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Die Stadt Köln verändert sich – und mit ihr auch die Anforderungen an unsere Verwaltung. Im Zentrum dieses Wandels stehen die Menschen, die Köln gestalten: Zum Stichtag 31. Dezember 2025 haben 21.751 Menschen im Stammpersonal gearbeitet, die mit ihrem Einsatz, ihrer Vielfalt und ihrem Engagement das Rückgrat unserer Stadtverwaltung bilden und Köln machen.

Der aktuelle Personalbericht enthält Zahlen, Daten und Analysen zu Mitarbeitenden, Diversität, Teilhabe und Personalmarketing. 

Personalbericht 2025
PDF, 7734 kb

Überblick über den Personalbericht 2025

Konstante Personalstruktur bei angepasster Steuerung

Zum 31. Dezember 2025 waren 21.751 Mitarbeitende bei uns in der Stadtverwaltung Köln beschäftigt. Damit bleiben wir eine der größten Arbeitgeberinnen der Region. Unser Personalbestand ist gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen, bewegt sich jedoch weiterhin auf einem stabilen Niveau. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit einer bewussteren Steuerung von Nachbesetzungen sowie den aktuellen haushalterischen Rahmenbedingungen.  

Kein weiterer Personalaufwuchs

Die Entwicklung der Ein- und Austritte zeigt eine veränderte Dynamik im Vergleich zu den Vorjahren. Mit 1.680 Austritten und 1.310 Eintritten wird deutlich, dass unsere Personalanpassungsstrategie Wirkung zeigt. Wir haben den Personalbedarf gezielt gesteuert und durch verzögerte Nachbesetzungen konnten wir den Personalkörper moderat reduzieren. Gleichzeitig haben wir Prozesse weiterentwickelt und gezielt den Einsatz digitaler Lösungen sowie die Qualifizierung von Mitarbeitenden verfolgt und den Nachwuchs gefördert. Unser Ziel ist es, vorhandene Ressourcen effizient einzusetzen, Abläufe zu optimieren und die Aufgabenerfüllung auch unter veränderten Rahmenbedingungen sicherzustellen.

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Recruiting weiterhin auf gutem Niveau

Die Resonanz auf unsere Stellenausschreibungen ist weiterhin hoch. Im Jahr 2025 haben wir 1.152 interne und 279 externe Ausschreibungen durchgeführt. Über 15.000 externe Bewerbungen zeigen weiterhin ein großes Interesse an unserer Stadtverwaltung als Arbeitgeberin. Ergänzend haben wir 90 zentrale Auswahlrunden mit Initiativbewerbenden durchgeführt. Der direkte Austausch mit potenziellen Bewerbenden bleibt ein wichtiger Bestandteil unserer Personalgewinnung. Insbesondere in Mangelberufen setzen wir gezielt Marketingmaßnahmen und Messeauftritte ein, um passende Zielgruppen direkt zu erreichen. Recruiting und Ausbildung denken wir dabei noch enger verzahnt, von der ersten Ansprache über Bewerbungsprozesse bis hin zur nachhaltigen Bindung und Entwicklung innerhalb der Stadtverwaltung. So entsteht ein durchgängiger Ansatz, der Personalgewinnung, Nachwuchsförderung und Qualifizierung miteinander verbindet.  

Nachwuchs als strategische Aufgabe

Bei der Personalentwicklung bleibt unsere Nachwuchsförderung ein zentraler Bestandteil. Für das Ausbildungsjahr 2025 gingen 6.374 Bewerbungen ein, aus denen wir 308 neue Auszubildende einstellen konnten. Gleichzeitig schlossen 262 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung erfolgreich ab, was einer Erfolgsquote von 98,1 Prozent entspricht. Mit der Einführung neuer Berufsbilder, etwa im dualen Studium der Verwaltungsinformatik im Bereich E-Government sowie der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik, reagieren wir auf die veränderten Anforderungen in unserer Verwaltung und Gesellschaft.  

Digitalisierung der Personalarbeit

Ein Schwerpunkt unserer Weiterentwicklung lag im Ausbau digitaler Instrumente. So konnten wir schrittweise ein modernes Bewerbermanagementsystem einführen, wodurch Prozesse im Recruiting transparenter und effizienter gestaltet werden können. Parallel dazu haben wir die digitale Kommunikations- und Informationsangebote gestärkt, unter anderem über Karrierewebseiten und soziale Netzwerke und damit die Sichtbarkeit unserer Stadtverwaltung als Arbeitgeberin verbessert. Allein unsere Karrierewebseiten verzeichneten im Berichtsjahr rund 3,3 Millionen Aufrufe.

Qualifizierung und lebenslanges Lernen

Auch im Bereich Weiterbildung waren wir sehr aktiv. Im Jahr 2025 führten wir 676 Fortbildungsveranstaltungen mit insgesamt 5.973 Teilnehmenden durch. Die durchschnittliche Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden lag bei der Note 1,4. Ergänzend dazu haben wir eine digitale Lernplattform "LernStadt Köln" eingeführt, die zunehmend als zentraler Baustein der Qualifizierung dient: 16.758 Mitarbeitende nahmen an digitalen Lernangeboten teil. Dies zeigt den steigenden Bedarf an flexiblen Weiterbildungsformaten.  

Arbeitsstrukturen und Organisationsentwicklung

Neben der Personalentwicklung haben wir unsere organisatorischen Strukturen weiterentwickelt. Der Aufbau eines systematischen Prozessmanagements sowie konkrete Praxisprojekte zeigen, wie wir Abläufe innerhalb der Verwaltung transparenter und effizienter gestalten können. Unser Ziel ist es, Fachwissen langfristig zu sichern, Abstimmungsprozesse zu vereinfachen und Verwaltungsleistungen verlässlicher zu gestalten.

Struktur der Belegschaft

Die Mitarbeitendenstruktur in unserer Stadtverwaltung zeigt eine differenzierte Verteilung nach Geschlecht und Arbeitszeitmodellen. 61 Prozent unserer Mitarbeitenden sind weiblich, 39 Prozent männlich. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten liegt bei 33 Prozent. Gleichzeitig zeigt sich eine Verschiebung innerhalb der Teilzeitmodelle: geringfügige Teilzeit nimmt ab, während Arbeitszeitmodelle mit höherem Stundenumfang zunehmen.  

Demografische Entwicklung

In den kommenden 10 Jahren werden sich die altersbedingten Austritte planbar fortsetzen. Bis 2035 werden voraussichtlich rund 5.292 Mitarbeitende, also jährlich etwa 530 Mitarbeitende, aus dem Dienst ausscheiden. Das entspricht insgesamt etwa 24 Prozent unseres Stammpersonals. Bei den Führungskräften liegt der Anteil mit rund 31 Prozent höher. Diese Entwicklung eröffnet uns die Möglichkeit, unsere Personalbedarfe im Einklang mit den engen finanziellen Rahmenbedingungen gezielt zu steuern. Wir werden den demografischen Wandel aktiv gestalten und durch eine vorausschauende Planung, interne Entwicklung und die gezielte Besetzung von Schlüsselpositionen nutzen.  

Vielfalt und Gesundheit

Unsere Stadtverwaltung spiegelt zunehmend die Vielfalt der Stadtgesellschaft wider. Der Anteil unserer Mitarbeitenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit liegt bei 8,4 Prozent und ist erneut gestiegen. Zudem haben wir 1.938 Beschäftigte mit Schwerbehinderung, was einer Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen von 9,72 Prozent im Jahr 2025 entspricht.

Berichte vergangener Jahre