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Das ehemalige Katasteramt, heute Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster, feiert im Jahr 2022 Jubiläum. Seit 200 Jahren werden in Köln Grundstücke vermessen und dokumentiert. Diente dies zunächst militärischen Zwecken und der gerechten Erhebung von Steuern, entwickelte es sich recht bald zum Instrument zur Sicherung des Eigentums an Liegenschaften und Gebäuden.

  • Wo liegt mein Grundstück?  

Die Antwort auf diese einfache, aber grundlegende Frage liefert das Liegenschaftskataster für alle Grundstücke Kölns, aber auch Angaben zu Fläche, Eigentümer*innen, Nutzung und Bebauung. Nach den gesetzlichen Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalens geführt, schafft es unverzichtbare Rechtssicherheit für jedes Handeln im Grundstücksverkehr. Der moderne Immobilienverkehr ist ohne diese akribisch geführte Grundlage nicht denkbar. Heute machen moderne Messverfahren einen elektronischen Workflow "vom Feld in die Karte" möglich. Die derzeitige Entwicklung hin zum digitalen Mehrzweckkataster zeigt die besondere Bedeutung des Liegenschaftskatasters für Politik, Recht, Verwaltung, Wirtschaft und für alle Kölner Bürger*innen.

Die Entwicklung des Katasteramtes im Spiegel der Geschichte Kölns

  • 1822 – 1871 Napoleon bis Kaiserreich
    Vom Urriß über Urkarte zum Steuerkataster  
  • 1871 – 1914 Gründerzeit
    Köln sprengt seine Mauern
    Vom Steuerkataster zum Eigentumskataster
  • 1914 – 1933 Weimarer Republik
    Soldner- und Gauß-Krüger-Koordinaten  
  • 1933 – 1945 Köln im Nationalsozialismus
    Zentralisierung, Reichsbodenschätzung, neue Grundbuchordnung
  • 1945 – 1989 Wiederaufbau und Wirtschaftswunder
    Kataster wird Ländersache, Neuvermessungen  
  • seit 1989 Digitaler Wandel
    Automatisierung des Liegenschaftskatasters, Mehrzweckkataster
    Auf dem Weg zur 3. Dimension

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