Wofür ist dieses Merkblatt?

Dieses Merkblatt gilt im Rahmen unserer Förderprogramme. Es beantwortet Fragen zur Antragstellung und Abrechnung und gibt Hilfestellung beim Ausfüllen des Online-Antrags. Wir helfen Ihnen gerne bei weiteren Fragen. Bitte kommen Sie nach Terminvereinbarung zur Beratung ins Kulturamt oder rufen Sie uns an.

Die digitale Antragstellung für die einjährige Projektförderung erleichtert die Zusammenarbeit zwischen dem*der Antragstellenden und dem Kulturamt. Bitte füllen Sie die für Ihren Antrag notwendigen Felder sorgfältig aus. Im Abschnitt "Daten zur Projektfinanzierung" tragen Sie bitte die Summen aus der Anlage "Kosten-Finanzierungsplan allgemein" oder "Kosten-Finanzierungsplan Tanz Theater" ein. 

Die inhaltlichen Kriterien des Merkblattes gelten gleichermaßen für Projektverfahren, deren Antragsverfahren noch nicht digitalisiert ist.

Bitte wenden Sie sich an Ihre jeweiligen Ansprechpartner*innen in den Referaten des Kulturamtes.

Kontakt Kulturamt

Für die Bereiche Reparaturen und Technik/Bauunterhaltung, Bau- und Infrastrukturbeihilfen sowie Lärmschutzfonds gelten eigene Bestimmungen.

Wenden Sie sich hierzu bitte an Frau Rieck unter der Rufnummer 0221 / 221-23270 oder per

E-Mail ausschließlich für die Bereiche Reparaturen, Technik, Bauunterhaltung, Bau- und Infrastrukturbeihilfen, Lärmschutzfonds

Wer kann gefördert werden?

Wir fördern professionelle Künstler*innen, Künstlergruppen, freie Institutionen und Initiativen, die sich mit einem öffentlichen Kulturangebot an Kölner Bürger*innen richten. Die Förderung  semiprofessioneller Künstler*innen sowie von Projekten von Laien ist leider nicht möglich.

 

Wählen Sie Ihre richtige Rechtsform aus

Für die Antragstellung ist es sehr wichtig, dass Sie die richtige Rechtsform auswählen.

Wenn Sie den Antrag für sich selbst als natürliche Person stellen, dann nutzen Sie bitte die Auswahl "Einzelperson/Einzelunternehmen". 

Wenn Sie den Antrag als vertretungsberechtigt für eine antragstellende Organisation stellen möchten oder von einer "Einzelperson/Einzelunternehmen" beauftragt wurden, dann wählen Sie bitte die Rechtsform "Vertretungsberechtigte Person für eine Einzelperson" oder "Vertretungsberechtigte Person für eine Organisation" aus.  

 

Antragsfristen

Antragsfrist ist der 30. September für Projekte im Folgejahr.

Ausnahme sind Anträge im Bereich Theater und Tanz. Diese Antragsfrist ist üblicherweise der 31. März für Projekte im Folgejahr. 

In Absprache mit dem*der zuständigen Referent*in können unterjährig Anträge für kurzfristig geplante Projekte gestellt werden. Die maximale Antragssumme erfragen Sie bitte im Referat.

 

Auswahl des Förderprogramms und des Förderbereichs

Bitte wählen Sie das für Ihr Projekt passende Förderprogramm, das Projektvorhaben (Förderbereich) und die jeweilige Projektart, zum Beispiel "Antrag zur Frist", aus. Für Projekte im Folgejahr sind Anträge in der Regel zur Frist zu stellen, für Projekte im laufenden Jahr ist die Projektart "Antrag ohne Frist" auszuwählen, siehe auch Reiter "Antragsfristen".

Informieren Sie sich bitte hier über die jeweiligen Fördermöglichkeiten.

Findet die Veranstaltung im öffentlichen Raum statt?

Als öffentlicher Raum sind allgemeine Verkehrs- und Grünflächen gemeint, sowie Parkanlagen. Alle Veranstaltungsorte in (öffentlichen) Gebäuden beziehungsweise Räumen fallen nicht darunter. Mehr Informationen finden Sie hier: 

Veranstaltungen im öffentlichen Raum

Beschreibung des Projekts

 

Mit der Projektbeschreibung müssen Sie die künstlerische Idee, die am Projekt beteiligten Personen und Einrichtungen sowie die mit dem Projekt verbundenen Erwartungen in kurzer, verständlicher Form darstellen. Der einfache Verweis auf Anlagen ist nicht ausreichend und kann die Ablehnung des Antrags zur Folge haben.

Bitte beschreiben Sie darin:

  • Inhalte
  • Ziele
  • Beteiligte Künstler*innen inklusive Vita und Referenzprojekten
  • Welche Zielgruppen möchten Sie erreichen?
  • Wie möchten Sie die Zielgruppe erreichen?

Der Projektbeschreibung können Sie weitere Dateien bis zu 10 MB pro Einzeldatei hinzufügen. Erlaubt sind folgende Dateitypen: pdf, rtf, txt, docx, xlsx, pptx, jpg, gif, tif, tiff, zip, mp3, mp4 und rar.

Sofern Sie dem Antrag Anlagen mit einem größeren Umfang beifügen müssen, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem zuständigen Referat auf.

 

Sind Sie vorsteuerabzugsberechtigt?

Falls Sie unsicher sind, ob Sie die Vorsteuerabzugsberechtigung haben, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Finanzamt.

Kosten- und Finanzierungsplan

Bitte verwenden Sie die in den Anlagen zum Förderprogramm zur Verfügung gestellte städtische Excel-Vorlage.

Der Kosten- und Finanzierungsplan muss ausgeglichen sein. Alle geplanten Ausgaben müssen durch die geplanten Einnahmen einschließlich des beantragten Zuschusses gedeckt sein.

In den Kosten- und Finanzierungsplan dürfen Sie nur projektbezogene Zahlungen aufnehmen, die Sie tatsächlich belegen können. Sachspenden, Honorarverzichte oder ähnliches gehören nicht in die Kalkulation. Alle Angaben beziehen sich auf das Kalenderjahr (1. Januar bis 31. Dezember), in dem das Projekt stattfindet.

Der städtische Zuschuss ist eine subsidiäre (nachrangige) finanzielle Unterstützung. Er stellt nur einen Anteil der Gesamtfinanzierung dar. Sie müssen neben dem beantragten städtischen Zuschuss noch weitere Gelder einplanen. Dies sollte durch Drittmittel (zum Beispiel andere Fördernde oder Sponsor*innen) erfolgen oder auch durch eigene Geldmittel (Eigenmittel). Ehrenamtliche Eigenleistungen und Sachleistungen sind nicht möglich. Das "Zurückspenden" von Honoraren durch Projektteilnehmer*innen ist nicht erlaubt. 

 

Ausgaben

A 1 bis A 4 Honorare
Bitte orientieren Sie sich bei den Honoraren an den Empfehlungen der Berufsverbände.

A 4 Steuern, Künstlersozialkasse (KSK) und sonstige Abgaben, die mit zu den Personalausgaben gehören
Bitte denken Sie daran, eventuell anfallende Kosten für die Künstlersozialkasse et cetera zu kalkulieren.

B1 und B2: Reise- und Übernachtungskosten
Hier sind die Regelungen des Landesreisekostengesetzes anzuwenden.

 

Merkblatt zum Reisekostengesetz

 

B 3: Werbung, Public Relations (PR), Druckerzeugnisse, Web
Hier bitte nur Sachausgaben, keine Honorare eintragen.

B 4: Technik und Transporte
Bitte vermerken Sie, wenn für die Durchführung des Projekts Technik angemietet werden muss und/oder Transportkosten anfallen.

B 5: Miete Veranstaltungsort/Proberaum
Hier sind Ausgaben bei Anmietung von gesonderten Räumen zu benennen, die für die Durchführung des Projekts gesonderte Räume angemietet werden müssen.

B 6: Rechte, GEMA und Versicherungen
Sofern für die Durchführung des Projekts Kosten für GEMA, Rechte beziehungsweise Versicherungen anfallen

B 7 Weitere Sachkosten
Weitere Sachkosten sind eindeutig zu benennen.

C: Organisationskosten

Hier können Sie Kosten, die bei der Organisation des Projektes anfallen, kalkulieren:

  • Büromaterial
  • Porto
  • Fahrtkosten der Organisierenden

Die Pauschale ist nicht für Honorare vorgesehen. Berechnet werden dürfen maximal 15 Prozent der bis dahin berechneten Ausgaben (Personal- und Sachkosten), die Summe darf aber nicht höher als 2.000 Euro sein. Bei Durchführung des Projektes können diese Kosten durch den Projektträger pauschal - ohne Vorlage von Einzelbelegen  - nachgewiesen werden.

 

Nicht zuwendungsfähige Kosten

Freiwillige Kosten, die für eine Realisierung des Projekts nicht zwingend notwendig sind:

  • Catering
  • Arbeitsessen
  • Präsente
  • Premierenfeier

Aufwandsentschädigungen ohne vertragliche Grundlage:

  • Spenden an Dritte.
  • Mahngebühren, Bußgelder und sonstige Kosten, die durch Fehlverhalten der Zuwendungsempfänger*in entstanden sind.
  • Rechnungssummen, bei denen der mögliche Skontoabzug von Ihnen nicht genutzt wurde.

Anschaffung von Vermögensgegenständen?

Die Anschaffung oder Herstellung von Gegenständen, Geräten und Materialien über 800 Euro (GemHVO NRW) sind grundsätzlich nicht Teil der Projektförderung. Bei unter der Wertgrenze liegenden Gegenständen, Geräten und Materialien ist zunächst zu prüfen, ob diese ausgeliehen werden können.  

Einnahmen D 1 bis D 5

Hier dürfen Sie ausschließlich eingeplante und jederzeit verfügbare Einnahmen (Barmittel und/oder Bankguthaben) für das Projekt nennen.

Erklärungen zur Antragstellung

Beachten Sie bitte, dass

  • sämtliche Kosten erst nach vorheriger Genehmigung (vorzeitiger Beginn einer Maßnahme) anerkannt werden können. Diese können Sie formlos bei uns beantragen.
  • Sie uns alle Veränderungen des Projekts zeitnah schriftlich mitteilen müssen.
  • der Zuschuss nur für den genehmigten Zuwendungszweck und nur im Jahr der Bewilligung zu verwenden ist.

Welche Pflichten bestehen nach Durchführung des Projekts?

Bitte reichen Sie einen Verwendungsnachweis ein. Den Termin dafür sowie die erforderlichen Unterlagen finden Sie im Bewilligungsbescheid. Eine umfassende Beschreibung aller Einzelfälle ist nicht möglich. Weitere Fragen besprechen Sie bitte mit den Mitarbeiter*innen des Referats.