Wir planen und bauen immer maximal klimaschonend. Wir pflanzen oft mehr Bäume neu als wir vor Baubeginn fällen mussten. Wir haben auch den Artenschutz an oder in der Fassade im Blick, indem wir Rückzugs- und Bruthöhlen für Wildvögel schaffen. Seit 2010 installieren wir auf fast jedem Neubau eine Photovoltaikanlage. Und das Bauen nach Passivhausstandard dient ebenso dem Umweltschutz.

Seit dem 1. Januar 2021 versorgen wir die städtischen Gebäude sogar zu 100 Prozent mit Ökostrom. Und 22 unserer Objekte sind ganz oder teilweise begrünt. Darunter sind die Bezirksrathäuser Kalk und Mülheim, aber auch zahlreiche Schulen, von denen manche sogar ein Naturschutzprojekt daraus entwickelt haben.

Kölns klimafreundlichste Schule
© Thomas Banneyer

Auch Generalsanierungen planen wir ganzheitlich und nachhaltig. Nach unserer Sanierung der denkmalgeschützten Gemeinschaftsgrundschule Weimarer Straße in Höhenberg verbrauchte die Schule 70 Prozent weniger Heizenergie. Dies wurde mit Fördergeldern unterstützt, die eine Sanierung nach Neubaustandard ermöglicht hatten. Durch eine neue Monitoring-Software können wir außerdem Betriebsstörungen sowie andere Abweichungen vom Regelbetrieb der Heizungsanlagen noch schneller erkennen und beheben lassen. Für dieses Energiecontrolling-System haben wir in 200 Objekten neue Zähler installiert. Die neuen Zähler melden die Defekte in der Gebäudetechnik, die etwa zu einem erhöhten Energie- oder Wasserverbrauch führen. 

Energiemanagement der Gebäudewirtschaft

Wir entwickeln ständig unsere Energieleitlinien und Baustandards. Dafür haben wir umgesetzte Bauprojekte nachträglich zertifiziert und ökologisch bewerten lassen.

Diese Pilotprojekte werden drei verschiedenen Zertifizierungssystemen unterzogen. Dadurch sollen Schwachstellen in den Planungs- und Bauprozessen aufgedeckt werden. Außerdem soll verglichen werden, welches System am wenigsten Aufwand und Kosten verursacht.

Evaluationsbericht der Nachhaltigkeitszertifizierung von drei Schulneubauten
Der aktuelle Energiebericht