Technische Modernisierung im Museum für Ostasiatische Kunst
Das Museum für Ostasiatische Kunst bleibt von Montag, 4. Mai 2026, bis einschließlich Mittwoch, 6. Mai 2026, ganztägig geschlossen. Anlass ist eine planmäßige Erneuerung der Niederspannungshauptverteilung (NSHV), damit ein reibungsloser und sicherer Museumsbetrieb weiter gewährleistet werden kann. Ab Donnerstag, 7. Mai 2026, ist das Museum wieder zu den regulären Öffnungszeiten für Besucher*innen geöffnet.
Vorverlegung von Wochenmärkten wegen Feiertag
Wegen des Feiertags am 3. April 2026 (Karfreitag), werden folgende Märkte auf Donnerstag, 2. April 2026, vorverlegt:
- Köln-Ehrenfeld, Neptunplatz
- Köln-Altstadt-Nord, Apostelnkloster
- Köln-Neustadt-Nord, Sudermanplatz
- Köln-Sülz, Auerbachplatz (Belegung Spielfläche an der Kioskseite)
- Köln-Poll, Siegburger Straße/Rolshover Straße
Die Wochenmärkte Apostelnkloster und Auerbachplatz öffnen wie gewohnt von 7 Uhr bis 14 Uhr. Die übrigen Wochenmärkte finden wie gewohnt von 7 Uhr bis 13 Uhr statt.
Netzwerktreffen "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage"
Bereits zum achten Mal lädt das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Köln anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus (21. März) am Dienstag, 24. März 2026, Schüler*innen und Aktive der Kölner Courage-Schulen zu einem Netzwerktreffen ein. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Volkshochschule Köln im VHS-Forum am Neumarkt statt. Die Veranstaltung steht unter dem Leitsatz: "Gegen Hetze und Ausgrenzung – Für eine Gesellschaft der Vielfalt."
Für viele Schüler*innen gehören Rassismus-Erfahrungen in Deutschland zum Alltag. Die Netzwerkveranstaltung thematisiert Rassismus und Diskriminierung im schulischen Kontext und möchte durch Wissensvermittlung, Austausch und Sensibilisierung ein Bewusstsein für Vielfalt schaffen.
Das Netzwerktreffen lädt alle Teilnehmenden dazu ein, gemeinsam Ideen und Strategien zu entwickeln, um eine solidarische und inklusive Gesellschaft zu gestalten. In Vertretung für Oberbürgermeister Torsten Burmester wird Bürgermeisterin Derya Karadag die Teilnehmenden begrüßen. Nach einer Keynote der Journalistin Daniela Sepehri haben die Schüler*innen ab Klasse 8 und Pädagog*innen die Möglichkeit, sich in Workshops mit anderen Kölner Courage-Schulen auszutauschen und zu vernetzen.
Dabei geht es unter anderem um Fragen wie:
- Wie können Schulen zur Erinnerungskultur rassistischer Gewalt beitragen?
- Welche Ausdrucksformen eigenen sich, damit junge Menschen mit und ohne Rassismuserfahrung sich für eine vielfältige Gesellschaft einsetzen?
- Wie können queere, von Rassismus betroffene Jugendliche stark gemacht werden?
Zahlreiche Kooperationspartner*innen und Schulen präsentieren auf dem Markt der Möglichkeiten ihre Projekte und zeigen, wie vielfältig der Einsatz gegen Rassismus und Diskriminierung sein kann.
Mehr als 5.000 Schulen in ganz Deutschland sind Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, das 1995 vom Verein Aktion Courage e.V. ins Leben gerufen wurde. Das Courage-Netzwerk steht für das gemeinsame Engagement gegen Rassismus und für Demokratie, Gleichwertigkeit, Respekt und Zivilcourage. Bundeweit beteiligen sich rund drei Millionen Schüler*innen, Lehrkräfte und Pädagog*innen.
Unter https://www.ki-koeln.de/projekte/sor-smc können weitere Informationen zum Kommunalen Integrationszentrum und zum Netzwerk abgerufen werden.
