Geschlechtliche Identität beschreibt, ob sich eine Person als Frau, Mann oder anders empfindet und bezeichnet. Nicht immer entspricht diese Empfindung dem biologisch angeborenem Geschlecht. Es gibt auch Menschen, die mit nicht eindeutigen weiblichen oder männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren werden. Diese bezeichnet man als intergeschlechtlich.

Transgeschlechtlichkeit (auch "Transsexualität") beschreibt das innerliche Gefühl, entgegen dem eigenen biologischen Geburtsgeschlecht dem anderen Geschlecht anzugehören. Also im "falschen" Körper leben zu müssen. Es kann der Wunsch entstehen, das äußere Erscheinungsbild und in individuell unterschiedlichem Maß die Geschlechtsmerkmale dem empfundenen Geschlecht anzugleichen. Dazu kann der Vorname und der Eintrag des Geschlechts im Geburtsregister und auf der Geburtsurkunde geändert werden. Die Einnahme von Hormonen und eine Operation können das äußere Erscheinungsbild ändern. 

Der Fachdienst STI und sexuelle Gesundheit berät zu Sexualität und Gesundheitsrisiken und vermittelt an fachkundige und kompetente Beratungsstellen.

Ausführliche Informationen zu geschlechtlichen Identitäten finden Sie über den Internetauftritt von "Anders und Gleich". In Kurzform im Glossar oder in einer ausführlichen Darstellung über die "Fibel der vielen kleinen Unterschiede". 

Intergeschlechtlichkeit/Intersexualität
Fachstelle für Lesben, Schwule und Transgender Trans NRW
Netzwerk geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW
Anders und Gleich - LSBTIQ* in NRW - Glossar
Anders und Gleich - LSBTIQ* in NRW - Fibel der vielen kleinen Unterschiede
Tipps für Trans*menschen in Leichter Sprache
Das Gender Unicorn (von transstudent.org)