Facilitating Administrative Services for Mobile Europeans

Vereinfachte Verwaltungsdienste für mobile Europäer

Angesichts der zunehmenden Flexibilität in der Gesellschaft und der daraus resultierenden nationalen wie internationalen Mobilität von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Firmen, will das Projekt dazu beitragen, die notwendigen Verwaltungsprozesse effizienter und nutzerfreundlicher zu gestalten. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien sollen genutzt werden, um Netzwerke für einen erleichterten Datenaustausch aufzubauen und adäquate Schnittstellen für die erforderlichen Transaktionen zu entwickeln.

Entwicklung eines Karten-Prototypen

Konkret geht es in dem Projekt um die Entwicklung eines JAVA-Karten-Prototypen, auf dem personenbezogene Daten für den Austausch zwischen Verwaltungen verschiedener Staaten der Europäischen Union gespeichert werden. Diese Karte soll eine Identifikation des Karteninhabers, eine Ver- und Entschlüsselung der persönlichen Daten sowie durch Nutzung übertragbarer Dateiformate einen unkomplizierten Datentransfer ermöglichen. Dies soll vor allem bei einem Wohnortwechsel und der Anmeldung oder Abmeldung von Kraftfahrzeugen zur Anwendung kommen.

Darüber hinaus sollen dem Nutzer über die Karte direkt auch praktische Informationen zur Verfügung gestellt werden - etwa eine Liste aller Formalitäten, die bei einer Ummeldung in den verschiedenen Ländern zu erledigen sind. Die bei Veränderungen - etwa des Wohnorts, des Arbeitsplatzes oder des angemeldeten Kraftfahrzeugs - in den verschiedenen Verwaltungen ergänzten Daten werden auch auf der JAVA-Karte direkt aktualisiert. Ein geeignetes Verschlüsselungsverfahren soll die Daten der Bürgerinnen und Bürger schützen und zur Akzeptanz der Karte in der Öffentlichkeit beitragen.

Dafür will FASME zum einen klären, welche Ansprüche Nutzer an eine entsprechende Karte haben und welchen Anforderungen sie genügen muss. Zum anderen werden vor der Entwicklung des Prototyps auch die gesellschaftlichen und rechtlichen Aspekte des Einsatzes einer solchen Karte untersucht werden.

Wesentliche Projektinhalte in Köln

Ermittlung von Benutzeransprüchen für einen Java-Karten-Prototypen, auf dem personenbezogene Daten für den Austausch zwischen Verwaltungen verschiedener Staaten der Europäischen Union gespeichert werden sollen.

Projektdaten

Laufzeit:2000 bis 2002
Projektpartner:

Die Städte Newcastle, Grosseto und Köln; die Universitäten Amsterdam, Köln, Rostock und Zürich sowie das Unternehmen ICL

Koordinator:Zuendel + Partner
EU-Förderung:50 Prozent
EU-Programm: IST - Programm
Gesamtbudget:2,5 Millionen Euro

Weitere Informationen

Internationale Angelegenheiten