Gehören Sie zur privat organisierten Popkulturszene in Köln und wollen ein innovatives Projekt verwirklichen? Dann könnte eine Förderung für Sie in Frage kommen. Zusammen mit unseren Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern stehen wir Ihnen gerne fördernd und beratend zur Verfügung.

Wenn Sie darüber hinaus eine Vermittlerin oder einen Vermittler für die öffentlich-rechtlichen Institute, Träger und Verwaltungen benötigen, können Sie sich ebenfalls an uns wenden.

 

Unsere Aufgaben

  • Innovative, künstlerische Produkte und Projekte von Künstlerinnen, Künstlern sowie Kulturschaffenden werden finanziell und beratend unterstützt.
  • Wir führen stadtrelevante, künstlerisch ambitionierte Veranstaltungen durch oder betreuen sie.
  • Wir betreiben standortbezogenes Kulturmarketing und fördern musik- und kreativwirtschaftliche Strukturen, zum Beispiel Spielstätten, Netzwerke
  • Wir schaffen, sichern und vermitteln Musikproberäume und sonstige Kreativräume.
  • Exportorientierte Aktivitäten von Kölner Künstlerinnen, Künstlern und Musikfirmen werden gefördert.
  • Sofern Sie technisches Equipment benötigen, kann dieses aus dem Technikpool zur Verfügung gestellt werden:
Technikförderung

Unsere Partner

Wir arbeiten eng mit dem PopkulturKöln e. V., dem Musikcluster "Sound of Cologne" und dem Festival "Cologne on Pop (c/o Pop)" zusammen.

Weitere Partnerinnen und Partner sind:

  • Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen
  • SK Stiftung Kultur
  • RheinenergieStiftung Kultur
  • Initiative Musik, Berlin
  • Musikexportbüros aus Frankreich, Holland, der Schweiz, Skandinavien und anderen europäischen Ländern
  • Ministerium für Wirtschaft, Energie und Mittelstand des Landes Nordrhein-Westfalen

Geförderte Musikprojekte

Wir beraten Konzertveranstalterinnen, Konzertveranstalter, Ausstellungsveranstalterinnen und Ausstellungsveranstalter, Festivals sowie Musikprojekte und fördern diese auch finanziell. So beispielsweise die Konzertreihe "Support Your Local Heroes", den "Instant Music Club" im Kunsthaus Rhenania, das c/o pop-Festival, die "Klubnacht" oder die Projekte "Zivilisation der Liebe" und "DunkelKonzerte".

Internationale Aktivitäten auf Festivals und Musikmessen (Music Export Cologne), die Produktion von Musiksamplern (Sound of Cologne, Underground Explosion Sampler) oder der Betrieb des Internetportals koelnkontakter.de werden von uns ebenfalls gefördert.

Zudem werden 45 Musikproberäume zur Verfügung gestellt.

Förderung von Produktionen und Sonderprojekten sowie Cologne Music Export

Mit Beschluss vom 8. November 2016 hat der Ausschuss für Kunst und Kultur die Aufstockung der Fördermittel in der Sparte Popkultur beschlossen und damit der Umsetzung der Förderschwerpunkte "4.1.7. Förderung von Produktionen und Sonderprojekten" sowie "4.1.8. Cologne Music Export" des Popkulturförderkonzepts zugestimmt. Für Förderungen in diesen Schwerpunkten können ab sofort Projektanträge eingereicht werden. Sie richten sich an professionelle Akteurinnen und Akteure der Popkultur in Köln mit dem Ziel, die künstlerische Qualität und den Popkultur-Standort Köln zu stärken.

Über die eingegangenen Projektanträge beraten wir gemeinsam mit dem Beirat Popkultur und erarbeiten im Anschluss Empfehlungen für Förderungen, die dem Ausschuss Kunst und Kultur zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Förderung von Produktionen und Sonderprojekten 

In diesem Förderschwerpunkt können besondere Produktionen physischer Tonträger von Musikerinnen und Musikern, Produzentinnen und Produzenten oder Labels und Kollektiven aus Köln gefördert werden, wenn auf sie mindestens eines der folgenden Merkmale zutrifft:

  • Erst- oder Zweitveröffentlichung der Künstlerin beziehungsweise des Künstlers
  • Die Produktion steht im Zusammenhang mit einem besonderen Ereignis (Jubiläum, Tournee oder ähnliches).
  • Die Produktion ist in besonderer Weise geeignet, die musikalische Qualität und Vielfalt am Standort Köln zu präsentieren und zu kommunizieren.
  • Die Produktion ist künstlerisch hochwertig und/oder aufwendig in der Herstellung.

Mit Sonderprojekten sind innovative künstlerische Vorhaben oder Umsetzungen neuartiger Präsentationsformen gemeint, die oftmals mit erhöhtem Aufwand verbunden sind. Hierbei kann es sich beispielsweise um ungewöhnliche Zusammenarbeiten oder die Verwirklichung besonderer musikalischer Konzepte (Entwicklung/Einsatz neuartiger Instrumente, Einbeziehung außermusikalischer Stoffe, Vertonungen, künstlerische Forschung oder ähnliches) handeln. Die in diesem Sinne verstandenen Sonderprojekte müssen öffentlich präsentiert werden.

Für die Förderung von Produktionen und Sonderprojekten stehen im Haushaltsjahr 2020 insgesamt 50.000 Euro zur Verfügung.

Die Frist zur Antragsstellung für Projekte im Kalenderjahr 2020 endete am 20. Januar 2020.

Cologne Music Export

Diese Förderung steht Musikerinnen und Musikern sowie sonstigen Akteurinnen und Akteuren der Popkultur aus Köln offen. Beantragt werden kann eine Unterstützung für Vorhaben, die außerhalb Deutschlands geplant sind. Wichtig ist hierbei, dass das Vorhaben dazu geeignet ist, ein besonderes Schlaglicht auf die Popkulturstadt Köln zu werfen oder wichtige vernetzende Effekte für Köln oder seine Akteurinnen und Akteure hat (etwa die Erschließung neuer Märkte für Kölner Künstlerinnen und Künstler). Es kann sich hierbei um eine Konzertreihe in einem für die Künstlerinnen und Künstler neuen Territorium handeln, um das Spielen hochkarätiger Support-Shows oder Konzertplanungen auf internationalen Festivals und deren Umfeld.

Teilnahmen auf Messen, Kongressen oder ähnlichem können dann gefördert werden, wenn diese mit der Repräsentanz des Popkultur-Standorts Köln zusammenhängen oder ein besonderer inhaltlicher Zuschnitt auf die Stadt Köln gegeben ist. Förderfähige Ausgaben sind Aufwendungen im Bereich Organisation und Marketing (Reise-, Visumkosten, Technik et cetera).

Für die Förderung im Schwerpunkt Cologne Music Export stehen im Haushaltsjahr 2020 insgesamt 35.000 Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Akteurinnen und Akteure der Popkultur mit Sitz in Köln. Für Projekte im Schwerpunkt "4.1.8. Cologne Music Export" können ganzjährig ohne Ausschlussfrist Anträge gestellt werden. Die eingegangenen Projektanträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet und gegebenenfalls zur Förderung empfohlen.  

Antragstellung

Anträge für Projekte in beiden Förderschwerpunkten können ausschließlich über das digitale Antragsverfahren gestellt werden. Informationen hierzu finden Sie auf der Website:

Informationen zum digitalen Antragsverfahren

Wichtige weitere Informationen enthält unser Merkblatt für Anträge auf Projektförderung in den Schwerpunkten "Produktionen und Sonderprojekte" und "Cologne Music Export", das auf dieser Seite unter "Unterlagen zur Förderung" zum Download zur Verfügung steht. Alle Anträge müssen die im Merkblatt geforderten Angaben und Anhänge enthalten, nicht vollständige Anträge können nicht berücksichtigt werden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Kulturamt
Referat für Popkultur und Filmkultur
Herr Till Kniola
Richartzstraße 2-4
50667 Köln

Telefon: 0221 / 221-23446

E-Mail an Herrn Kniola

actiRHYTHM  

Die Stadt Köln und das Goethe-Institut vergeben in Zusammenarbeit mit dem Katzensprung-Festival eine zweiteilige Tandem-Residenz, die sowohl in Mumbai als auch in Köln stattfindet. Dieses Programm ist Teil des neuen Residenz-Formats actiRHYTHM und Bestandteil des Cologne Music Export. Das Angebot richtet sich an eine Musikerin oder einen Musiker aus dem Bereich der elektronischen Musik in Köln sowie eine Musikerin oder einen Musiker in Mumbai lebend.

Voraussetzungen
Solokünstlerinnen und Solokünstler mit Wohnort und Schaffensmittelpunkt in Köln: Es können sich Musikerinnen und Musiker aus dem Bereich der elektronischen Musik bewerben, die in besonderem Maße offen für transkulturelle Produktionsprozesse sind. Das Format richtet sich ausdrücklich an Musikschaffende, die aktiv für eine offene, diverse und inklusive Gesellschaft eintreten und ein Interesse an kulturellen und gesellschaftlichen Diskursen haben. Musikerinnen und Musiker, die sich für eine Residenz bewerben möchten, sollten über ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Eigeninitiative verfügen sowie aufgeschlossen für interdisziplinären Austausch sein. Sie sollten über gute Kenntnisse der Kölner Musikszenen verfügen und bereit sein, die Rolle eines Co-Hosts in Köln im Hinblick auf die Vernetzung und den Zugang zur lokalen Community für die Künstlerin oder den Künstler aus Mumbai zu übernehmen. Die organisatorische Begleitung der Residenz in Köln wird vom Katzensprung-Festival als Gastgeber übernommen.  

Zeitlicher Rahmen
Beide Aufenthalte haben eine jeweilige Dauer von vier bis sechs Wochen. Der Aufenthalt in Köln findet (voraussichtlich) im November/Dezember 2020 statt. Der Aufenthalt in Mumbai findet (voraussichtlich) im März/April 2021 statt. Bewerberinnen und Bewerber müssen in beiden Zeiträumen verfügbar sein.  

