Losradeln - abstellen - umsteigen!

Die Grundidee von Bike-and-Ride vereinigt verschiedene Wünsche: mit dem Rad zur Arbeit, gesund bleiben, fit werden, der Umwelt zuliebe. Und das sind nur einige Punkte!

Mit Bike-and-Ride haben Radlerinnen und Radler die Möglichkeit, ganz schnell und komfortabel zwischen Rad, Bus und Bahn umzusteigen.

Dafür stehen inzwischen über 14.300 Stellplätze an Haltestellen zur Verfügung. Das Angebot umfasst dabei überdachte und abschließbare Rahmenhalter, Unterstellplätze und Haarnadelhalter sowie etwa 500 abschließbare Fahrradboxen.

Das Bike-and-Ride-Konzept

© Stadt Köln

Gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG, den Kölner Verkehrs-Betrieben und der Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH stellen wir schon seit den 1990er Jahren Fahrradabstellanlagen auf. Im Bike-and-Ride-Konzept werden Umfang und Qualität der Fahrradabstellanlagen festgelegt. Dabei orientiert sich die Planung an den Standorten, bei denen es sich ausschließlich um schienenbgebundene Haltestellen des öffentlichen Personnenahverkehrs handelt. 

Durch regelmäßige Bike-and-Ride-Erhebungen wird die Entwicklung der kombinierten Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrrädern innerhalb der Stadt dokumentiert. Die Ergebnisse dieser Gesamterhebung fließen in die Ausbauplanung ein.

Die Erhebungsergebnisse zeigen deutlich eine kontinuierliche Steigerung der Bike-and-Ride-Nutzung. Die Anzahl der abgestellten Fahrräder ist seit der ersten Gesamterhebung im Jahr 1994 rasant gestiegen. So hat die Zahl der geparkten Fahrräder von über 5.100 (1994) um fast 9.600 (2018) auf mehr als 14.700 geparkte Fahrräder zugenommen. Das entspricht einer Steigerung um 188 Prozent. Alleine in den letzten zwei Jahren gab es einen Zuwachs von 10 Prozent (rund 1.300 geparkten Fahrrädern).

Wegen der steigenden Nachfrage werden in den nächsten Jahren weitere Fahrradabstellanlagen errichten. Geplant sind über 450 überdachte Anlagen an über 20 Stadtbahn-Haltestellen. Die Maßnahmen werden von der Nahverkehr Rheinland GmbH (NVR) gefördert.

Bike-and-Ride ganz praktisch

Die abschließbaren Fahrradboxen können angemietet werden, bei der Kölner Gesellschaft für Arbeits - und Berufsförderung mbH, Geestemünder Straße 18, 50735 Köln, Telefon 0221 / 9420110, Telefax 0221 / 94201199 oder per E-Mail:

E-Mail an die Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung mbH

Die Nutzungsgebühren betragen:

  • bei monatlicher Anmietung 7,50 Euro
  • bei halbjährlicher Anmietung 35 Euro
  • bei jährlicher Anmietung 60 Euro

Die Standorte

Welche Fahrradabstellanlagen wo im Stadtgebiet zu finden sind, haben wir für Sie zusammengestellt.

Fahrradboxen
Überdachte Rahmenhalter

Ausbau 2020 bis 2022

Wir planen, über verschiedene Förderprogramme bis 2022 mehr als 7 Millionen Euro in die Aufstockung der Fahrradabstellplätze zu investieren. Noch in diesem Jahr werden wir damit beginnen. Ein Schwerpunkt liegt hierbei in Verknüpfungspunkten zum öffentlichen Personennahverkehr und zum Schienenpersonennahverkehr. Über das Förderprogramm "Klimaschutz durch Radverkehr" des Bundesumweltministeriums sind bis 2022 unter anderem fünf Bike-Tower mit jeweils 120 Fahrradabstellplätzen geplant. Diese sind beispielsweise in Weiden-West, Porz-Wahn und Brück Mauspfad vorgesehen.

Auswahlkriterien für die Standorte sind das hohe Interesse an ein gesichertem Fahrradparken sowie die räumliche Lage mit Anbindung an den Nahverkehr für Berufspendlerinnen und Berufspendler. Als erster Standort soll der Tower in Weiden-West noch in 2020 in Betrieb gehen. 

Kontakt

Wenn Sie Fragen, Hinweise oder Anregungen zum Thema Radverkehr in Köln haben, wenden Sie sich bitte an den Fahrradbeauftragten, Telefon 115 oder 0221 / 221-0 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Kontaktformular des Fahrradbeauftragten