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Nachdem wir schon in 2019 im Rahmen eines deutschlandweit einmaligen Programms die Anschaffung von Lastenfahrrädern in einer Höhe von insgesamt 1,9 Millionen Euro gefördert haben, möchten wir auch in diesem Jahr in Köln tätigen kleinen Unternehmen, Vereinen oder Zusammenschlüssen von Privatpersonen Anreize für einen emissionsfreien Warentransport geben.

Die Anträge auf Förderung können bis 2. Oktober 2020 eingereicht werden. Das Gesamtbudget beträgt 500.000 Euro und wird anteilig auf die verschiedenen Nutzergruppen verteilt.

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Vielzahl von Anträgen, die bereits jetzt aus dem Bereich der Nutzergruppen 1 (Kleinstunternehmen, freiberuflich Tätige, Selbstständige) und 3 (private Haushalte und Haushaltsgemeinschaften) eingegangen sind, ist der Fördertopf für diese Nutzergruppen absehbar ausgeschöpft. Wir müssen daher neu eingehende Anträge der Nutzergruppen 1 und 3 ablehnen. Wir freuen uns über die große Nachfrage nach Fördermitteln, ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht jedoch nicht.

Werden nach Ablauf des Antragszeitraums die bereitgestellten Fördermittel für die Nutzergruppe 2 (Vereine und Verbände, Einrichtungen in freier Trägerschaft) nicht vollständig abgerufen, werden die verbleibenden Finanzmittel auf die weiteren Anträge der Nutzergruppen 1 und 3 verteilt. Hierbei ist die Reihenfolge des Antragseingangs innerhalb der entsprechenden Nutzergruppe ausschlaggebend. Dabei werden vollständig eingegangene Anträge bevorzugt berücksichtigt.

Im kommenden Jahr wird das Förderprogramm fortgeführt. Wer in diesem Jahr nicht für eine Förderung berücksichtigt werden konnte, kann im nächsten Jahr erneut einen Antrag stellen. Wir beabsichtigen, den Antragszeitraum 2021 bereits im Frühjahr zu beginnen.

Starke Nachfrage nach Lastenradförderung auch in 2020

Wer kann eine Förderung beantragen?

Die Antragsberechtigten werden in drei Nutzergruppen aufgeteilt:

Nutzergruppe 1

Kleinstunternehmen, freiberuflich Tätige, Selbstständige, private Kleinstunternehmen bis zu einer Betriebsgröße von bis zu neun Mitarbeitenden sowie sonstige Selbstständige, Freiberuflerinnen und Freiberufler mit Firmensitz oder Niederlassung in Köln; unabhängig von ihrer Rechtsform, einschließlich Genossenschaften.

Zur Definition von Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen wenden wir die Empfehlung 2003/361/EG der Europäischen Kommission Artikel 2 Absatz 3 an. Weitere Informationen zur Berechnung der Mitarbeitendenzahl sind in Artikel 5 der "Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen" abrufbar.

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Vielzahl von Anträgen, aus den Nutzergruppen 1 und 3 eingegangen sind, ist der Fördertopf für diese Nutzergruppen absehbar ausgeschöpft. Wir müssen daher neu eingehende Anträge der Nutzergruppen 1 und 3 ablehnen. Wer in diesem Jahr nicht für eine Förderung berücksichtigt werden konnte, kann im nächsten Jahr erneut einen Antrag stellen. Wir beabsichtigen, den Antragszeitraum 2021 bereits im Frühjahr zu beginnen.

Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen

Nutzergruppe 2

Vereine und Verbände, Einrichtungen in freier Trägerschaft: 

  • Eingetragene oder gemeinnützige Vereine und Verbände mit Eintrag im Kölner Vereinsregister oder mit Niederlassung in Köln
  • In freier Trägerschaft befindliche Kindertagesstätten und Einrichtungen der Kindertagespflege, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Einrichtungen der Erwachsenenhilfe, Schulen und Krankenhäuser

Nutzergruppe 3

Haushaltsgemeinschaften von Privatpersonen mit Erstwohnsitz in Köln, welche in Gemeinschaften von mindestens drei Haushalten organisiert sind, wie zum Beispiel Mieter- oder Eigentümergemeinschaften.

