Stadt wirbt mit weiteren Motiven und Aktionen

Nach dem Kampagnenauftakt im Frühjahr 2026 hat die Stadt Köln in Kooperation mit der Polizei Köln heute die zweite Welle der Kampagne „Rücksicht schenkt Dir ein Lächeln“ gestartet. Auf den City- und Megalight-Anlagen im ganzen Stadtgebiet transportieren nun zwei neue Szenen die Botschaft in die Kölner Stadtgesellschaft.  

Motivation zu mehr Miteinander im Straßenverkehr
In der zweiten Welle der Kampagne setzt die Stadt Köln auf die Identifikation vieler Kölner*innen mit „ihrem“ FC und der stadteigenen Brauhauskultur. Zwei FC-Fans und ein Köbes erfahren in den Szenen der aktuellen Plakatmotive, dass Auto- beziehungsweise Radfahrer*innen sich im Straßenverkehr ihnen gegenüber rücksichtsvoll verhalten. Dieses Verhalten belohnen sie mit einem Lächeln.

Neben den Plakatmotiven thematisiert auch ein Social-Media-Beitrag, in dem ebenfalls der echte Kölner Köbes die Hauptrolle spielt, das rücksichtsvolle Miteinander im Straßenverkehr. Die städtische Landingpage lädt unter www.ruecksicht.koeln dazu ein, sich über das Thema zu informieren. Außerdem werden Plakate in städtischen Gebäuden ausgehängt sowie die Motive auf den Screens in den Wartebereichen der Kundenzentren gezeigt.

Rücksichtsvolles Verhalten jedes Einzelnen in allen gesellschaftlichen Gruppen ist der Schlüssel dafür, dass alle entspannt und sicher an ihr Ziel kommen, egal, ob mit dem Auto, auf dem Fahrrad, dem E-Scooter oder zu Fuß. Die Botschaft der Kampagne lautet: Wer sich rücksichtsvoll verhält, bekommt ein Lächeln zurück,

erläutert Ascan Egerer, Beigeordneter für Mobilität der Stadt Köln.  

Durch die neue Langzeitstudie im Handeln bestätigt
Auch eine im August 2026 veröffentlichte Langzeitstudie der Unfallforschung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) belegt, dass das Verkehrsklima immer rauer und aggressiver wird. Ein Trend, den die Forscher*innen schon seit mehr als zehn Jahren beobachten. Demnach sind sowohl Auto-, als auch Radfahrer*innen aggressiver als früher unterwegs. Auch zeigen viele Rückmeldungen von Bürger*innen bei der Fußverkehrsbeauftragten der Stadt Köln, dass gerade auf Mischverkehrsflächen die Rücksichtslosigkeit zwischen den Verkehrsteilnehmenden spürbar zunimmt. Unter https://www.udv.de/udv/medien/medieninformationen/studie-aggression-im-strassenverkehr-waechst-weiter-schuld-sind-immer-die-anderen-205948 können die Ergebnisse der Studie des GDV abgerufen werden.

Vor-Ort-Aktionen
Gemeinsam mit der Polizei Köln setzt die Stadt nun auch mit Vor-Ort-Aktionen darauf, unmittelbar mit den Bürger*innen ins Gespräch zu kommen und die Bedeutung der gemeinsamen Rücksichtnahme im Straßenverkehr zu vermitteln. Die Aktionen unterstützen die Kampagne gezielt und nachhaltig, durch persönliche Ansprache an Orten mit wiederholt auftretenden Konflikten.

Die Auftaktaktion findet am Dienstag, 6. Oktober 2026, um 12.30 Uhr auf der Rheinuferpromenade in der Nähe des Kölner Pegels statt.

Hintergrund der Kampagne
Der Mobilitätsausschuss der Stadt Köln hat die Verwaltung 2025 vor dem Hintergrund der zunehmenden Aggressivität im Straßenverkehr beauftragt, eine Sensibilisierungskampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander und zur Erhöhung der Sicherheit der Fußgänger*innen durchzuführen.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit