Erste Lieferung an Kölns künftige Projektpartnerstadt

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Von rechts nach links: Andreas Wolter, Bürgermeister der Stadt Köln, Iryna Shum, Generalkonsulin der Ukraine in NRW, Linda Mai, Vorsitzende Blau-Gelbes Kreuz e.V., Frank Bender, Leiter Unternehmenskommunikation Stadtwerke Köln GmbH

Ein mit medizinischen Hilfsmitteln beladener Rettungswagen ist Freitag, 15. Juli 2022, nach Dnipro, Kölns zukünftiger Projektpartnerstadt in der Ukraine, aufgebrochen. Die Hilfsaktion ist eine Zusammenarbeit der Stadt Köln, der Stadtwerke Köln und des Vereins Blau-Gelbes Kreuz.  

Transportiert werden Mittel zur Wundversorgung wie Verbände, Scheren und Dekompressionskanülen. Auch unterwegs sind medizinische Technik wie mobile Röntgen- und Ultraschallgeräte sowie Defibrillatoren. Die Güter haben insgesamt einen Wert von 25.000 Euro. Der Deutsch-Ukrainische Verein Blau-Gelbes Kreuz e.V. hatte sie mit einer finanziellen Spende der Stadtwerke Köln beschafft.  

In Stellvertretung für Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat Bürgermeister Andreas Wolter zusammen mit Frank Bender, Leiter Unternehmenskommunikation der Stadtwerke Köln, Linda Mai, Vorsitzende des Vereins Blau-Gelbes Kreuz, und der Generalkonsulin der Ukraine in NRW, Iryna Shum, den Transport in Richtung Ukraine verabschiedet. Linda Mai fährt den Rettungswagen selbst nach Dnipro.

Dnipro liegt etwa 400 Kilometer südöstlich von Kiew, hat wie Köln mehr als eine Million Einwohner*innen und ist ebenfalls die viertgrößte Stadt des Landes. Am 30. Juni 2022 hatten beide Städte offiziell ihre Absicht einer gemeinsamen Projektpartnerschaft erklärt. Der Transport ist die erste Hilfslieferung in die Stadt Dnipro, die ein wichtiges Drehkreuz für Binnengeflüchtete ist. Dnipro war Ende Juni mit Raketen angegriffen worden.  

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit