Entwarnung nach Kampfmittelsondierung – keine Evakuierung nötig

Die Sondierung eines Kampfmittel-Verdachtspunktes in Köln-Zollstock ist abgeschlossen: Es wurde kein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Damit ist keine Evakuierung von fast 10.000 Anwohner*innen nötig.  

Gegen 15.50 Uhr konnte der Fachbereich "Kampfmittelangelegenheiten" beim Ordnungsamt der Stadt Köln Entwarnung geben. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf und dessen Vertragsfirma, die Kampfmittelräumfirma Röhll, hatten seit dem Donnerstagmorgen fast 40 Erdbohrungen vorgenommen. Anschließend wurde mithilfe dieser Bohrlöcher das Erdreich ferromagnetisch untersucht. Dabei ergaben sich kleinere Mess-Anomalien. Die Aufgrabungen dieser Anomalien stellten sich als Schuttreste heraus. Der Verdachtspunkt hatte sich aus der Auswertung von Luftbildern der Alliierten ergeben, die der Bezirksregierung Düsseldorf zur Verfügung stehen.  

Aus Sicherheitsgründen hatte die Stadt Köln den genauen Untersuchungsort nicht preisgegeben. Der Schutz eines möglicherweise von Kampfmitteln kontaminierten Grundstücks hat oberste Priorität. Unbefugte dürfen gemäß Kampfmittelverordnung des Landes NRW solche Grundstücke nicht betreten.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit