Stadt Köln beteiligt sich mit mehreren Aktionen und Angeboten
Die Stadt Köln beteiligt sich am siebten bundesweiten Digitaltag. Der Aktionstag unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) findet in diesem Jahr am Freitag, 26. Juni 2026, statt. Rund um den Digitaltag finden in zahlreichen Kommunen Aktionen statt, die auf die digitale Teilhabe in Deutschland einzahlen sollen.
Oberbürgermeister Torsten Burmester:
Köln gehört seit Jahren zur Spitzengruppe der Smart Cities in Deutschland. Das ist für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich. Am Digitaltag wird besonders sichtbar, woran wir jeden Tag arbeiten. Unser Ziel ist eine leistungsfähige digitale Infrastruktur, die unsere Verwaltung moderner, attraktiver und effizienter macht. Schon jetzt erleichtern wir mit zahlreichen digitalisierten Dienstleistungen den Alltag der Kölnerinnen und Kölner und wollen mit unseren Online-Services auch dazu beitragen, den Unternehmen am Standort den Rücken freizuhalten.
Die Kölner Volkshochschule (VHS) beteiligt sich am Digitaltag mit kostenfreien Veranstaltungen und lädt Interessierte dazu ein, digitale Entwicklungen kennenzulernen, auszuprobieren und kritisch zu reflektieren. Die Angebote reichen von Medienkompetenz über Künstliche Intelligenz und Internetsicherheit bis hin zu digitalem Design und modernen Präsentationstechniken. Im Mittelpunkt stehen Fragen des digitalen Alltags: Wie lassen sich KI-Anwendungen sinnvoll nutzen? Welche Chancen und Herausforderungen bringen die neuen Technologien mit sich?
Speziell für Schüler*innen gibt es Einblicke in die Bereiche Journalismus, Social Media und Medienkompetenz. Darüber hinaus zeigt die Kölner VHS, wie digitale Werkzeuge kreative Prozesse in Bereichen wie Mode und Design verändern.
Auch wichtige Kompetenzen für den Beruf kommen nicht zu kurz: Die Diplom-Pädagogin und Webdesignerin Christiane Jenner vermittelt am Digitaltag zum Beispiel praxisnahe Tipps für zeitsparendes Arbeiten mit PowerPoint und die Gestaltung interaktiver Präsentationen. In ihren Kursen zeigt sie, wie digitale Werkzeuge den Arbeitsalltag erleichtern können und dass oft schon wenige Funktionen und ein systematischer Ansatz reichen, um schneller und professioneller zu arbeiten.
Schon seit April 2025 können Bürger*innen mit der elektronischen Wohnsitzanmeldung ihren Wohnsitz zu jeder Zeit an jedem Ort digital anmelden. Um den Bürger*innen dieses digitale Angebot näherzubringen, stellt die Stadt Köln diesen Service am Freitag, 26. Juni 2026, im Kundenzentrum Innenstadt (Laurenzplatz 1-3) zur direkten Anmeldung vor Ort zur Verfügung. In der Zeit von 7.30 bis 12 Uhr erhalten Bürger*innen dort Informationen zur BundID sowie Unterstützung beim Einrichten eines entsprechenden Kontos.
Wer gerade umgezogen ist, kann die Gelegenheit nutzen die Wohnsitzanmeldung mit Unterstützung der Stadt Köln durchzuführen. Neben einer aktuellen E-Mail-Adresse und der Wohnungsgeberbescheinigung, digital oder in Papier, wird für die elektronische Wohnsitzanmeldung ein Personalausweis mit aktivierter eID-Funktion benötigt. Sollte die eID-Funktion oder die dazugehörige PIN nicht freigeschaltet oder eingerichtet sein, kann dies am Infoschalter im Kundenzentrum nachgeholt werden. Mit dem BundID-Konto können auch weitere Online-Anwendungen wie die Beantragung von Elterngeld oder bei der Kfz-Zulassung genutzt werden.
Über den Digitaltag hinaus ist ab sofort auch die Digitale Antragsstellung im Ausländeramt möglich. Mit der Einführung der Online-Terminvereinbarung und der digitalen Antragsstellung bietet die Stadt Köln Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit einen modernen, unkomplizierten Zugang zu den Dienstleistungen rund um Aufenthaltstitel und Niederlassungserlaubnissen.
Termine sind nun rund um die Uhr buchbar. Lange Wartezeiten am Telefon oder vor Ort können so vermieden und Anträge online von zu Hause eingereicht werden. Neben mehr Flexibilität und Zeitersparnis für Kund*innen werden diese nun noch serviceorientierter durch den Antragsprozess geführt, damit Anträge vollständig und besser vorbereitet sind sowie schneller bearbeitet werden können.
Die Online-Terminvereinbarung ersetzt die bisherige händische Terminvergabe zwischen Sachbearbeitung und Kund*innen per in den Bezirksausländergruppen. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer modernen, dienstleistungsorientierten und effizienten Kund*innensteuerung im Bereich der Erteilung und Verlängerung von Aufenthaltstiteln. Die digitale Antragsstrecke für die Erteilung und Verlängerung von Aufenthaltstiteln wurde im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) entwickelt und nach dem "Einer-für-Alle"-Prinzip bundesweit zur Nachnutzung bereitgestellt.