Kochlöffelübergabe in der Gemeinschaftsgrundschule Leuchterstraße

© Volker Glasow - vvg-koeln Fotografie
Gerhard Still (Christliche Sozialhilfe Köln), Sonja Andresen (Schulleiterin), Küchenleiter Leonas Balian Seufert, Astrid Schüßler (Gebäudewirtschaft der Stadt Köln) und OGS-Leiterin Dagmar Signon (von links nach rechts)

Zur Feier des Tages gab es Rouladen, aber das war tatsächlich dem Zufall des Menüplans geschuldet. Mit der Übergabe eines Kochlöffels statt eines Schlüssels haben wir mit der Leitung der Gemeinschaftsgrundschule Leuchterstraße in Dünnwald sowie der des Offenen Ganztags vor Ort in Trägerschaft der Christlichen Sozialhilfe das neue Mensa-Gebäude offiziell übergeben. 24 Monate haben wir gebaut. Rund 1,8 Millionen Euro haben wir hier für diesen neuen Gebäuderiegel mit Platz für Küche und Speisesaal mit 64 Sitzplätzen sowie die erforderlichen Nebenräume für die dreizügige Grundschule investiert. Der Speiseraum war bislang eher provisorisch im Untergeschoss des Hauptgebäudes untergebracht, der nun wieder als Raum zum Spielen und Toben genutzt werden kann. Die bisherige Küche war mit lediglich zwölf Quadratmetern viel zu klein. Die Bestandsbauten stammen aus den 1960er Jahren.

254 Kinder besuchen derzeit die dreizügige Grundschule. Das Lehrerkollegium besteht aus 18, das Team des Offenen Ganztags aus 15 schulischen Fachkräften. Natürlich ist das neue Haus barrierefrei. 190 Quadratmeter Nutzfläche verbinden nun das Hauptgebäude mit Trakt C der Schule und begrenzt den Schulhof nach Osten. Der Denkmalschutz an einigen Teilen der Schule stellte dabei für uns eine besondere planerische und bauliche Herausforderung dar. So wurde die großzügige Verglasung des C-Traktes auch für den Speiseraum des Neubaus übernommen und die Fassadenfarbgestaltung des Altbaus angepasst. Rückseitig wurde eine Lochfassade installiert, die überwiegend der Belüftung dient.

© Volker Glasow - vvg-koeln Fotografie

Und dann gab es noch mehrere handfeste Überraschungen: Unsere Arbeiterinnen und Arbeiter stießen während des Aushubs für die Baugrube auf Fundamentreste eines Altbaus sowie eine alte Sickergrube, weshalb der gesamte Gründungsbau neu- oder umgeplant werden musste. Doch auch an anderen Stellen kam uns unsere Flexibilität und Kreativität zugute. In der benachbarten ehemaligen Wagenhalle der Feuerwehr integrierten wir einen Büro- sowie einen Lagerraum und brachten darüber hinaus dort noch die Ablufttechnik unter. Abschließend haben wir die Außenanlagen nach den Wünschen der Schule neu gestaltet.