu werden, wer wir wirklich sind. Der Eintritt kostet zehn Euro, ermäßigt acht Euro.
Weitere Informationen sind abrufbar unter Daniel Speck: Villa Rivolta

Mittwoch, 15. April 2026, 13.15 Uhr
Interim Zentralbibliothek
Hohe Straße 68-82
Köln-Innenstadt  

Lunch Lectures

Zur Eröffnung der Frühlingsausgabe der Lunch Lectures, einer Veranstaltungsreihe des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) und dem Literarischen Schreiben der Kunsthochschule für Medien in Köln, stellt Thorsten Krämer die "Textbücher 1-6" von Helmut Heißenbüttel vor und lädt zu einfachen grammatischen Mediationen ein. Der Eintritt ist frei.  

 

Dienstag, 21. April 2026, 19 Uhr
Interim Zentralbibliothek
Hohe Straße 68-82
Köln-Innenstadt

Sebastian Strombach: Jeck – Der Comic zum Kölner Dom
Autor, Architekt und Comiczeichner Sebastian Strombach berichtet über sein neues Großprojekt: Auf 244 Seiten zeichnet er die Geschichte des Kölner Wahrzeichens von der Zeitenwende bis heute. Atmosphärisch, passioniert, mal kraftvoll und mal leise, mit viel Aufmerksamkeit für das lokale Detail und einige Überraschungen – von Römern, Bischöfen und Königen bis hin zu Rievkooche und dem Blick auf den Dom von unter der Erde. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Haus der Architektur (hdak) im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Jeden Dienstag, 19 Uhr, eine Stunde Baukultur". Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen sind abrufbar unter Sebastian Strombach: Sebastian Strombach Jeck – Der Comic zum Kölner Dom

 

Dienstag, 21. April 2026, 19.30 Uhr
Interim Zentralbibliothek
Hohe Straße 68-82
Köln-Innenstadt  

ab 20 Uhr in der Philharmonie Köln
Bischofsgartenstraße 1
Köln-Innenstadt

Impuls Plus: Musik im Flow
Einführungsgespräch mit Dozentin und Musikerin Clara Flaksman mit anschließendem Konzertbesuch von "Rhythm" mit Hayato Sumino am Klavier, dem Aurora Orchestra und Dirigent Nicholas Collon. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Kölner Philharmonie (KölnMusik) statt und wird gefördert vom Kuratorium KölnMusik e.V.. Tickets kosten 21 Euro, ermäßigt zehn Euro. Weitere Informationen sind abrufbar unter Impuls Plus: Musik im Flow

 

Montag, 27. April 2026, 19.30 Uhr
Interim Zentralbibliothek
Hohe Straße 68-82
Köln-Innenstadt  

Ein Ort der Poesie: Anderland 7
Bei "Anderland", dem Kölner Festival zur Poesie, steht die Lyrik im Zentrum des Abends. Zu Gast bei in der Stadtbibliothek sind Mara Genschel, Anja Kampmann und Nasima Sophia Razizadeh. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Literatur-in-Köln Archiv (LiK), der Buchhandlung Bittner und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur der Universität zu Köln statt. Weitere Informationen sind abrufbar unter Ein Ort der Poesie: Anderland 7  

 

Mittwoch, 29. April 2026, 13.15 Uhr
Interim Zentralbibliothek
Hohe Straße 68-82
Köln-Innenstadt

Lunch Lectures
Zusammen mit Karin Krauthausen und dem Protagonisten Jäcki machen sich die Teilnehmenden in Hubert Fichtes "Explosion" auf die Suche nach dem Urwald. Eine Veranstaltungsreihe des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) und dem Literarischen Schreiben der Kunsthochschule für Medien in Köln. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen sind abrufbar unter Lunch Lectures

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit