Ingo Thevis soll ab 1. November 2026 neuer Leiter werden
Ingo Thevis soll – vorbehaltlich der Kenntnisnahme der Gleichstellungsbeauftragten und der Zustimmung des Gesamtpersonalrates – am 1. November 2026 neuer Leiter des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln werden. Er folgt auf Ursula Hähner, die zum Jahresbeginn 2027 in den vorzeitigen Ruhestand treten wird.
Der Diplom-Verwaltungswirt Ingo Thevis (50) erlangte im Jahr 1999 seinen Abschluss an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung NRW in Köln. Berufsbegleitend erwarb er durch den Abschluss der Modularen Qualifizierung im Jahr 2019 die Befähigung für den höheren nichttechnischen Verwaltungsdienst.
Seit dem Jahr 2010 trägt Thevis in verschiedenen Funktionen und Bereichen Führungsverantwortung im Amt für Soziales, Arbeit und Senioren. Einer Leitungsfunktion im Bereich der Obdachlosenhilfen folgte die Führung des Bereichs Grundsatzangelegenheiten. 2021 übernahm Ingo Thevis die Leitung der Abteilung Wirtschaftliche Hilfen, der größten Organisationseinheit des Amtes. Im Rahmen dieser Tätigkeit wurde er im Februar 2022 mit dem Aufbau und der Leitung des Welcome Centers zur Aufnahme Geflüchteter aus der Ukraine beauftragt, das täglich hunderten Menschen Soforthilfe bei der Ankunft in Köln ermöglichte. Nach einem erfolgreichen Exkurs im Herbst 2023, bei dem er im Amt für Öffentliche Ordnung die Task Force zur Prozessoptimierung der Sicherheitsdienstleistungen an Karneval leitete, kehrte er im März 2024 ins Sozialamt zurück und übernahm die Abteilung für Senior*innen und Menschen mit Behinderungen.
Dr. Harald Rau, Beigeordneter für Soziales, Gesundheit und Wohnen:
In wirtschaftlich und sozialpolitisch herausfordernden Zeiten übernimmt mit Ingo Thevis eine Führungspersönlichkeit mit hoher fachlicher Kompetenz und tiefer Kölner Verwaltungserfahrung die Verantwortung für eines unserer größten Ämter. Mit seiner Gestaltungskraft wird er den anstehenden Transformationsprozess des Amtes zusammen mit den Mitarbeitenden des Amtes entschlossen vorantreiben. Bürgerorientierung, Bürokratieabbau und eine moderne Digitalisierung stehen dabei fest im Fokus.
Die Leistungen des Kölner Sozialamtes mit seinen rund 950 Mitarbeitenden sind für viele Kölner*innen in besonderen Lebenslagen von existenzieller Bedeutung. Die modernen Anforderungen an eine soziale Großstadt erfordern eine ganzheitliche Weiterentwicklung der Prozesse, bei der die Stadt Köln künftig auch verstärkt auf die Chancen von Automatisierung und Künstlicher Intelligenz (KI) setzt.