12 Jahre ist es her, dass die Stadt Köln den Einsturz des Historischen Archivs erlebt hat. Die Stadtverwaltung hat das offizielle Gedenken an diesen schicksalshaften Tag übernommen. So wendet sich Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit einer Videobotschaft an alle Kölnerinnen und Kölner, um trotz der Pandemie das Erinnern zu ermöglichen.
Sie sind herzlich dazu eingeladen, Ihr Mitgefühl im digitalen Kondolenzbuch auszudrücken.
ein Imi
Ja, ich weiß noch immer sehr genau,
daß ich Kollegen nach Hause fuhr + wir uns wunderten, weshalb eine enorme Schlange von Betonfahrzeugen sich in Gegenrichtung staute -
erst später hörten wir in den Radionachrichten den erschreckenden sowie traurigen Grund...dies war mit mein erster Eindruck von Köln...
Ich finde es toll, daß sich so viele Freiwillige fanden, um wenigstens einen Teil der verschütteten Dokumente zu retten...dies war mein zweiter Eindruck von Köln...
Köln, die Stadt der Extreme...
Jedes Jahr gedenke ich aller Opfer, die dieses Unglück forderte,
aber auch jedes Mal, wenn ich mit dem Bus an der Unglücksstelle vorbei komme oder mich in einer der dortigen U-Bahnhöfe aufhalte...
aber auch das neue Archiv sehe...
die Eindrücke, die man mitbekam, waren einfach zu nachhaltig...
Christian Düsing
Diese 12 Jahre sind verstrichen wie nichts....
Azatyan Harut
Ruhet in Frieden.
Das so etwas nie wieder passiert.Reinhard Matz
Das Gedenken an die durch bautechnische Schlamperei und städtische Unaufmerksamkeit verursachte Katastrophe verpflichtet die Stadt zu einer würdigen und zukunftsweisenden Gestaltung des Geländes am ehemaligen Stadtarchiv.
Stefan Strunden
Köln kann auch Anders 2K2A hat durch unermüdliche und beharrliche Aufklärung dazu beigetragen, diesen Ort der Katastrophe und des Missmanagements der Stadt Köln in eine Dynamik zu bringen, die wir jetzt hoffendlich auch weiter verfolgen können. Auf gar keinen Fall darf die Stadt Köln erneut versuchen durch Aufschieben und Vertuschen an ihrer Verantwortung an dem Archiveinsturz vorbeizumanövrieren.
Im Angedenken an die Opfer des Archiveinsturzes und die Zerstörung des archivierten Jahrhunderte alten Gedächtnisses der Stadt bin ich voller Erwartung auf die Nutzung des Neuen Kulturraumes mit dem Knick. Nur so kann dieser Unraum mit einer neuen und trostspendenden Atmosphäre ausgefüllt werden.Jochen Lenz
Mein Mitgefühl für die Familien der Opfer.
Georg Rütsch
M´r stonn jezz he em zwölfte Johr,
weiß einer noch, wie´t fröher wor?
De Vringsstrooß, die jingk he elans,
uns Stadtarchiv, dat wor noch janz!
Dä Kevin un och dä Khalil,
ze koot jelääv, e Düwelsspill!
Wä hät die U-Bahn he jewollt?
Et frooch sich jeder, wat dat sollt!
He en däm Loch dä Duud jefunge,
die Zwei,-- dat wore kölsche Junge.
Un schwer wor´t och för ühr Famillisch,
weil vun dä Stadt kütt vill zewinnisch!
Wat seid Ihr Stadtlück nor für Minsche?
M´r möhten üch zom Düwel wünsche!
Esu stonn m´r he em still Jedenken,
dunn jedes Johr uns´Trauer schenken.
Dä Kevin un och dä Khalil,
Zwei Duude, -- dat sin zwei zevill !!Jupp Schmitz
leider ein fragwürdiger Beitrag, der Vorspann mit „Stimmungsmusik“ erzeugt unangemessene Kirmesatmosphäre. „Gerne mit Ihnen begangen hätte...“? - den Gedenktag?
Eine vertane Chance, Frau Reker.
Mein Mitgefühl für die Familien der Opfer!
J. SchmitzEchte Kölsche Jung
Ruhet in Frieden Jungs !!
Der Bau dieser Strecke ist so Sinnloss gewesen wie der Tod der beiden Jungs .
Seitdem hat sich die Stadt zum negativen geändert/gewandt..
Christiane Rath
Der Tag des Einsturzes hat sich als tiefe Wunde in unser kollektives Gedächtnis eingegraben, hat unserem von außen oft belächelten Stolz auf unser geliebtes Köln einen schweren Schlag versetzt. Er hat drei Menschenleben gekostet, ich trauere um Kevin, Khalil und die 3. Person, die in der Folge verstarb, weil sie das alles seelisch nicht verkraften konnte. Und ich trauere auch um den Vertrauensverlust und hoffe inständig, dass sich vergleichbares nie wiederholen wird. Mögen alle jetzt und in Zukunft Verantwortlichen genau wie jede*r einzelne Bürger*in von Köln dafür Sorge tragen.