Kölner VHS beteiligt sich am Aktionstag gegen Rassismus in Mülheim Die Kölner VHS beteiligt sich am Mittwoch, 25. März 2026, mit einem eigenen Programm am Aktionstag gegen Rassismus in Mülheim. Von 15 bis 18 Uhr bietet sie im Rathaus Mülheim, Wiener Platz 2a, Köln-Mülheim, kostenfreie Bildungs-, Kultur- und Dialogangebote für alle Bürger*innen an. Mit Vorträgen, Filmbeiträgen, künstlerischen Formaten und einem Erzählcafé schafft die Kölner VHS Raum für Austausch, Information und Begegnung. Als kommunale Bildungseinrichtung bringt die VHS unterschiedliche Initiativen, Vereine und Einrichtungen zusammen und stellt ihnen eine Plattform für Präsentation und Vernetzung bereit. Mit eigenen Angeboten wie einem Sprachspiel fördert sie aktiv Teilhabe und niedrigschwelligen Zugang zu Bildung. Ziel der Kölner VHS ist es, dadurch den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Stadtbezirk zu stärken und einen nachhaltigen Beitrag zu Vielfalt, Dialog und demokratischer Kultur zu leisten.
Neuer Fall von Baumfrevel am Mülheimer Rheinufer
Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen hat einen Fall von Baumfrevel am Rheinufer unterhalb der GGS Mülheimer Freiheit in Köln-Mülheim registriert. Dabei wurde bei den drei Bäumen (Populus Nigra/Schwarzpappeln), die erst Ende Februar/Anfang März gepflanzt worden waren, die Rinde mit scharfem Gerät ringsherum eingeritzt und somit die Nährstoffversorgung der Bäume gekappt, was zu einem Absterben führen wird. Die Bäume sind daher als wirtschaftliche Totalschäden zu sehen. Die Schadenshöhe der Sachbeschädigung beläuft sich auf insgesamt 7.500 Euro. Es wird Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gestellt.
Kostenloses Mitsingkonzert im Kölnischen Stadtmuseum
Wenn sich der Kuckuck und der Esel auf der Vogelhochzeit gestehen: "Ich lieb den Frühling!", dann tönen die Lieder! Um den Frühling zu begrüßen, lädt das Kölnische Stadtmuseum am Sonntag, 22. März 2026, 15 Uhr, alle Großen und Kleinen zu einem fröhlichen Mitmachkonzert ein. Georg Mühlenhöver und seine Ukulele sorgen für gute Stimmung. Die Liedtexte und Akkorde werden gut sichtbar auf eine Leinwand projiziert, sodass alle mühelos mitsingen und -spielen können. Ohrwürmer für den Nachhauseweg gibt es gratis dazu. Der Eintritt ist frei.
Lesung und Gespräch mit Heike Geißler und Mathias Zeiske
Den nach dem Kölner Ehrenbürger und Nobelpreisträger Heinrich Böll benannten Preis verleiht die Stadt Köln seit 1985. Die diesjährige Preisträgerin Heike Geißler spricht am Vorabend der offiziellen Preisverleihung im Historischen Rathaus am Donnerstag, 26. März, 19.30 Uhr, im Interim der Zentralbibliothek, Hohe Straße 68-82, Köln-Innenstadt, über ihr Werk. Ihr Gesprächspartner ist Mathias Zeiske, der das Literatur- und Filmprogramm beim renommierten Berliner Künstler*innenprogramm des DAAD (Deutscher Akademische Austauschdienst) in Berlin leitet.
Die Jury würdigt Heike Geißler für ihre Literatur, die sich mit prekären Arbeitsverhältnissen und dem Optimierungsdruck auseinandersetzt und im Sinne Heinrich Bölls gesellschaftlich relevante Themen behandelt. – Geißler ist eine literarische Stimme, die Wirklichkeit sichtbar macht und Sprachräume für jene öffnet, die meist übersehen werden, heißt es in der Jurybegründung.
Heike Geißler wurde 1977 in Riesa geboren, wuchs dort und in Chemnitz auf und studierte Amerikanistik, Politik und Geographie in Dresden, Hispanistik und Literaturwissenschaften in Halle. Neben dem Heinrich-Böll-Preis wurde sie 2025 ebenso mit dem Klopstock-Preis für neue Literatur und dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet. Geißler lebt in Leipzig.
Mathias Zeiske leitet seit 2019 das Literaturprogramm am Haus der Kulturen der Welt, darunter die Veranstaltungsreihe Alphabet Readings und den Internationalen Literaturpreis. Er ist Mitherausgeber der Buchreihen „Volte und Volte Expanded“, die bei Spector Books erscheinen. Von 2009 bis 2017 war er leitender Redakteur der Literaturzeitschrift "Edit".
Im Kontext der diesjährigen Preisverleihung erscheint der sechste Band der Preisreden in der Schriftenreihe des Heinrich-Böll-Archivs und des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK). Es handelt sich um eine Veranstaltung des Heinrich-Böll-Archivs in Kooperation mit dem Amt des Oberbürgermeisters und dem Literaturhaus Köln e.V. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung über das Buchungssystem der Stadtbibliothek ist erforderlich: stbib-koeln.de/heinrich-boell-preis2025