Orchesterprobe im Opernhaus – Bauproben im Schauspielhaus

Zum ersten Mal seit Juni 2012 hat das Gürzenich-Orchester wieder im Opernhaus am Offenbachplatz gespielt – bei einer Probe am 11. Februar 2026 mit Werken von Richard Strauss und Wolfgang Amadeus Mozart. Unter der Leitung des Generalmusikdirektors der Stadt Köln und Gürzenich-Kapellmeisters, Andrés Orozco-Estrada, haben Musiker*innen sich einen ersten Eindruck verschafft von den verbesserten Arbeitsbedingungen im Orchestergraben und der Akustik im Saal. Weitere Proben werden folgen.

Die Abarbeitung der Restleistungen seit 1. Juli 2024 wurde im Opernhaus zum Ende 2025 abgeschlossen. Die Arbeiten an den festen Schreinermöbeln im Gastronomiebereich schreiten weiter voran. Die Türen und Tore im Opernhaus sind fast vollständig montiert. Die Arbeiten im Bereich der Bühnen- und Medientechnik kommen voran. Der Großteil der neuen Scheinwerfer im Opernhaus ist montiert. Nach der letzten Vorstellung im Staatenhaus werden weiter Scheinwerfer an den Offenbachplatz gebracht.

Die Inbetriebnahme der technischen Anlagen hat Fahrt aufgenommen. Die ersten Aufzüge wurden im Berichtszeitraum durch die Sachverständigen abgenommen. Auch im Schauspielhaus werden die Inbetriebnahmen vorbereitet, sie laufen circa zwei bis drei Wochen versetzt zu den Vorbereitungsmaßnahmen im Opernhaus. Die Inbetriebnahme einschließlich der Sachverständigenabnahmen ist Anfang des zweiten Quartals 2026 abgeschlossen. Danach erfolgen die behördlichen Abnahmen.

Die Vorbereitung der Umzüge und des Bühnenbetriebs wird derzeit im Detail aufgesetzt. Mit der Nutzerorganisation werden die Umzüge der Bühnen der Stadt Köln zurück an den Offenbachplatz vorbereitet und mit den Inbetriebnahme- und Abnahmeprozessen abgestimmt. Die Betreiberorganisation wird im April/Mai 2026 für den Betrieb der technischen Anlagen geschult.

Im Rahmen der laufenden Vorbegehungen beziehungsweise der Mangelbeseitigung werden letzte Differenzen zwischen Planunterlagen und der baulichen Realisierung festgehalten. Die erforderlichen Konsolidierungen der Planunterlagen erfolgen im Rahmen der "As-Built-Dokumentation" im ersten Quartal 2026.

Gegenüber dem Projektstand aus dem Monat Dezember 2025 ergeben sich Änderungen im Auszahlungsstand und bei den Verpflichtungen, die im Plan liegen. Somit sind die ermittelten Verpflichtungen durch das zur Verfügung stehende Budget gedeckt.

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