Der Vorsitzende und Mitbegründer des Deutschen Gewerkschaftsbundes Dr. h. c. Hans Böckler (26. Februar 1875 bis 16. Februar 1951) wurde am 4. Januar 1951 mit der Kölner Ehrenbürgerwürde geehrt.

Hierbei wurden insbesondere sein Einsatz für die Gewerkschaften in der Weimarer Zeit und als Kölner Stadtverordneter und Abgeordneter des Reichstages hervorgehoben. Entscheidend war jedoch Böcklers Wirken beim Aufbau der Einheitsgewerkschaft. Ihm war die Moderation der verschiedenen Richtungen und Gruppen gelungen, was erstmals zu einer Bündelung von Arbeitnehmerinteressen unter einem einzigen gewerkschaftlichen Dachverband, dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), geführt hatte.

Um an die außerordentlichen Verdienste Hans Böcklers zu erinnern, hat die Stadt Köln einen Preis gestiftet. Die Preisträgerinnen und Preisträger des "Hans-Böckler-Preises" werden für Ihren Einsatz für eine sozialstaatlich geprägte Demokratie geehrt.