Die Entschärfung der heute in Zollstock gefundenen Weltkriegsbombe muss auf Samstag, 23. November, verschoben werden. Das Ordnungsamt beginnt morgen um 8 Uhr mit der Evakuierung der rund 6.500 betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner.

Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe in Köln-Zollstock am heutigen Nachmittag, 22. November 2019, gibt es eine unerwartete Entwicklung. Die zunächst für heute geplante Entschärfung muss auf den morgigen Samstag, 23. November 2019, verschoben werden. In der Gleisanlage der Deutschen Bahn neben dem Fundort stehen rund drei Dutzend Waggons mit Gefahrgut unterschiedlichster Art. Die Feuerwehr hat die Situation geprüft und entschieden, dass diese Waggons weggefahren werden müssen, bevor mit der Entschärfung begonnen werden kann. Die Deutsche Bahn wird die Nachtstunden zur Verlegung der Waggons nutzen. Die Anwohnerinnen und Anwohner können die Nacht noch in ihren Wohnungen verbringen. Das Ordnungsamt informiert sie aktuell mit Lautsprecherdurchsagen und wird mit der Evakuierung der rund 6.500 Betroffenen am morgigen Samstag, 23. November 2019, um 8 Uhr beginnen. Der Zeitplan ist mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst und allen übrigen Beteiligten abgestimmt. Der Fundort des Bombenblindgängers wird bis dahin von Einsatzkräften des Ordnungsdienstes gesichert und bewacht. Die Anlaufstelle für Evakuierte wird in der Schule Brüggener Straße 1 eingerichtet.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Simone Winkelhog