9.000 Erstklässler*innen beginnen ihre Schullaufbahn

Nach den Sommerferien beginnen rund 9.000 Kinder an 145 städtischen Grundschulen sowie 13 Ersatz- und Privatschulen in Köln ihre Schullaufbahn. An den städtischen Grundschulen konnten nahezu 99 Prozent der Erst- und Zweitwünsche zur Schulwahl der Sorgeberechtigten erfüllt werden.

Insgesamt wechseln 9.099 Schüler*innen zum neuen Schuljahr auf eine der 86 weiterführenden Schulen in städtischer Trägerschaft. Davon besuchen 2.726 eine Gesamtschule, 3.978 ein Gymnasium, 1.340 eine Realschule und 251 eine Hauptschule. Zudem haben 804 Schüler*innen einen Platz an einer der 13 freien oder kirchlichen Schulen erhalten.

Ganztägige Förderung: Rechtsanspruch wird umgesetzt

Für das Schuljahr 2026/2027 stehen rund 36.000 Plätze im Offenen Ganztag zur Verfügung, was einer Versorgungsquote von 91 Prozent entspricht. Voraussichtlich erhalten alle Erstklässler*innen an Grundschulen einen Platz im Ganztag.

Robert Voigtsberger, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln:

Die hohe Versorgungsquote im Ganztag ist Ausdruck unserer konsequenten Strategie, Bildungs- und Betreuungsangebote in Köln auszubauen. Damit schaffen wir Raum für Bildung, Betreuung und soziale Teilhabe.

Anne Lena Ritter, Leiterin des Amtes für Schulentwicklung der Stadt Köln:

Eine so hohe Versorgungsquote konnte nur durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten sowie die Offenheit, auch innovative Lösungen zu finden, erreicht werden.

Um den Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung bis 2029/2030 für alle Grundschulkinder sicherzustellen, werden Kooperationen mit Jugendeinrichtungen, kirchlichen Institutionen und Sportvereinen ausgebaut, insbesondere in den rechtsrheinischen Stadtbezirken sowie in Chorweiler. Auch an den gebundenen Ganztagsförderschulen wird die Ferienbetreuung gewährleistet.

Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9)

Mit dem neuen Schuljahr kehren die Gymnasien in NRW zur neunjährigen Schulzeit zurück. Schüler*innen legen ihr Abitur nach insgesamt 13 Schuljahren ab. In Köln betrifft dies rund 3.150 Schüler*innen, die ein Jahr länger an ihren Schulen bleiben werden. Die Rückkehr zu G9 ist an allen städtischen Gymnasien durch ausreichende Platzzahlen gesichert.

Robert Voigtsberger:

Die Rückkehr zu G9 hat uns als Schulträger vor enorme Herausforderungen gestellt. Dank frühzeitiger Planung, zielgerichteter Baumaßnahmen und innovativer Übergangslösungen haben wir das Ziel im Schulterschluss aller Beteiligten erreicht.

Um diese längere Schulzeit zu ermöglichen, waren an 13 der 37 Gymnasien räumliche Anpassungen notwendig. Die Stadtverwaltung hat in enger Abstimmung mit Schulleitungen und Schulaufsicht (Bezirksregierung) die erforderlichen Maßnahmen vorbereitet. Auch an den wenigen Standorten, an denen bauliche Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind, startet G9 planmäßig zum ersten Schultag.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit