Mehr Grün statt Grau
Zusätzlich fördert eine Entsiegelung den Bodenschutz und die Umgebungsqualität. Wo Wasser versickern kann und möglicherweise sogar Pflanzen wachsen, ist der Boden durch Verdunstung messbar frischer und kühlt nachts besser ab. In heißen Sommerperioden sorgen diese Flächen im Vergleich zu aufgeheizten Pflasterflächen für angenehmere Temperaturen an Gebäuden. Außerdem binden sie Schadstoffe und Feinstaub und wirken als natürlicher Schallschutz. Umfangreiche Begrünung dient zudem der Schattenbildung, dem Sicht- und Immissionsschutz und fördert die Biodiversität (Artenvielfalt), indem sie Lebensräume für Tiere schafft und letztlich das Klima insgesamt verbessert. Da, wo es möglich ist, versiegelte Flächen auf Schulhöfen zu verringern, ist deshalb für uns eine von vielen wichtigen Maßnahmen zum Klimaschutz.
Zwei Beispiele für Schulhofentsiegelungen
Geplante Projekte
Wir haben vier weitere Entsiegelungen auf Kölner Schulhöfen vorgesehen:
- Der Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule Müngersdorf, Wendelinstraße 64, wird neu gestaltet. Bevor wir hier die Planung ausführen können, müssen jedoch erst noch andere Arbeiten am Standort abgeschlossen werden.
- An der Michael-Ende-Grundschule Platenstraße sowie an der Katholischen Grundschule Mengenicher Straße und an der Gemeinschaftsgrundschule Nußbaumer Straße haben wir die Planung beauftragt.
Entsiegelungsmaßnahmen an Schulhöfen führen wir aufgrund unserer Betreiberverantwortung stets in Verbindung mit notwendigen Schulhof- und/oder Kanalsanierungen durch. In diesem Rahmen (teil-)entsiegeln wir sukzessive immer mehr Kölner Schulhöfe. Das ist ein laufender Prozess. Wo ohnehin Arbeiten erfolgen, berücksichtigen wir im Sinne der geplanten Klimaneutralität 2035 mögliche Maßnahmen zur Entsiegelung von Flächen mit.