Drei Baustellen für Katharina-Henoth-Gesamtschule und eine neue Grundschule

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Visualisierung Katharina-Henoth-Gesamtschule Nürnberger Straße

In Höhenberg soll ein neu zugeschnittener Bildungscampus auf zwei Schulgrundstücken entstehen, die auf beiden Seiten der Burgstraße liegen. An gleich drei Stellen wird dafür dort zeitgleich gebaut. Aktuell werden die verschiedenen Gebäude auf den zwei Flächen von einer Zweigstelle der Montessori-Grundschule sowie der Katharina-Henoth-Gesamtschule genutzt.  

Baustelle 1: Aula-Gebäude für die Gesamtschule

Der Hauptstandort der Katharina-Henoth-Gesamtschule befindet sich in der Adalbertstraße (angrenzend zur Lustheider Straße), wo derzeit ein neues Aula-Gebäude entsteht. Aktuell läuft in dem neuen Gebäude der Innenausbau. Zurzeit sind die Gewerke Maler, Fliesenleger, Lüftung, Sanitär und Elektro vor Ort. Die neue Aula soll im Sommer 2026 fertig gestellt werden und dann Platz für bis zu 600 Personen bieten. Nicht nur die Schule, sondern auch Vereine im Veedel sollen die Aula zukünftig nutzen können.  

Baustelle 2: Erweiterungsbau der Gesamtschule

An der Nürnberger Straße befindet sich der rot geklinkerte Haupttrakt des Nebenstandortes der Katharina-Henoth-Gesamtschule, der durch einen Erweiterungsbau ergänzt werden soll – ebenfalls mit einer roten Klinkerfassade. Die Erweiterung wird zwischen dem Haupttrakt und der Augsburger Straße an einer Stelle entstehen, an der sich aktuell eine veraltete Toilettenanlage sowie eine verwilderte Grünfläche befinden. Die vorbereitenden Abbrucharbeiten haben dort bereits begonnen.

Baustelle 3: Neues Grundschulgebäude mit Turnhalle und Mensa

Ein Altbau an der Ecke Schulstraße/ Burgstraße wird abgerissen, aktuell erfolgt die Schadstoffsanierung, die zuvor stattfinden muss. Die früher dort untergebrachten Achtklässler werden seit Jahresbeginn bis zur Fertigstellung des Erweiterungsbaus in einem Interimsbau auf dem Schulhof unterrichtet.   

An die Stelle dieses Altbaus soll – voraussichtlich Anfang des zweiten Quartals 2026 – der Rohbau für ein neues, L-förmiges Gebäude für eine zweizügige Grundschule mit Mensa und einer Zweifachturnhalle beginnen. Optisch wird sich dieser Neubau mit einer weiß-beigen Fassade bewusst von der roten Klinkerfassade der benachbarten Gesamtschule abheben. Vor dem Haupteingang an der Ecke Burgstraße/Schulstraße wird ein kleiner, öffentlicher Vorplatz entstehen.  

Für den Fuß-Verkehr der Gesamtschule wird ein getrennter Zugang an der Burgstraße geschaffen. Hier wird sich auch die neue Feuerwehr-Zufahrt sowie der Eingang zur neuen Turnhalle befinden. Vereine, die künftig nicht mehr nur zwei, sondern insgesamt drei Turnhallen vorfinden werden, sollen ebenfalls diesen Weg nutzen.  

Das derzeitige Grundschulgebäude kann im Anschluss ebenfalls zurückgebaut werden. Die Nebenstelle der Montessori-Grundschule, die noch bis zum Jahr 2028 dort untergebracht ist, wird dann verselbständigt, auf eine Zweizügigkeit erweitert und zieht in das neugebaute Grundschulgebäude. 

Räumlich wie energetisch entsprechen die Gebäude, die nun abgerissen werden, nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Gesamtschule hat nur außerhalb der Gebäude liegende Toiletten, im Grundschulgebäude sind pro Geschoss nur je zwei Einzeltoiletten-Kabinen vorhanden. Derzeit teilen sich Gesamt- und Grundschule einen Schulhof.  

Die Entwürfe für die Neubauten für Grund- wie Gesamtschule stammen aus dem Büro "abj Architekt:innen GmbH" und berücksichtigen großzügig gestaltete Schulhöfe mit weitläufigen Grünflächen, die vielfältige Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten bieten werden. Errichtet werden die Neubauten an der Augsburger Straße/Nürnberger Straße sowie an der Burgstraße/Schulstraße durch ein Totalunternehmen. Eine besondere Herausforderung ist das Bauen bei laufendem Schulbetrieb.  

Die neuen Gebäude für Gesamt- und auch Grundschule inklusive aller neuen Außenanlagen sollen zum Schuljahr 2028/29 fertiggestellt werden. Auch ein angrenzender öffentlicher Spielplatz an der Augsburger Straße wird zeitgleich saniert, damit ein attraktiver Aufenthalts- und Bewegungsraum für Kinder entsteht. Die neuen Außenanlagen sollen beispielsweise Pflanzinseln mit Sitzmöglichkeiten, ein grünes Klassenzimmer, begrünte Einfriedungen und Blumenwiesen erhalten.  

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit