Kölner Energiemobil macht Station auf dem Maternusplatz
Unter dem Motto "Volle Energie voraus für dein Zuhause!" macht das Kölner Energiemobil im März und April 2026 Station auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen. Private Gebäudeeigentümer*innen, Wohneigentümergemeinschaften und Mieter*innen erhalten dort eine kostenlose und unabhängige Energieberatung rund um eine energetische Gebäudemodernisierung. Die Verbraucherzentrale NRW berät unter anderem zu Themen wie Heizungstausch, dem Einsatz von Photovoltaikanlagen und Steckersolargeräten sowie möglichen Energie- und Kosteneinsparungen durch Fenstertausch.
Das Kölner Energiemobil ist ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt Köln, RheinEnergie, Verbraucherzentrale NRW, Handwerkskammer zu Köln und GIH Nordrhein-Westfalen sowie dem Landesverband für unabhängige Energieberater in Nordrhein-Westfalen.
Eine vorherige Anmeldung über die Website der Stadt Köln wird empfohlen, um sich einen Beratungstermin zu sichern und diesen gezielt vorbereiten zu können. Interessierte erhalten nach Terminbuchung weiterführende Informationen, welche Unterlagen für die Beratung hilfreich sind und mitgebracht werden sollten.
Termine des Kölner Energiemobils auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen:
- 5. März 2026, 7 bis 13 Uhr (Ökomarkt)
- 12. März 2026, 7 bis 13 Uhr (Ökomarkt)
- 26. März 2026, 13 bis 18 Uhr
- 23. April 2026, 13 bis 18 Uhr
Weitere Informationen und Terminbuchung unter www.energiemobil.koeln
Ausstellung im Historischen Archiv bis 24. Mai 2026 verlängert
Das Historische Archiv mit Rheinischem Bildarchiv verlängert die erfolgreiche Ausstellung "Wegbereiterinnen des Wandels – Die Erste Frauenbewegung in Köln" bis zum 24. Mai 2026. Aufgrund des großen öffentlichen Interesses, zahlreicher positiver Rückmeldungen sowie einer hohen Besucher*innenzahl wird die ursprünglich bis 22. März 2026 geplante Ausstellung um zwei Monate verlängert. Damit erhalten weitere Interessierte die Gelegenheit, sich mit der Geschichte der Ersten Frauenbewegung in Köln auseinanderzusetzen.
Die Ausstellung beleuchtet die Anfänge der Frauenbewegung, deren Wurzeln bis in die Revolution von 1848 zurückreichen, und stellt insbesondere das Engagement Kölner Frauen in den Mittelpunkt. Thematisiert werden ihr Einsatz für Bildung, politische Mitbestimmung und soziale Reformen im 19. und frühen 20. Jahrhundert – von der Kaiserzeit über den Ersten Weltkrieg bis in die Weimarer Republik – sowie das abrupte Ende der Bewegung im Zuge der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933. Seit ihrer Eröffnung am 24. Oktober 2025 stößt die Ausstellung auf großes Interesse bei einem breiten Publikum, darunter Schulklassen, Studierende, historisch Interessierte und zahlreiche Einzelbesucher*innen. Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 9 bis 16.30 Uhr sowie mittwochs von 9 bis 19.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Ausstellungsort ist das Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv, Eifelwall 5, 50674 Köln.
Ausstellung "50 Jahre jfc Medienzentrum e.V." im Bezirksrathaus Nippes
Die Ausstellung "50 Jahre jfc Medienzentrum e.V." anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des jfc, ehemals JugendFilmClub, startet mit einer Vernissage am Donnerstag, 26. Februar 2026, 18 Uhr, in der Rotunde im Bezirksrathaus Nippes, Neusser Straße 450, Köln-Nippes. Zur Eröffnung spricht die Historikerin Dr. Diana Siebert, Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks Nippes, ein Grußwort. Die Ausstellung ist bis Freitag, 15. Mai 2026, zu den Öffnungszeiten des Bezirksrathauses zu sehen. Der Eintritt ist frei.
In der Ausstellung – kuratiert von und mit jungen Menschen aus dem neu gegründeten jfc Jugendboard – wird zurückgeblickt auf 50 Jahre medienpädagogische Arbeit mit Infotafeln und einem Film. Dabei stehen der Austausch zwischen Generationen sowie die Auseinandersetzung mit historischen Entwicklungen, Erfahrungen und Perspektiven im Mittelpunkt.