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Vielzahl von Anträgen, aus den Nutzergruppen 1 und 3 eingegangen sind, ist der Fördertopf für diese Nutzergruppen absehbar ausgeschöpft. Wir müssen daher neu eingehende Anträge der Nutzergruppen 1 und 3 ablehnen. Wer in diesem Jahr nicht für eine Förderung berücksichtigt werden konnte, kann im nächsten Jahr erneut einen Antrag stellen. Wir beabsichtigen, den Antragszeitraum 2021 bereits im Frühjahr zu beginnen.

Welche Lastenräder werden gefördert?

Im Rahmen des Förderkonzeptes sind serienmäßig hergestellte Lastenfahrräder für den fahrradgebundenen Lastenverkehr förderfähig. Diese Lastenfahrräder können über eine elektrische Antriebsunterstützung verfügen. Es werden ausschließlich Neufahrzeuge gefördert. Die technischen Spezifikationen sowie Informationen zur Förderwürdigkeit des Zubehörs entnehmen Sie bitte der Förderrichtlinie, Absatz 3.

Die geförderten Lastenfahrräder können Sie für die gewerbliche und die private Nutzung verwenden. 

In welcher Höhe werden die Lastenräder gefördert?

Die Förderung erfolgt in Form der Anteilsfinanzierung und wird als Zuschuss gewährt. Wir fördern bis zu 45 Prozent der Anschaffungskosten, maximal jedoch 2.500 Euro pro Lastenfahrrad beziehungsweise maximal 3.000 Euro für Gespanne. Berechnungsgrundlage sind die Nettoanschaffungskosten.

Private Antragsgemeinschaften, die im Rahmen des Antragsverfahrens einen aktuellen Köln-Pass für mindestens zwei Personen beziehungsweise 50 Prozent der Mitglieder einer Antragsgemeinschaft vorab einreichen, erhalten eine Förderung von 55 Prozent der Nettoanschaffungskosten.

Das Förderprogramm Lastenfahrrad enthält keine Förderung für Elektrokleinstfahrzeuge wie beispielsweise Elektroscooter. Es gibt aktuell keine kommunale Förderung für Elektrokleinstfahrzeuge. Uns ist nach heutigem Stand auch kein Landes- oder Bundesförderprogamm bekannt, an das wir Sie verweisen könnten.

Wie kann ich eine Förderung beantragen?

Bitte reichen Sie bis 2. Oktober 2020 den Antrag auf Förderung postalisch bei uns ein:

Stadt Köln
Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung
Stichwort Lastenradförderung 2020
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln

Die Anträge stehen Ihnen im Downloadservice zum Herunterladen zur Verfügung. Es gilt unser Posteingangsstempel. Anträge, die außerhalb des Antragszeitraums eingehen, müssen wir leider ablehnen. Achten Sie auf die Verwendung des richtigen Vordrucks. 

Anträge, die ausschließlich per E-Mail oder Fax eingehen, können wir nicht berücksichtigen. Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir um Verständnis, dass es nicht möglich ist, Anträge persönlich bei uns abzugeben.

Auch wenn Sie im vergangenen Jahr bereits einen Förderantrag ausgefüllt haben, ist es erforderlich, einen neuen Antrag einzureichen. Anträge aus dem Vorjahr können Sie nicht nutzen. Beachten Sie bitte, dass ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn zur Förderung, das heißt, eine Anschaffung vor Erhalt eines Bewilligungsbescheids, aufgrund der allgemeinen Förderbestimmungen nicht möglich ist.

Zudem haben Sie dieses Jahr zusätzlich die Möglichkeit, den Förderantrag digital einzureichen.

Digitales Antragsverfahren zur Förderung von Lastenrädern

Wer ist nicht antragsberechtigt?

Nicht antragsberechtigt sind:

  • Zuwendungsempfängerinnen und Zuwendungsempfänger, die im Rahmen des Förderaufrufs 2019 eine Zuwendung erhalten haben. Dies gilt sowohl für alle Haushalte privater Antragsgemeinschaften als auch für Vereine und Unternehmen, freiberuflich tätige Personen und Selbstständige.
  • Zuwendungsempfängerinnen und Zuwendungsempfänger aus Förderaufrufen des Bundes oder des Landes.
  • Alle Personen und Unternehmen, die nicht in den Nutzergruppen aufgeführt sind.

Noch Fragen?

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Förderung von Lastenrädern haben wir für Sie zusammengestellt.

Häufig gestellte Fragen zur Förderung von Lastenrädern

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