Gehören Sie zur privat organisierten Popkulturszene in Köln und wollen ein innovatives Projekt verwirklichen? Dann könnte eine Förderung für Sie in Frage kommen. Zusammen mit unseren Kooperationspartner*innen und stehen wir Ihnen gerne fördernd und beratend zur Verfügung.

Wenn Sie darüber hinaus eine*n Vermittler*in für die öffentlich-rechtlichen Institute, Träger und Verwaltungen benötigen, können Sie sich ebenfalls an uns wenden.

 

Bewerbungsfrist 29. Januar 2021

Unsere Aufgaben

  • Innovative, künstlerische Produkte und Projekte von Künstler*innen sowie Kulturschaffenden werden finanziell und beratend unterstützt.
  • Wir führen stadtrelevante, künstlerisch ambitionierte Veranstaltungen durch oder betreuen sie.
  • Wir betreiben standortbezogenes Kulturmarketing und fördern musik- und kreativwirtschaftliche Strukturen, zum Beispiel Spielstätten, Netzwerke
  • Wir schaffen, sichern und vermitteln Musikproberäume und sonstige Kreativräume.
  • Exportorientierte Aktivitäten von Kölner Künstler*innen und Musikfirmen werden gefördert.
  • Sofern Sie technisches Equipment benötigen, kann dieses aus dem Technikpool zur Verfügung gestellt werden:
Technikförderung

Unsere Partner

Wir arbeiten eng mit dem PopkulturKöln e. V., dem Musikcluster "Sound of Cologne" und dem Festival "Cologne on Pop (c/o Pop)" zusammen.

Weitere Partner*innen sind:

  • Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen
  • SK Stiftung Kultur
  • RheinenergieStiftung Kultur
  • Initiative Musik, Berlin
  • Musikexportbüros aus Frankreich, Holland, der Schweiz, Skandinavien und anderen europäischen Ländern
  • Ministerium für Wirtschaft, Energie und Mittelstand des Landes Nordrhein-Westfalen

Geförderte Musikprojekte

Wir beraten Konzertveranstalter*innen, Ausstellungsveranstalter*innen, Festivals sowie Musikprojekte und fördern diese auch finanziell. So beispielsweise die Konzertreihe "Support Your Local Heroes", den "Instant Music Club" im Kunsthaus Rhenania, das c/o pop-Festival, die "Klubnacht" oder die Projekte "Zivilisation der Liebe" und "DunkelKonzerte".

Internationale Aktivitäten auf Festivals und Musikmessen (Music Export Cologne), die Produktion von Musiksamplern (Sound of Cologne, Underground Explosion Sampler) oder der Betrieb des Internetportals koelnkontakter.de werden von uns ebenfalls gefördert.

Zudem werden 45 Musikproberäume zur Verfügung gestellt.

Förderung von Produktionen und Sonderprojekten sowie Cologne Music Export

Mit Beschluss vom 8. November 2016 hat der Ausschuss für Kunst und Kultur die Aufstockung der Fördermittel in der Sparte Popkultur beschlossen und damit der Umsetzung der Förderschwerpunkte "4.1.7. Förderung von Produktionen und Sonderprojekten" sowie "4.1.8. Cologne Music Export" des Popkulturförderkonzepts zugestimmt. Für Förderungen in diesen Schwerpunkten können ab sofort Projektanträge eingereicht werden. Sie richten sich an professionelle Akteur*innen der Popkultur in Köln mit dem Ziel, die künstlerische Qualität und den Popkultur-Standort Köln zu stärken.

Über die eingegangenen Projektanträge beraten wir gemeinsam mit dem Beirat Popkultur und erarbeiten im Anschluss Empfehlungen für Förderungen, die dem Ausschuss Kunst und Kultur zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Förderung von Produktionen und Sonderprojekten 

In diesem Förderschwerpunkt können besondere Produktionen physischer Tonträger von Musiker*innen, Produzent*innen oder Labels und Kollektiven aus Köln gefördert werden, wenn auf sie mindestens eines der folgenden Merkmale zutrifft:

  • Erst- oder Zweitveröffentlichung der Künstler*in 
  • Die Produktion steht im Zusammenhang mit einem besonderen Ereignis (Jubiläum, Tournee oder ähnliches).
  • Die Produktion ist in besonderer Weise geeignet, die musikalische Qualität und Vielfalt am Standort Köln zu präsentieren und zu kommunizieren.
  • Die Produktion ist künstlerisch hochwertig und/oder aufwendig in der Herstellung.

Mit Sonderprojekten sind innovative künstlerische Vorhaben oder Umsetzungen neuartiger Präsentationsformen gemeint, die oftmals mit erhöhtem Aufwand verbunden sind. Hierbei kann es sich beispielsweise um ungewöhnliche Zusammenarbeiten oder die Verwirklichung besonderer musikalischer Konzepte (Entwicklung/Einsatz neuartiger Instrumente, Einbeziehung außermusikalischer Stoffe, Vertonungen, künstlerische Forschung oder ähnliches) handeln. Die in diesem Sinne verstandenen Sonderprojekte müssen öffentlich präsentiert werden.

Für die Förderung von Produktionen und Sonderprojekten stehen im Haushaltsjahr 2021 insgesamt 50.000 Euro zur Verfügung.

Die Frist zur Antragsstellung für Projekte im Kalenderjahr 2021 ist abgelaufen (29. Januar 2021).

Cologne Music Export

Diese Förderung steht Musiker*innen sowie sonstigen Akteur*innen der Popkultur aus Köln offen. Beantragt werden kann eine Unterstützung für Vorhaben, die außerhalb Deutschlands geplant sind. Wichtig ist hierbei, dass das Vorhaben dazu geeignet ist, ein besonderes Schlaglicht auf die Popkulturstadt Köln zu werfen oder wichtige vernetzende Effekte für Köln oder seine Akteur*innen hat (etwa die Erschließung neuer Märkte für Kölner Künstler*innen). Es kann sich hierbei um eine Konzertreihe in einem für die Künstler*innen neuen Territorium handeln, um das Spielen hochkarätiger Support-Shows oder Konzertplanungen auf internationalen Festivals und deren Umfeld.

Teilnahmen auf Messen, Kongressen oder ähnlichem können dann gefördert werden, wenn diese mit der Repräsentanz des Popkultur-Standorts Köln zusammenhängen oder ein besonderer inhaltlicher Zuschnitt auf die Stadt Köln gegeben ist. Förderfähige Ausgaben sind Aufwendungen im Bereich Organisation und Marketing (Reise-, Visumkosten, Technik et cetera).

Für die Förderung im Schwerpunkt Cologne Music Export stehen im Haushaltsjahr 2021 insgesamt 35.000 Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Akteur*innen der Popkultur mit Sitz in Köln. Für Projekte im Schwerpunkt "4.1.8. Cologne Music Export" können ganzjährig ohne Ausschlussfrist Anträge gestellt werden. Die eingegangenen Projektanträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet und gegebenenfalls zur Förderung empfohlen.  

Antragstellung

Anträge für Projekte in beiden Förderschwerpunkten können ausschließlich über das digitale Antragsverfahren gestellt werden. Informationen hierzu finden Sie auf der Website:

Informationen zum digitalen Antragsverfahren

Wichtige weitere Informationen enthält unser Merkblatt für Anträge auf Projektförderung in den Schwerpunkten "Produktionen und Sonderprojekte" und "Cologne Music Export", das auf dieser Seite unter "Unterlagen zur Förderung" zum Download zur Verfügung steht. Alle Anträge müssen die im Merkblatt geforderten Angaben und Anhänge enthalten, nicht vollständige Anträge können nicht berücksichtigt werden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Kulturamt
Referat für Popkultur und Filmkultur
Herr Till Kniola
Richartzstraße 2-4
50667 Köln

Telefon: 0221 / 221-23446

E-Mail an Herrn Kniola

actiRHYTHM  

Die Stadt Köln und das Goethe-Institut vergeben in Zusammenarbeit mit dem Katzensprung-Festival eine zweiteilige Tandem-Residenz, die sowohl in Mumbai als auch in Köln stattfindet. Dieses Programm ist Teil des neuen Residenz-Formats actiRHYTHM und Bestandteil des Cologne Music Export. Das Angebot richtet sich an eine*n Musiker*in aus dem Bereich der elektronischen Musik in Köln sowie eine*n Musiker*in in Mumbai lebend.

Voraussetzungen
Solokünstler*innen mit Wohnort und Schaffensmittelpunkt in Köln: Es können sich Musiker*innen aus dem Bereich der elektronischen Musik bewerben, die in besonderem Maße offen für transkulturelle Produktionsprozesse sind. Das Format richtet sich ausdrücklich an Musikschaffende, die aktiv für eine offene, diverse und inklusive Gesellschaft eintreten und ein Interesse an kulturellen und gesellschaftlichen Diskursen haben. Musiker*innen, die sich für eine Residenz bewerben möchten, sollten über ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Eigeninitiative verfügen sowie aufgeschlossen für interdisziplinären Austausch sein. Sie sollten über gute Kenntnisse der Kölner Musikszenen verfügen und bereit sein, die Rolle eines Co-Hosts in Köln im Hinblick auf die Vernetzung und den Zugang zur lokalen Community für die*den Künstler*in aus Mumbai zu übernehmen. Die organisatorische Begleitung der Residenz in Köln wird vom Katzensprung-Festival als Gastgeber übernommen.  

Zeitlicher Rahmen
Beide Aufenthalte haben eine jeweilige Dauer von vier bis sechs Wochen. Der Aufenthalt in Köln findet (voraussichtlich) im ersten Halbjahr 2021 statt. Der Aufenthalt in Mumbai findet (voraussichtlich) im zweiten Halbjahr 2021 statt.   

Besonderheiten
Mit actiRHYTHM legen wir gemeinsam mit dem Goethe-Institut ein neues Residenzformat für engagierte Musikschaffende im Bereich "Musik und Aktivismus" aus Deutschland und Indien auf. Neben dem "klassischen" Kulturaustausch zielt das Programm auch auf eine Vernetzung kreativer Szenen in den beteiligten Städten, die sich als Teil der Zivilgesellschaft verstehen. Als gemeinsames Residenzprogramm des Goethe-Instituts Mumbai und der Stadt Köln ermöglicht es Musiker*innen aus Köln einen vier- bis sechswöchigen Aufenthalt in Mumbai und in anderer Richtung Musiker*innen aus Mumbai einen vier- bis sechswöchigen Aufenthalt in Köln. Die Besonderheit dieses Programms ist, dass in einem partizipativen Auswahlprozess Tandems zwischen den Teilnehmer*innen aus Köln und Mumbai gebildet werden. Die Residierenden werden damit zum Co-Host in ihrer Stadt und ermöglichen dem Gast aus der jeweils anderen Stadt einen direkten Zugang in die kreativen Szenen und künstlerischen Netzwerke vor Ort. Eine Präsentation der gemeinsamen Produktion im Rahmen des Katzensprung-Festivals 2021 ist möglich.  

Leistungen
Zusammen mit dem Goethe-Institut übernehmen wir die Kosten der jeweiligen Auslandsaufenthalte. Das beinhaltet sowohl die Reisekosten (An- und Abreise) als auch Verpflegung, Unterkunft und Arbeits- oder Proberaum sowie gegebenenfalls ein Projektgeld.
Hinweis: Für die Unterbringung der Kunstschaffenden aus Mumbai in Köln hat der oder die Kölner Musik*in keine organisatorische Rolle. Diese wird über das Residenzprogramm zur Verfügung gestellt.  

Bewerbung
Die Bewerbungsphase für 2021 ist abgeschlossen. Aktuell läuft das Auswahlverfahren zur Umsetzung der Residenzen. 
Die Auswahl für die Tandem-Residenz erfolgt in einem zweistufigen Auswahlverfahren. Im ersten Schritt nominiert eine Jury (Goethe Institut, Kulturamt Köln, Beirat Popkultur Köln, Katzensprung Festival) aus den Bewerbungen jeweils drei Kandidat*innen aus Köln und Mumbai.
Im zweiten Schritt werden die nominierten Kandidat*innen in den Auswahlprozess einbezogen. Auf Basis einer gegenseitigen Einschätzung wird aus den sechs nominierten Bewerber*innen ein Tandem ausgewählt.

Information Residenz Elektronische Musik Köln - Mumbai - Goethe Institut

Unterlagen zur Förderung

Werfen Sie einen Blick in unser Förderkonzept (Stand: Januar 2016). Es gibt Aufschluss über Ziele und Förderschwerpunkte, Förderinstrumente und Vergabestrukturen. Außerdem enthält es eine Situationsanalyse.

Popkulturförderkonzept
PDF, 156 kb

Alles Wissenswerte zur Förderung enthalten die für Sie bereitgestellten Merkblätter. Zudem steht ein Antragsformular zur Verfügung:

Merkblatt zum Antrag auf Projektförderung im Kulturamt Merkblatt Anträge auf Projektförderung / Produktionen und Sonderprojekte sowie Cologne Music Export Antrag Popkultur Merkblatt Veranstaltungen und Installationen im öffentlichen Raum

Insbesondere bei Nutzung eines Apple Mac kann es in Einzelfällen leider zu Problemen beim Ausfüllen des Verwendungsnachweises in den bereitgestellten Formularen kommen. Ursache hierfür sind unter anderem die persönlichen Rechner-Einstellungen. Für diese Fälle können Sie alternativ eine Excel-Vorlage für den Verwendungsnachweis nutzen und dem Antrag als Anlage beifügen.

