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Erfahrungen und Konsequenzen für die deutsche Demokratie: Die Autorin im Gespräch mit Alexandra Eul
Die Historikerin Christina Morina lebte mit ihrer Familie 2024 und 2025 für ein Jahr als Gastprofessorin an der New School for Social Research in New York.
Aus nächster Nähe erlebte sie das fatale Comeback von Donald Trump und die verheerenden Folgen für die amerikanische Demokratie, die sich auch im Alltag der Menschen wiederspiegeln. Sie war nach Amerika gekommen, um zur Geschichte der Demokratie zu forschen und zu lehren. Und plötzlich wurde sie Zeugin des großangelegten Versuchs, diese zu zerstören.
In ihrem Buch beschreibt sie auf sehr persönliche Weise, wie Trumps Angriff die Demokratie in ihrem Kern erschüttert hat. Zugleich stellt sie die aktuellen Ereignisse in einen größeren Zusammenhang: Was unterscheidet die deutschen Demokratie-Erfahrungen von denen der Amerikaner*innen? Wie kann man eine demokratische Ordnung gegen antidemokratische Angriffe schützen? Und welche Lehren lassen sich aus dem amerikanischen Beben für die Demokratie in Deutschland ziehen?
Christina Morina wurde 1976 in Frankfurt an der Oder geboren und verbrachte ihre Kindheit in der DDR. Sie studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Journalistik an der Universität Leipzig und der Ohio University und promovierte an der University of Maryland. Sie ist Professorin für Zeitgeschichte an der Universität Bielefeld.
Alexandra Eul studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Psychologie und Politik in Köln und Barcelona und absolvierte an der Hamburg Media School die Ausbildung zur Journalistin. Sie war Redakteurin beim Kölner Stadtanzeiger, Emma und den DLF Nachrichten. Sie arbeitet heute als freie Autorin und Radio-Journalistin.
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Interim Zentralbibliothek
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