Die diesjährigen Preisträger*innen stehen fest

© Dietmar Nill

Oberbürgermeister Torsten Burmester und William Wolfgramm, Beigeordneter für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften, haben am 16. Oktober 2026 unseren Umweltschutzpreis im Zoologischen Garten vergeben.

Die Preisträger*innen der Kategorie "Allgemeiner Umweltschutzpreis" und die der Kategorie "Kinder-, Jugend- und Schulgruppen" wurden dabei für ihre Umweltaktivitäten ausgezeichnet. Hervorgehoben wurde das Engagement für den Umweltschutz, das in hohem Maße zu einer ökologischen Verbesserung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung in Köln beiträgt. 

Der Umweltschutzpreis wird mit einem Preisgeld von 10.000 Euro vergeben. Er belohnt das besondere Engagement, Projekte zu entwickeln oder zu betreuen, die zur Erhaltung der natürlichen Lebensbedingungen oder zur Verbesserung der Umweltsituation beitragen.

Eine Jury, bestehend aus Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung, Hochschulen, Medien, Umweltverbänden, Sparkasse KölnBonn und der Abfallwirtschaftsbetriebe, hat die Sieger*innen aus den eingereichten Bewerbungen ausgewählt. 

 

Preisträger*innen in der Kategorie Allgemeiner Umweltschutzpreis

Erster Platz: Bürgerverein Urbach e. V.

Er wurde für sein Engagement ausgezeichnet, den Bürger*innen in Porz-Urbach ein attraktiveres und zugleich umweltgerechteres Lebensumfeld zu schaffen. Die Vereinsmitglieder haben öffentliche Beet- und Grünflächen sowie Wildblumenwiesen für Bienen und Insekten geschaffen. Monotone Grasflächen verwandelten sich in Beetflächen. Die neu gepflanzten Bäume bereicherten den Lebensraum für Vögel und andere heimischen Arten.

Zweiter Platz: Erntegemeinschaft SoLaWi e. V.

Die Erntegemeinschaft SoLaWi e. V. belegt den zweiten Platz mit seiner "Solidarischen Landwirtschaft". Die Mitglieder teilen sich als sogenannte Verbrauchergemeinschaft die Kosten und Risiken des gärtnerischen Betriebes und erhalten dafür im laufenden Jahr regionales Bio-Gemüse direkt vom Feld. Der ökologische Anbau fördert die Biodiversität. Der Verein vermittelt Erwachsenen und Kindern Kenntnisse zum ökologischen Landbau und zur saisonalen Ernährung.

Dritter Platz: Sozialdienst katholischer Männer e. V.

Für die Gestaltung des Unterkunftsgeländes für Geflüchtete zum "Grünen Refugium" erhielt der Sozialdienst den dritten Preis. Durch klimaangepasste Bepflanzung wurde der Lebensraum naturnah gestaltet. Nachhaltigkeit und soziale Teilhabe werden so miteinander verbunden.

Preisträger*innen in der Kategorie Kinder-, Jugend- und Schulgruppen

Erster Platz: Hansagymnasium

Das Hansagymnasium belegt den ersten Platz für seinen Beitrag zu "Müllvermeidung und Umweltschutz". Im Rahmen des Erdkundeunterrichts haben Schüler*innen Projekte rund um Müllvermeidung und -trennung initiiert und andere Mitschüler*innen zum nachhaltigen Umgang informiert. Aufklärungs- und Informationsvideos zeigen, wie jede*r durch kleine Veränderungen im Alltag die Umwelt schützen kann.

Zweiter Platz: GGS Sankt Nikolausschule

Die Schule erhielt die Auszeichnung "Weltretterbandenschule" für nachhaltige Umweltbildung. Die Schüler*innen engagieren sich beim Reinigen des Veedels Zollstock und lernen so Mülltrennung und -vermeidung. Upcycling findet in den Kreativwochen hohe Resonanz, auch die Pflege des Schulhofs stärkt den Umweltbezug.

Dritter Platz: Grüngürtelschule

Die Umwelt-AG unterbreitet seit vier Jahren ein wöchentlich stattfindendes Angebot für die 3. und 4. Klassen mit wechselnden Jahresthemen zu eigenständigen Projekten zum Umwelt- und Naturschutz. Durch Exkursionen, kreative Aktionen zum Artenschutz und Müllvermeidung wird ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Umwelt gefördert.

Zwei vierte Plätze: Europaschule und Pestalozzischule

Die Schüler*innen der Europaschule haben wirkungsvolle Ideen entwickelt, wie der Müll effektiv reduziert werden kann und vermitteln ihr Fachwissen zu Kunststoff, Entstehung von Plastikmüll und Microplastik an die Mitschüler*innen. 

Im Rahmen jährlich stattfindender Müllsammelaktionen befreien die Schüler*innen der Pestalozzischule das Schulumfeld in Porz-Wahnheide von Müll, setzen sich durch Aufklärung und kreative Projekte mit dem Thema Müll auseinander und stärken so das Umweltbewusstsein.