Excel-Vorlage Einzelaufstellung Verwendungsnachweis Popkultur
XLS, 24 kb

Holger Czukay Preis für Popmusik

Köln zählt zu den weltweiten Zentren der Popmusik. Die rheinische Metropole hat zahlreiche national und international beachtete Künstler*innen und Labels hervorgebracht.

Eigene Genrezuschreibungen und Stile der Popmusik sind mit der Stadt eng verbunden, man denke nur an "Kölschrock" oder den "Sound of Cologne". Wichtige Sender und Medien, Ausbildungsstätten und Veranstaltungsformate prägten den bundesweiten Popdiskurs von Köln aus. Aktuell macht die Kölner Popkulturszene durch eigenständige künstlerische Positionen, eine vitale Clubszene und ein überregional ausstrahlendes Angebot an Festivals, Konzertreihen, Branchenevents wieder von sich reden.

In Anerkennung der Historie und zur Würdigung der aktuellen Leistungen der Szene vergeben wir seit 2019 jährlich den Holger Czukay Preis für Popmusik, benannt nach einem berühmten Sohn der Stadt – dem Bassisten und Studiotüftler der Band CAN. Mit dem Holger Czukay Preis für Popmusik wird ein mit 15.000 Euro dotierter Hauptpreis und ein undotierter Ehrenpreis vergeben. Vorschläge zur den Preisträger*innen erarbeitet eine unabhängige Jury

Der Jury des Holger Czukay Preises gehören an:

  • Der*die Kulturdezernent*in der Stadt Köln (Vorsitz)

Die als von den im Hauptausschuss vertretenen Fraktionen benannten Mitglieder

  • Brigitta von Bülow (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Manfred Post (SPD)
  • Johannes Radke (FDP)
  • Domik Schneider (Volt)
  • Sebastian Tautkus (Die Linke)
  • Janning Trumann (CDU)

Als externe Expert*innen wurden vom Ausschuss für Kunst und Kultur berufen:

  • Richard Bölle (Prime Entertainment)
  • Ralph Christoph (c/o pop)
  • Suzie Kerstgens (KLEE)
  • Jan Lankisch (WEEK-END Fest)
  • Simone Sohn (1LIVE Heimatkult)
  • Tobias Thomas (Beirat Popkultur)

Als Gäste der Jury fungierten

  • 2019 Professor Udo Dahmen (Popakademie Baden-Württemberg)
  • 2020 Reba Fay (SWAN MEAT)
  • 2021 Stefanie Schrank (Musikerin und Künstlerin)

Preisträger 2019 waren Wolfgang Voigt (Hauptpreis) und Irmin Schmidt (Ehrenpreis). Die Preisverleihung fand am 31. Oktober 2019 im Gebäude 9 statt.  

Im Jahr 2020 wurde der Hauptpreis an das Künstlerduo Mouse on Mars vergeben. Den Ehrenpreis der Jury erhielt die Formation Gina X Performance. Die Preise wurden am 31. Oktober 2020 im Gloria verliehen. Die Veranstaltung wurde live gestreamt, da aufgrund des Pandemiegeschehens kein Publikum zugelassen war.

Stream Preisverleihung 31. Oktober 2020, Gloria Theater
Stream Künstlergespräch 1. November 2020, Bumann & Sohn

Wen die Jury im Jahr 2021 auszeichnet, finden Sie hier:

Alle Informationen zu den aktuellen Preisträger*innen

Kontakt

Sie interessieren sich für unsere Förderung oder haben noch Fragen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf:

Referat für Popkultur und Filmkultur: Till Kniola

Beirat Popkultur

  • Konrad Feuerstein (DJ und Musikjournalist)
    von der Verwaltung benanntes Mitglied
  • Gesine Schönrock (Labelmacherin und Veranstalterin)
    von der Szene benanntes Mitglied
  • Tobias Thomas (Autor, DJ und Veranstalter)
    von der Szene benanntes Mitglied
  • Hanitra Wagner (Musikerin und Veranstalterin)
    von der Verwaltung benanntes Mitglied
  • Dezernent*in für Kunst und Kultur der Stadt Köln
    als geschäftsführendes Mitglied (vertreten durch das Fachreferat)