Nahezu 35 Prozent der professionellen Tänzerinnen und Tänzer Nordrhein-Westfalens leben in unserer Stadt. Falls Sie dazu gehören, könnten unsere Angebote zu Förderung, Beratung und Kooperation für Sie interessant sein.

Unsere Aufgaben

  • Wir fördern innovative, künstlerische Tanzprojekte.
  • Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende werden fachlich beraten.
  • Sofern technisches Equipment benötigt wird, können wir dieses aus dem Technikpool zur Verfügung stellen:
Technikförderung

Tanz NRW

Zusammen mit anderen Städten in Nordrhein-Westfalen planen und fördern wir das Festival "Tanz NRW". Dort werden herausragende Produktionen, die das Spektrum und das kreative Potenzial des zeitgenössischen Tanzes in NRW aufzeigen, präsentiert.

Tanz NRW

Eine Zusammenstellung der professionellen Tanzaktivitäten in Köln und ganz NRW erhalten Sie im Kalender des Landesbüro Tanz.

nrw landesbuero tanz

Tanzproduktionen für große Bühnen

© Rheinisches Bildarchiv Köln

Gemeinsam mit der Oper Köln, haben wir in der Spielzeit 2017/2018 damit begonnen, mit der freien Tanzszene zusammen zu arbeiten. In der Saison 2019/2020 wollen wir dies fortführen und ausbauen. Damit wollen wir die Gelegenheit schaffen, größere Produktionen zu ermöglichen, die unter den sonst üblichen Bedingungen, der freien Szene nicht möglich sind. So sollen gegebenenfalls auch internationale Partner oder andere nationale Tanzproduzenten einbezogen werden können.

Wir führen dazu, gemeinsam mit der Oper Köln, eine Ausschreibung durch, die sich an Kölner Tanzproduzentinnen und Tanzproduzenten zur Erstellung einer Bühnenproduktion richtet, die für die Präsentation auf einer großen Bühne, von 16 mal 12 Metern, geeignet ist.

Die Zusammenarbeit ist als Kooperation zur Erstellung einer Uraufführung zwischen der Oper Köln und einem Ensemble der freien Szene geplant.

Angebot

Für die Kooperation stellt die Oper Köln ihren Saal 3 der Interimsspielstätte im Staatenhaus zur Verfügung. Aufgrund der Interimssituation verfügt die Oper derzeit nicht über einen Theaterraum im klassischen Sinn, sondern über einen offenen Saal mit freistehender Tribüne für 200 Zuschauer. Der Saal ist variabel nutzbar und ermöglicht unterschiedliche Raumkonzepte.

Außerdem stellt die Oper Köln ein Ausstattungsbudget für Kostüme und Bühnenbild Werkstattkapazitäten müssen zuvor mit dem technischen Leiter abgestimmt werden.

Das Angebot der Oper Köln umfasst das spielfertige Haus Staatenhaus Saal 3 für die Endproben und die Vorstellungen, inklusive der Garderobenräume, wie vorhanden. Darüberhinausgehende Probenraumkapazitäten für den gesamten Produktionszeitraum können nicht von Seiten der Oper Köln bereitgestellt werden.

Die Oper Köln gewährleistet die personelle Betreuung der Produktion, inklusive der üblichen Maßnahmen zur Bewerbung, und stellt ihre vorhandene künstlerisch technische Infrastruktur im Rahmen der Kapazitäten für eine Produktion im Staatenhaus Saal 3 zur Verfügung. Informationen zur Ausstattung des Bühnenraumes und zum technischen Equipment entnehmen Sie bitte den nachstehend abrufbaren PDF-Dokumenten.

Die Aufführungen erfolgen im Block von vier Spielterminen. Wir finanzieren das Vorhaben mit maximal 30.000 Euro plus Abspielförderung für die Aufführungen. Durch den Zuschuss werden die Honorare, die Kosten für die Nutzung einer Probebühne sowie alle sonstigen Produktionskosten finanziert, inklusive Reisen, Unterkunft und gegebenenfalls zusätzliches Ton- und Videoequipment oder ähnliches.

Die Einnahmen aus den Aufführungen verbleiben bei der Oper Köln. Über die vereinbarten Aufführungen hinaus erhebt die Oper Köln keinen Anspruch auf die Produktion und überlässt der Kompanie Kostüme und Bühnenbild, falls gewünscht.

