Land Nordrhein-Westfalen fördert 19 Klimaprojekte mit fast 24 Millionen Euro
Um bei häufigeren Hitzewellen besser aufgestellt zu sein, müssen Städte wie Köln sich zukünftig effektiv gegen extreme Temperaturen wappnen. Das Land NRW reagiert und fördert 19 Klimaprojekte mit fast 24 Millionen Euro – darunter auch den Gleispark in der Kölner Weststadt. Er soll zwischen Ehrenfeld und Müngersdorf entstehen, wo bislang eine brachliegende Industriefläche, versiegelt und ungenutzt liegt. Die versiegelten Flächen sollen aufgebrochen, neue Pflanzen gesetzt und ein Gewässer angelegt werden. Das Gelände wird außerdem so gestaltet, dass Regenwasser gezielt abfließen kann und nicht in Kellern landet. Der neue Park soll gleichzeitig Hitze reduzieren und ein attraktiver Aufenthaltsort für Kölner*innen werden. Im Sommer 2025 fand eine Öffentlichkeitsbeteiligung statt, um die Wünsche und Bedarfe der Bürger*innen bei der Gestaltung des neuen Parks miteinzubeziehen: Hybridpark | Beteiligungsportal der Stadt Köln
Mit dem Variantenentscheid im Frühjahr 2026 sowie der aktuellen Empfehlung zur Förderung wurden die wesentlichen Weichen für die Weiterplanung gestellt. Bis Ende 2026 konkretisiert das Planungsbüro den Entwurf, der Grundlage für den Weiterplanungs- und Baubeschluss sein wird. Eine Umsetzung des Projektes ist für das Jahr 2028 geplant.
In der "Kölner Weststadt" gibt es viele Gewerbebetriebe und wenig Grünflächen. Auf einem rund 1,7 Hektar großen ehemaligen Gleisdreieck plant die Stadt den "Gleispark" als erste neue Grünfläche entlang der sogenannten "Low Line". Ökobilanz, Klimawirkung und CO2-Bindung sollen bei der Planung von Beginn an berücksichtigt werden, damit der Park besonders nachhaltig und gleichzeitig ein Ort für alle Kölner*innen mit verschiedenen Angeboten für Freizeit und Begegnung wird.