Auszeichnung für Brandenburger Lehrkräfte
Laura Nickel und Max Teske haben den Karl-Küpper-Preis 2026 erhalten. Sie werden für ihren Mut ausgezeichnet, rechtsextreme, rassistische und menschenfeindliche Vorfälle an ihrer damaligen Schule in Burg im Spreewald öffentlich gemacht zu haben. Damit haben sie Verantwortung übernommen und ein wichtiges Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt. Auch ihr anhaltender Einsatz für die Demokratiebildung wird mit dem Preis gewürdigt.
Oberbürgermeister Torsten Burmester überreichte die Auszeichnung am 25. Oktober 2026 gemeinsam mit Lutz Schade, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval von 1823 e. V., und Bernhard Conin, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums e. V. Die Laudatio auf Laura Nickel und Max Teske hat der Kölner Künstler Eko Fresh gehalten. Er setzt sich seit vielen Jahren in seiner Kunst und gesellschaftlich mit Identität, Vielfalt und Zusammenhalt auseinander.
Der Karl-Küpper-Preis erinnert an den Kölner Karnevalisten Karl Küpper und seinen Einsatz für Meinungsfreiheit sowie seinen Mut, sich gegen den Nationalsozialismus zu stellen. Die Auszeichnung wurde 2020 anlässlich seines 50. Todestages ins Leben gerufen. Sie würdigt Menschen, die sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und andere Formen der Menschenfeindlichkeit einsetzen. Ein besonderer Fokus liegt auf Menschen, die sich im Schul- und Bildungsalltag für Demokratie, Respekt und Vielfalt stark machen.