Dort stehen drei Spielstätten unter einem Dach zur Verfügung. Der Saal 3 befindet sich im ersten Stock des Staatenhauses und ist eine Spielstätte für Kinderopern, Kammeropern und kleinere Formate. Auch eine Tanzuraufführung hat hier in der Spielzeit 2015/2016 bereits stattgefunden. Aufgrund der Interimssituation verfügt die Oper derzeit über keinen Theaterraum im klassischen Sinn, sondern über einen offenen Saal mit freistehender Tribüne für 200 Zuschauerinnen und Zuschauer, der variabel nutzbar ist und unterschiedliche Raumkonzepte möglich macht. Die Oper Köln gewährt die professionelle Betreuung der ausgewählten Produktion im Rahmen der vorhandenen personellen und technischen Möglichkeiten. Über zusätzliche Leistungen muss gesondert verhandelt werden. Informationen zur Ausstattung des Bühnenraumes und zum technischen Equipment stehen nachfolgend zum Download bereit.

Termine

Aus insgesamt 14 Bewerbungen freier Tanzensembles wählte eine Fachjury zwei aus, die ihre Arbeiten zwischenzeitlich im Staatenhaus gezeigt haben. Das Tanzlabel Emanuele Soavi incompany war mit dem Stück "Relics" am 9. und 10. Oktober 2017 zu sehen, am 13. und 16. Oktober 2017 präsentierte sich die Gruppe Mouvoir/Stephanie Thiersch mit "Bronze by Gold" dem Publikum.

Staatenhaus 3: Tribüne
PDF, 103 kb
Staatenhaus 3: Licht
PDF, 29 kb
Staatenhaus 3: Basic-Beleuchtung
PDF, 599 kb

Unterlagen zur Förderung

Unser Tanzförderkonzept mit der Geschäftsordnung des Kölner Tanzbeirats in der Fassung vom 13. März 2012, ein Merkblatt und den Antrag auf Förderung eines Projektes können Sie nachfolgend herunterladen:

Tanzförderkonzept und Geschäftsordnung Tanzbeirat
PDF, 183 kb
Merkblatt Tanz
PDF, 83 kb
Antrag Tanz Hinweise und Informationen bei Planungen von künstlerischen Veranstaltungen und Installationen im öffentlichen Raum von Köln

Insbesondere bei Nutzung eines Apple Mac kann es in Einzelfällen leider zu Problemen beim Ausfüllen des Verwendungsnachweises in den bereitgestellten Formularen kommen. Ursache hierfür sind unter anderem die persönlichen Rechner-Einstellungen. Für diese Fälle können Sie alternativ eine Excel-Vorlage für den Verwendungsnachweis nutzen und dem Antrag als Anlage beifügen.

Excel-Vorlage Einzelaufstellung Verwendungsnachweis Tanz
XLS, 39 kb

Freiwillige Versicherung selbstständiger freier Künstlerinnen und Künstler

Nach Änderung der Satzung zum 1. Januar 2017 weisen wir darauf hin, dass der Verwaltungsrat der Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen beschlossen hat, selbstständigen Bühnenkünstlerinnen und -künstlern der freien Tanz- und Theaterszene sowie Bühnenkünstlerinnen und -künstlern, die selbstständig an Theatern arbeiten, die freiwillige Versicherung zu ermöglichen.

Zudem wurde die geltende Altersgrenze, ab der eine Tänzerabfindung beantragt werden kann, rückwirkend zum 1. Januar 2016 vom 35. auf das 32. Lebensjahr herabgesetzt.

Weitere Informationen und Formulare finden Sie hier:

Versicherung selbstständiger freier Künstlerinnen und Künstler bei der Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen

Kontakt

Sie interessieren sich für unsere Förderung oder haben noch Fragen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf:

Referat für Tanz und Theater: Gisela Deckart-Kolvenbach

Beirat Tanzkultur

  • Ulrike Nestler (Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Tanzwissenschaft des ZZT der HfMT Köln)
    von der Szene benanntes Mitglied
  • Professorin Heide Hagebölling-Eisenbeis (Kunsthochschule für Medien)
    von der Szene benanntes Mitglied
  • Juniorprofessorin Dr. Dennise Temme (Diplom-Sportwissenschaftlerin, Deutsche Sporthochschule Köln)
    von der Verwaltung benanntes Mitglied
  • Susanne Laugwitz-Aulbach (Kulturdezernentin)
    als geschäftsführendes Mitglied des Fachbeirats Interkultur (vertreten durch die jeweilige Fachreferentin beziehungsweise den jeweiligen Fachreferenten)