Zugänglich gemacht werden die Geschichten, Erinnerungen und Impulse von Zeitzeug*innen und Weichensteller*innen. Aus Interviews sowie historischen Materialien entsteht eine multimediale Ausstellung, die Vergangenheit und Gegenwart verbindet und die Bedeutung medienpädagogischer Arbeit für junge Menschen sichtbar macht.
Die Öffnungszeiten des Bezirksrathauses Nippes sind: Montag, 8 bis 15 Uhr, Dienstag, 9.30 bis 18 Uhr, Mittwoch, 8 bis 12 Uhr, Donnerstag, 8 bis 16 Uhr, Freitag, 8 bis 12 Uhr.
"Zwischen den Welten" – literarische Positionen in Köln der 1920er Jahre
Das Jahrzehnt war von einer gesellschaftlichen wie politischen Zeitenwende nach dem Ersten Weltkrieg geprägt, die sich auch auf die verschiedenen literarischen Strömungen in diesen Jahren auswirkte. Standen die frühen 1920er Jahre noch im Zeichen des Expressionismus der Kriegs- und Vorkriegszeit, so waren die Mitte und das Ende dieses Jahrzehnts von einer Wendung zu realitätsbezogenen Darstellungen geprägt, die als literarische Ausprägung der Neuen Sachlichkeit begriffen wurden. Wichtige Themen waren soziale Missstände, die Folgen der Wirtschaftskrise, aber auch der Hedonismus und die gesellschaftliche Dekadenz. Zwischen der großen Anzahl namhafter Schriftsteller*innen, Lyriker*innen und Dramatiker*innen steht das Werk von Irmgard Keun, Luise Straus-Ernst und Kurt Tucholsky im Fokus der Veranstaltung. Am Dienstag, 3. März, 19 Uhr, findet ein Gespräch mit Eva Weissweiler, Mario Kramp und Gabriele Ewenz im Interim der Zentralbibliothek, Hohe Straße 68-82, statt.
Dr. Eva Weissweiler lebt als freie Schriftstellerin und Rundfunkautorin in Köln. Sie veröffentlichte Bücher unter anderen über Clara Schumann, Tussy Marx, Wilhelm Busch, Otto Klemperer Friedelind Wagner, Dora Benjamin und Luise Straus-Ernst. Für ihr Engagement für die Gleichstellung der Geschlechter in ihren Schriften wurde sie 2023 mit dem Luise-Büchner-Preis ausgezeichnet und ist Trägerin des Giesbert-Lewin-Preises 2024. Dr. Mario Kramp ist Historiker und Kunsthistoriker und war von 2010 bis 2022 Direktor des Kölnischen Stadtmuseums. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur kölnischen und rheinischen Geschichte sowie zur deutsch-französischen Kulturgeschichte. Im Greven Verlag erschien sein Buch über Kurt Tucholsky in Köln. Dr. Gabriele Ewenz studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Seit 2009 ist sie Leiterin des Heinrich-Böll-Archivs und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). Sie veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.
Die Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit dem Kölnischen Stadtmuseum ist Teil des Begleitprogramms der Ausstellung "Gemütlichkeit und Moderne. Köln 1918-1926", einer Ausstellung des Kölnischen Stadtmuseums in Kooperation mit dem Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte des Landschaftsverbands Rheinland und der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln. Sie ist noch bis 15. März 2026 zu sehen. Geöffnet ist sie montags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr im LVR-Landeshaus in Köln-Deutz, Kennedy-Ufer 2. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, mit Schwerbehindertenausweis 4 Euro. Karten sind im Vorverkauf über Kölnticket erhältlich. Restkarten gibt es gegebenenfalls an der Abendkasse.
Baumpflegearbeiten in der Grünanlage äußerer Grüngürtel am Militärring in Sülz
Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen der Stadt Köln lässt kurzfristig bis zum 14. März 2026 Baumpflegearbeiten in der Grünanlage Äußerer Grüngürtel am Militärring im Bereich Parkplatz Geißbockheim und Fußgängerbrücke in Köln-Sülz vornehmen. Bei den Arbeiten an drei Eschen werden Kronenpflegemaßnahmen durchgeführt. Elf weitere Eschen müssen gefällt werden, da diese bereits von Krankheiten befallen und stark geschädigt sind, wodurch die Bruch- und Standsicherheit nicht mehr vorhanden ist. Folglich liegt eine erhebliche Verkehrsgefährdung vor. Die Maßnahmen sind daher zwingend erforderlich. Es kann es aufgrund des Einsatzes von Motorsägen und Häckslern zu Lärmbelästigungen kommen. Während der Arbeiten können außerdem die Fuß- und Radwege temporär eingeschränkt sein. Die Stadt Köln bittet dafür um Verständnis.