Umgestaltung des Ottoplatzes in Deutz

Durch die Erweiterung des Messegeländes sowie die architektonisch hochwertigen Constantinhöfe, den Köln Triangle-Turm, das Stadthaus und die LANXESS arena hat der Stadtteil Deutz in den letzten Jahren eine enorme Aufwertung erfahren. Weitere Großprojekte wie der Rheinboulevard und der Ausbau des Deutzer Bahnhofes, der das Entreé des Stadtteils Deutz bildet, werden diese Entwicklung weiter voran treiben.

Die Umgestaltung des Ottoplatzes ist ein Bestandteil des Kölner Projekts "Stadtentwicklung beiderseits des Rheins" im Rahmen der "Regionale 2010" und setzt einen weiteren Akzent für die Entwicklung im Rechtsrheinischen.

Neue Platzgestaltung

Nach der bereits abgeschlossenen Restaurierung der historischen Treppenanlage am Bahnhofseingang wird der gesamte Ottoplatz nun mit einem einheitlichen Belag gepflastert. Die Arbeiten haben am 19. November 2012 begonnen und werden voraussichtlich ein Jahr dauern. Der Ottoplatz sowie die angrenzenden Fahrbahnen von Auenweg, Mindener Straße und Opladener Straße werden umgestaltet und ausgebaut.

Die Zufahrten für Taxis und Lieferverkehr werden neu geregelt. Zudem wird für Autofahrerinnen und Autofahrer ein neuer Haltebereich geschaffen, eine sogenannte Kiss-and-Ride-Zone. Ein langes, skulptural geformtes Sitzmöbel bildet den künftigen Blickfang auf dem Ottoplatz.

Der Wildwuchs an den Platzrändern wird entfernt und es werden neue Bäume gepflanzt. Außerdem entstehen zusätzliche Fahrradabstellplätze.

Verkehrssituation während der Bauzeit

  • Für den Fahrzeugverkehr sowie die Bahnhofsbesucherinnen und Bahnhofsbesucher ergeben sich zunächst keine Veränderungen. Fußgängerinnen und Fußgänger können die Platzfläche während der Bauzeit jedoch nicht benutzen.
  • Die Bewohnerparkplätze "Deutz I" entlang der Opladener Straße sowie die allgemeinen Parkplätze können während der Bauzeit nicht benutzt werden. Für das Bewohnerparken stehen aber Ersatzflächen auf dem Charles-de-Gaulle-Platz zur Verfügung.
  • Die CarSharing Station wurde in die Constantinstraße verlegt.
  • Mit Beginn der Bauarbeiten im nächsten Jahr wird die Rampe vor dem Bahnhofseingang für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Für Taxis und Lieferverkehr bleibt der Bahnhof aber jederzeit erreichbar.

Historie

Die Geschichte des Stadtteils Deutz ist eng verbunden mit der Geschichte der Eisenbahn im Rheinland. 1914 wurde in nur circa 800 Meter Entfernung zum Hauptbahnhof auf der rechtsrheinischen Seite der Hohenzollernbrücke der Bahnhof Deutz gebaut, ein Turmbahnhof mit je einer Trasse in Hoch- und Tieflage. Verbunden mit dem Bahnhofsneubau entstanden 1913/14 in unmittelbarer Nachbarschaft die Messehallen, so dass der Bahnhofsneubau auch zum Symbol für die städtebauliche Umgestaltung von Deutz im beginnenden 20. Jahrhundert wurde.

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Bei Fragen zur Bauabwicklung stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0221 / 221-22180 gerne zur Verfügung. 


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