© Karte: Stadt Köln/Gestaltung: zwanziggramm GmbH

Sieben Brücken ermöglichen Ihnen heute die Verbindung zwischen den westlichen und den östlichen Stadtteilen über den Rhein, sei es zu Fuß, mit dem Fahrrad, der Bahn oder mit dem Kraftfahrzeug. Durch zwei weitere Brücken möchten wir die Attraktivität der Fuß- und Radwegverbindungen verbessern.

Eine Brücke soll die Verbindung zwischen der Bastei und dem Rheinpark ermöglichen. Eine weitere Brücke planen wir auf Höhe des Ubierrings. Das sich neu entwickelnde Stadtviertel Deutzer Hafen würde damit an die linksrheinische Innenstadt angebunden.

Die Verbindung des links- und rechtsrheinischen Kölns ist verkehrlich und stadtgestalterisch von großer Bedeutung. Im städtebaulichen Masterplan Innenstadt des Planungsbüros Albert Speer aus dem Jahre 2009 sind die neuen Rheinbrücken zur langfristigen Sicherung attraktiver Fuß- und Radverkehrsverbindungen vorgesehen. Ebenso im Verkehrsnetzplan des Radverkehrskonzepts. Im Gegensatz zu den bestehenden Rheinbrücken werden die neuen Brücken dem reinen Fuß- und Radverkehr dienen.

Aktuelles

Unser Rat hat am 3. April 2025 der Planung für die beiden neuen Rheinbrücken zugestimmt. Im Frühjahr 2025 haben wir Planungsteams mit den jeweiligen Siegerentwürfen beauftragt. Unter anderem wurden die Belange des Natur-, Landschafts- und Denkmalschutzes sowie verkehrliche Anforderungen vertieft und weiter optimiert. Aktuell bereiten wir zwei Beschlussvorlagen vor, um die Planung fortzuführen. Diese werden wir voraussichtlich im vierten Quartal 2026 dem Mobilitätsausschuss vorlegen.

Siegerentwurf Rad- und Gehwegbrücke an der Bastei

Die Brücke auf Höhe der Bastei wurde vom Wettbewerbssieger sbp SE entworfen. Sie wird den linksrheinischen Theodor-Heuss-Ring mit dem rechtsrheinischen Rheinpark verbinden. Der ausgewählte Entwurf wurde als schlanke Netzwerkbogenbrücke mit zwei stählernen Bögen konzipiert.

Radfahrende gelangen vom Theodor-Heuss-Ring und den Straßen Sedanstraße und An der Münze direkt auf die Brücke. Das Rheinufer ist von der Brücke aus leicht zu erreichen. Rechtsrheinisch gelangt der Fuß- und Radverkehr über einem weiten Bogen, mit Blick auf die Parkanlage und den Rhein, in den Rheinpark. Die minimalistischen, schlanken Stahlstützen der Brücke nehmen das Design der Pavillonarchitektur des Rheinparks auf und beeinträchtigen damit nicht das Gesamtbild des denkmalgeschützten Parks. Über Treppen mit Schiebehilfen für Fahrräder ist die Rheinpromenade gut zu erreichen.

Der Entwurf sieht Bereiche auf der Brücke vor, die zum Verweilen einladen. Die Menschen können von hier den Ausblick auf die Stadt und das Rheinpanorama genießen.

© Foto: Stadt Köln, Illustration: sbp SE
Blick von Norden
© sbp SE
Aufenthaltsmöglichkeiten auf der Brücke
© sbp SE
Rampe an der Bastei mit Blick vom Rheinpark

Siegerentwurf Rad- und Gehwegbrücke am Ubierring

Die neue Brücke auf Höhe des Ubierrings wurde vom Wettbewerbssieger Ingenieurbüro Grassl GmbH entworfen. Sie wird den linksrheinischen Ubierring mit dem rechtsrheinischen Stadtquartier Deutzer Hafen verbinden. Der von dem Bewertungsgremium ausgewählte Konzeptentwurf sieht eine stählerne Schrägseilbrücke mit einem A-Pylon vor.

Am Ubierring erhebt sich das Bauwerk mit einer schlanken Rampenanlage und verläuft parallel zur Baumallee Richtung Rheinbastion. Die Nutzung des Elisabeth-Treskow-Platzes wird durch die neue Brücke nicht beeinträchtigt. Die Rampen stehen auf schlanken Stützen, damit die Sicht im Park am Ubierring und auf den Rhein so wenig wie möglich gestört wird. Auf der rechten Rheinseite spannt sich die Brücke stützenfrei über die geschützten Poller Wiesen und endet kurz vor der bestehenden Baumallee.

Der Entwurf sieht Bereiche auf der Brücke vor, die zum Verweilen einladen. Die Menschen können von hier den Ausblick auf die Stadt und das Rheinpanorama genießen.

© Foto: Stadt Köln, Illustration: Ingenieurbüro Grassl GmbH
Blick von den Poller Wiesen
© Foto: Stadt Köln, Illustration: Ingenieurbüro Grassl GmbH
Aufenthaltsflächen auf der Brücke
© Foto: Stadt Köln, Illustration: Ingenieurbüro Grassl GmbH
Blick vom linksrheinischen Ufer

Weiterführende Informationen

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