vom 6. bis 10. Juli 2026

Gemeinsam Verantwortung übernehmen und Engagement sichtbar machen: Im Rahmen der Aktionswoche des Forums "Unternehmen engagiert in Köln" setzen Unternehmen zusammen mit Partnerorganisationen konkrete Projekte für die Stadtgesellschaft um. Die Aktionswoche steht beispielhaft für die Stärke des Netzwerks und zeigt, wie Unternehmen ihre Kompetenzen und Ressourcen gezielt für gesellschaftliche Themen einbringen können. In diesem Jahr setzen wir zwei Projekte um, die inhaltlich unterschiedliche, aber gleichermaßen gesellschaftlich relevante Schwerpunkte setzen:

Stolperstein-Verlegung und stadtweite Reinigung

Mittwoch, 8. Juli 2026, 11 Uhr | Karolingerring 27, 50678 Köln

Ein besonderer Schwerpunkt der Aktionswoche liegt auf der Erinnerungskultur: Es werden zwei Stolpersteine zum Gedenken an das Ehepaar Lindemann verlegt. Die Verlegung erfolgt durch Oberbürgermeister Torsten Burmester sowie durch den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Köln Bonn, Ulrich Voigt.

Die Stolpersteine erinnern an: Adolf Lindemann, Jahrgang 1898, deportiert im Jahr 1942 und ermordet am 24. Juli 1942 in Maly Trostinec und Jenny Lindemann, geborene Rothschild, Jahrgang 1892, deportiert im Jahr 1942 und ermordet am 24. Juli 1942 in Maly Trostinec.

Die sogenannten Stolpersteine sind ein europaweites Kunst- und Erinnerungsprojekt des Künstlers Gunter Demnig. Sie werden vor den letzten frei gewählten Wohnorten von Opfern des Nationalsozialismus in den Boden eingelassen und machen deren Schicksale im öffentlichen Raum sichtbar. Auch in Köln tragen sie dazu bei, die Erinnerung wachzuhalten und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.

Im Anschluss an die Verlegung findet eine stadtweite Reinigungsaktion von Stolpersteinen statt. Unternehmen und Engagierte beteiligen sich aktiv daran und leisten so einen konkreten Beitrag zur Pflege der Erinnerungskultur in Köln.

Senior*innenenolympiade gegen Einsamkeit

Dienstag, 7. Juli und Donnerstag, 9. Juli 2026 | verschiedene Senior*inneneneinrichtungen in Köln

Einsamkeit im Alter ist eine wachsende gesellschaftliche Herausforderung, die viele Menschen betrifft – auch in Köln. Mit der Senior*innenenolympiade setzen die beteiligten Unternehmen ein bewusstes Zeichen für Begegnung, Aktivität und gesellschaftliche Teilhabe.

Geplant sind mehrere Stationen mit altersgerechten Bewegungs- und Geschicklichkeitsspielen sowie kleinen Denksportaufgaben. Ergänzt wird das Angebot durch gemeinsame Pausen, in denen der persönliche Austausch im Mittelpunkt steht. Solche Formate wirken über den Aktionstag hinaus: Sie fördern soziale Kontakte, stärken das Gemeinschaftsgefühl und können dazu beitragen, Isolation nachhaltig zu verringern. Gleichzeitig erleben ältere Menschen Wertschätzung und aktive Ansprache – ein wichtiger Beitrag für Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe im Alter.