Städtebaulicher Vertrag soll Rahmenbedingungen für weitere Entwicklung sichern

Das "Laurenz-Carré" in der Kölner Innenstadt soll zu einem neuen, gemischt genutzten Quartier entwickelt werden. Es umfasst im Wesentlichen die beiden innerstädtischen Blöcke zwischen den Straßen Am Hof im Norden und der Salomonsgasse im Süden, der Straße Unter Goldschmied im Osten und der Sporergasse beziehungsweise der Marspfortengasse im Westen.  

Mit Beginn im Januar 2018 wurde von der aktuellen Eigentümerin, der GERCHGROUP Düsseldorf, in Abstimmung mit der Stadt Köln ein städtebauliches Qualifizierungsverfahren durchgeführt. Der Entwurf des Planungsbüros "Kister Scheithauer Groß Architekten und Stadtplaner" aus Köln erhielt einstimmig den 1. Preis und wurde zur Umsetzung empfohlen.  

Dieser Entwurf bildet die Grundlage für die weitere städtebauliche Entwicklung. Vor dem Hintergrund der Plankonkretisierung sowie Qualifizierung führt die GERCHGROUP derzeit für das nördliche Baufeld zwischen den Straßen Am Hof, Unter Goldschmied, Große Budengasse und Sporergasse in Abstimmung mit der Stadt Köln einen architektonischen Hochbauwettbewerb durch. Dieser befindet sich noch im Verfahren, die für Juni 2019 datierte Juryentscheidung wurde seinerzeit vertagt.  

Aktuell führt die Stadt das Bebauungsplanverfahren für das "Laurenz-Carré" unter dem Titel "Westlich Unter Goldschmied" fort. Mit dem Bebauungsplan soll die städtebauliche Ordnung und Entwicklung im sensiblen Umfeld des Kölner Doms langfristig gesichert werden.          

Parallel wurde ein städtebaulicher Vertrag erarbeitet, der vorab zum Bebauungsplanverfahren Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung klärt. Dem Abschluss eines solchen städtebaulichen Vertrags hat der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 26. März 2020 zugestimmt. Unter anderem enthält der Vertrag die Vereinbarung, dass im "Laurenz-Carré" mindestens 30 Prozent der dort geplanten Wohnungen im öffentlich-geförderten Wohnungsbau zu realisieren sind. Damit bekräftigt der Rat einen Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses aus dem Jahr 2017, der diese Regelung auch für das Projekt "Laurenz-Carré" vorsieht.    

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit