Grundsteinlegung für eins unserer wichtigsten Schulbauprojekte

Der nächste Meilenstein für den Neubau der Willy-Brandt-Gesamtschule Im Weidenbruch in Köln-Höhenhaus ist erreicht: Für das Mammutprojekt im Kölner Schulbau haben wir am 15. März 2019 die Grundsteinlegung feiern können. Gemeinsam mit der Dezernentin für Bildung, Jugend und Sport, Dr. Agnes Klein und Architekt Christian Fensterer, und natürlich der Schulgemeinde, hat Petra Rinnenburger, unsere technische Betriebsleiterin, den Grundstein gelegt. Für die Zeremo­nie wurde eine Kapsel gefüllt mit Tagespresse, Münzen sowie einer Schülerzeitung in eine symbolische Grundsteinmauer versenkt, die zu einem späteren Zeitpunkt in das Bauwerk integriert wird.

Damit wächst die längste Schule Kölns weiter, die nach Fertigstellung 192,75 Meter Länge messen wird. Nach dem teilweisen Abbruch von Bestandsbauten und dem Erstellen der Baugrube sind inzwischen die ersten Kellerwände fertig betoniert und Decken gegossen. Parallel finden an anderen Stellen die Vorarbeiten zur Erstellung der Fundamente und Boden­platten statt. 

So gehen wir beim Bau vor

Während nebenan im Altbau der Schulbetrieb weiter läuft, errichten wir einen Neubau für 1.300 Schülerinnen und Schüler sowie rund 110 Lehrkräfte. Und damit ein riesiges Stück Zukunft. Aber auch ein sehr grünes. Schon heute liegt die Schule in direkter Waldlage. Nach der Fertigstellung des Schulgebäudes, der neuen Turnhalle, dem Abbruch aller alten Gebäude und der Neugestaltung der Außenanlagen wird der Vegetationsbestand sogar noch größer sein als heute. Beträgt der Anteil aus waldähnlichen Bereichen, Strauchpflanzungen und Rasenfläche bisher 19.000 Quadratmeter, so wird er nach Abschluss der Baumaßnahme 28.000 Quadratmeter betragen. Zum neuen Konzept gehören ein größerer Schulgarten, ein grünes Klassenzimmer sowie eine Waldagora als Versammlungs- und Lernort unter den Aspekten Umweltpädagogik und Klimaschutz.

  • ©Matthias Meurer
    Die Mobilramme, mit der neun Meter lange Stahlträger in den Boden gerammt werden, ist zehn Meter - und im komplett ausgefahrenen Zustand 16 Meter hoch.
  • ©Matthias Meurer
    Mit den neun Meter langen Stahlträgern wird der so genannte Verbau hergestellt, bevor die Baugrube ausgehoben wird und die Fundamente hergestellt werden.
  • ©Matthias Meurer
    Über einen neu verlegten Bergwerksstollen, der 18 Meter lang ist, wurde die neue Wasserversorgung für die Gesamtschule verlegt und angeschlossen.
  • ©Matthias Meurer
    Monika Engisch ist Projektleiterin bei der Gebäudewirtschaft für den Neubau.
  • ©Matthias Meurer
    Mit 80 Verbauträgern schützen wir auf dem Baufeld Im Weidenbruch entlang der Lückerather Straße die erhaltenswerten Bäume sowie die angrenzenden Gebäude.
  • ©Hahn Helten + Assoziierte Architekten GmbH
    Planungsskizze Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule

In vier Bauabschnitten entsteht bis zum dritten Quartal 2020 das neue Schulgebäude mit einem zunächst provisorischen Schulhof. Dann bauen wir den restlichen Alt­bestand zurück und errichten die neue Sporthalle mit Parkplatz, bevor die alte Sporthalle abgerissen und im Jahr 2024 abschließend die Außenanlagen neu gestaltet werden. Geplant sind dazu Investitionen von rund 112,3 Millionen Euro. Darin enthalten sind rund 60 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket III. Die Bruttogeschossfläche des vollständig barrierefreien Gebäudes im Passivhausstandard wird rund 23650 Quadrat­meter betragen. 

Die Willy-Brandt-Gesamtschule stammt aus dem Jahr 1973. Der Rat hatte im September 2017 den Baubeschluss zur Errichtung des neuen Schulge­bäudes sowie einer Sechsfach-Sporthalle für die Willy-Brandt-Gesamtschule nach Passivhausstandard gefasst. Verwirklicht wird ein Entwurf des Architekturbüros Hahn Helten + Assoziierte Architekten GmbH. 

Baubeginn war im Oktober 2018

Kosten- und Zeitplan

Beschreibung zum Planungsentwurf
PDF, 336 kb