Besonderheiten
Mit actiRHYTHM legen wir gemeinsam mit dem Goethe-Institut ein neues Residenzformat für engagierte Musikschaffende im Bereich "Musik und Aktivismus" aus Deutschland und Indien auf. Neben dem "klassischen" Kulturaustausch zielt das Programm auch auf eine Vernetzung kreativer Szenen in den beteiligten Städten, die sich als Teil der Zivilgesellschaft verstehen. Als gemeinsames Residenzprogramm des Goethe-Instituts Mumbai und der Stadt Köln ermöglicht es Musikerinnen und Musikern aus Köln einen vier- bis sechswöchigen Aufenthalt in Mumbai und in anderer Richtung Musikerinnen und Musiker aus Mumbai einen vier- bis sechswöchigen Aufenthalt in Köln. Die Besonderheit dieses Programms ist, dass in einem partizipativen Auswahlprozess Tandems zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Köln und Mumbai gebildet werden. Die Residierenden werden damit zum Co-Host in ihrer Stadt und ermöglichen dem Gast aus der jeweils anderen Stadt einen direkten Zugang in die kreativen Szenen und künstlerischen Netzwerke vor Ort. Eine Präsentation der gemeinsamen Produktion im Rahmen des Katzensprung-Festivals 2021 ist möglich.  

Leistungen
Zusammen mit dem Goethe-Institut übernehmen wir die Kosten der jeweiligen Auslandsaufenthalte. Das beinhaltet sowohl die Reisekosten (An- und Abreise) als auch Verpflegung, Unterkunft und Arbeits- oder Proberaum sowie gegebenenfalls ein Projektgeld.
Hinweis: Für die Unterbringung der Künstlerin oder des Künstlers aus Mumbai in Köln hat der oder die Kölner Musikschaffende keine organisatorische Rolle. Diese wird über das Residenzprogramm zur Verfügung gestellt.  

Bewerbung
Die Bewerbungsfrist für die Residenz ist der 15. September 2020.
Die Auswahl für die Tandem-Residenz erfolgt in einem zweistufigen Auswahlverfahren. Im ersten Schritt nominiert eine Jury (Goethe Institut, Kulturamt Köln, Beirat Popkultur Köln, Katzensprung Festival) aus den Bewerbungen jeweils drei Kandidatinnen und Kandidaten aus Köln und Mumbai.
Zur Bewerbung ist der auf der Website des Goethe Instituts bereitgestellte ausgefüllte Fragebogen einzureichen. Im zweiten Schritt werden die nominierten Kandidatinnen und Kandidaten in den Auswahlprozess einbezogen. Auf Basis einer gegenseitigen Einschätzung wird aus den sechs nominierten Bewerberinnen und Bewerbern ein Tandem ausgewählt.

Bewerbung Residenz Elektronische Musik Köln -Mumbai - Goethe Institut

Unterlagen zur Förderung

Werfen Sie einen Blick in unser Förderkonzept (Stand: Januar 2016). Es gibt Aufschluss über Ziele und Förderschwerpunkte, Förderinstrumente und Vergabestrukturen. Außerdem enthält es eine Situationsanalyse.

Popkulturförderkonzept
PDF, 156 kb

Alles Wissenswerte zur Förderung enthalten die für Sie bereitgestellten Merkblätter. Zudem steht ein Antragsformular zur Verfügung:

Merkblatt zum Antrag auf Projektförderung im Kulturamt
Merkblatt Produktionen und Sonderprojekte/Cologne Music Export
PDF, 13 kb
Antrag Popkultur Merkblatt Veranstaltungen und Installationen im öffentlichen Raum

Insbesondere bei Nutzung eines Apple Mac kann es in Einzelfällen leider zu Problemen beim Ausfüllen des Verwendungsnachweises in den bereitgestellten Formularen kommen. Ursache hierfür sind unter anderem die persönlichen Rechner-Einstellungen. Für diese Fälle können Sie alternativ eine Excel-Vorlage für den Verwendungsnachweis nutzen und dem Antrag als Anlage beifügen.

Excel-Vorlage Einzelaufstellung Verwendungsnachweis Popkultur
XLS, 24 kb

Kontakt

Sie interessieren sich für unsere Förderung oder haben noch Fragen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf:

Referat für Popkultur und Filmkultur: Till Kniola

Beirat Popkultur

  • Robert Feuchtl (Musiker und Produzent)
    von der Szene benanntes Mitglied
  • Dr. Michaela Matthey (DJ und Tonträgerverkäuferin)
    von der Verwaltung benanntes Mitglied
  • Hans Nieswandt (Autor, DJ und künstlerischer Leiter des Instituts für Populäre Musik der Folkwang Universität der Künste)
    von der Szene benanntes Mitglied
  • Professor Dr. Michael Rappe (Professor für Theorie und Geschichte der Populären Musik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln)
    von der Verwaltung benanntes Mitglied
  • Susanne Laugwitz-Aulbach (Kulturdezernentin)
    als geschäftsführendes Mitglied (vertreten durch die jeweilige Fachreferentin beziehungsweise den jeweiligen Fachreferenten)