Lebenslauf Torsten Burmester
Beruflicher Werdegang
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1986 bis 1992 | Studium der Sportwissenschaften an der Sporthochschule Köln |
| 1992 | Weiterbildung am Institut der deutschen Wirtschaft |
| 1994 bis 2002 | Verschiedenste Funktionen im SPD-Parteivorstand |
| 2002 | Mitarbeiter im Referat Sport im Bundeskanzleramt |
| 2002 bis 2005 | Persönlicher Referent des Bundeskanzlers Gerhard Schröder |
| 2005 bis 2010 | Stellvertretender Leiter der Sportabteilung im Bundesministerium des Innern |
| 2010 bis 2012 | Abteilungsleiter Personal, Haushalt und Organisation im Schulministerium NRW |
| 2012 bis 2018 | Abteilungsleiter Personal, Haushalt und Organisation im Wirtschaftsministerium NRW |
| 2018 bis 2020 | Abteilungsleiter Wirtschaftsrecht im Wirtschaftsministerium NRW |
| Ministerialdirigent in den Aufsichtsräten der Koelnmesse und der Duisburg Hafen AG | |
| 2020 bis 2022 | Generalsekretär des Deutschen Behindertensportverbands und des Nationalen Paralympischen Komitees |
| 2022 bis 2024 | Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes |
| 2024 | Mitglied der Delegationsleitung für die Olympischen Spiele in Paris |
| seit 1. November 2025 | Oberbürgermeister der Stadt Köln |
Die Person hinter dem Amt
Torsten Burmester wurde in Uchte, einer kleinen niedersächsischen Gemeinde nahe der Weser, geboren. Sein Vater wuchs in der Nähe bei Verwandten auf, seine Mutter kam als Vertriebene aus Ostpreußen in die Gegend. Als Torsten Burmester zwei Jahre alt war, zogen seine Eltern der Arbeit wegen mit ihm nach Remscheid. Ihr Vorbild an Fleiß und Ehrgeiz war ein Grundstein für seinen eigenen Werdegang: Als Erster in der Familie löste er das Aufstiegsversprechen der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft ein und wurde vom Arbeiterkind zum Akademiker.
Sein Weg führte ihn von der Bundeswehr und der Deutschen Sporthochschule Köln über die SPD-Bundestagsfraktion und das Bundeskanzleramt bis an die Spitze des Deutschen Olympischen Sportbundes und schließlich in das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Köln.
Politik ist für Torsten Burmester kein Selbstzweck, sondern das Instrument zur Verwirklichung eines besseren und gerechteren Zusammenlebens. Burmester ist davon überzeugt, dass große Ziele durch Ehrlichkeit, Zusammenhalt und den Willen, Verantwortung zu übernehmen, erreicht werden können. Er selbst versteht sich als offen, sachlich und anpackend – als Oberbürgermeister, der Köln dazu motiviert, über sich hinauszuwachsen.
Köln ist seit 40 Jahren Torsten Burmesters Heimat. Die Stadt hat er dabei in verschiedenen Veedeln kennengelernt. Er lebte in Bickendorf, am Rudolfplatz, in Lindenthal und wohnt inzwischen mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Bayenthal. Er schätzt die kölsche Lebensart, die Vielfalt der Stadt, entspannt am liebsten beim Spaziergang am Rheinufer und genießt gelegentliche Besuche in Veedelskneipen der Südstadt.
Mindestens einmal pro Woche nutzt Torsten Burmester Bus und Bahn auf seinem Arbeitsweg. Die Gespräche, die er dort erlebt, fließen in konkrete Politik für zentrale Themen wie Sicherheit und Sauberkeit, Wohnen und Wirtschaft ein. Auch mit den über 20.000 Mitarbeitenden unserer Stadtverwaltung sucht er bei vielen Gelegenheiten das direkte Gespräch.
Torsten Burmester ist begeisterter Sportfan, verfolgt als Beiratsmitglied des 1. FC Köln regelmäßig Bundesligaspiele im RheinEnergie-Stadion und fiebert am Spielfeldrand mit, wenn seine Töchter Fußball spielen. Aufgrund der gesellschaftlichen Rolle der Institution trat er 2026 wieder in die evangelische Kirche ein. Er ist fasziniert vom ehrenamtlichen Engagement in Köln und schätzt die verbindende Kraft des Karnevals. Privat beschäftigt er sich leidenschaftlich gerne mit Fragen der Zeitgeschichte, begeistert sich für Autor*innen der jungen Bundesrepublik, darunter Günter Grass, Heinrich Böll und Siegfried Lenz. Er ist ehrenamtlich im Hochschulrat der Deutschen Sporthochschule, beim Rollstuhlbasketball-Club Köln 99ers sowie beim FC Rheinsüd Köln aktiv.