© C.H.Beck

3. November 2021

Uhrzeit:

19 Uhr

Infos:

Preis:
Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Anmeldung/Vorverkauf:
Tickets sind an der Abendkasse erhältlich.

Buchvorstellung und Gespräch, moderiert von Dr. Nicolas Berg

Der aus Armut und Verfolgung geborene Witz des Jiddischen stellt der Not ein Lächeln entgegen, das in dieser Sprache überall zu spüren ist. Menschen jüdischen Glaubens aus dem östlichen Europa war immer bewusst, dass sie im Exil lebten. Nie verfielen sie der Illusion, angekommen oder gesellschaftlich arriviert zu sein, wie die Menschen jüdischen Glaubens im deutschen Kulturraum es glaubten, bevor sie in den 1930er und 1940er Jahren die bittere Wahrheit des Gegenteils erfahren mussten. Die osteuropäischen Schtetl waren eng und schmutzig, der rechtliche Status ihrer Bewohner*innen war eingeschränkt und der Gegensatz zwischen dem Mythos ihres religiösen Auserwähltseins, den sie im Gottesdienst zelebrierten, und der Alltagswirklichkeit war offenkundig. Durch diese Widersprüche wurde das Jiddische zu einer zutiefst ironischen Sprache. Ihr geht Jakob Hessing in seinem neuen Buch nach.

Jakob Hessing ist Germanist und Schriftsteller. 1944 im Versteck bei einem polnischen Bauern geboren, wuchs er in Berlin auf und lebt seit 1964 in Israel. Bis 2012 war er Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem.

Eine Veranstaltung der Germania Judaica. Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums e. V.  in Kooperation mit dem Martin-Buber-Institut für Judaistik der Universität zu Köln. Mit freundlicher Unterstützung des Verlags C.H. Beck

3G-Regelung bei Besuch der Veranstaltung:

Bei allen Veranstaltungen achten wir selbstverständlich darauf, dass alle Regelungen der jeweils aktuellen Coronaschutzverordnung NRW eingehalten werden. Wir sorgen für entsprechende Hygienemaßnahmen.

Für die Teilnahme an unseren Veranstaltungen (Workshops und Bühnenprogramme) benötigen Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren einen Nachweis über eine Impfung, Genesung oder einen höchstens 48 Stunden alten negativen Test. Bei Schüler*innen ab 16 Jahren reicht ein Schülerausweis als Nachweis aus. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren benötigen keine Nachweise. Für alle Fälle sollten Jugendliche jedoch einen Altersnachweis mit sich führen. Bitte behalten Sie nach Möglichkeit auch während der Veranstaltungen am Platz Ihre Maske auf, insbesondere wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.

Veranstaltet von
GERMANIA JUDAICA - Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums e. V.
Josef-Haubrich-Hof 1
50676 Köln
Telefon:
0221 / 232349
Veranstaltungsort
Stadtbibliothek Köln
Josef-Haubrich-Hof 1
50676 Köln - Altstadt/Süd
Telefon:
0221 / 221-23828
Fax:
0221 / 221-23933
Infos zum barrierefreien Zugang
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrende voll zugänglich.
  • Markierte Behindertenparkplätze sind vorhanden.
  • Es ist ein Personenaufzug vorhanden.
  • Die Toiletten sind für Rollstuhlfahrende voll zugänglich.

Anfahrt

  • Stadtbahn-Linien 1, 3, 4, 7, 9, 16, und 18 und (Haltestelle Neumarkt)
    Bus-Linien 136 und 146 (Haltestelle Neumarkt)
Start

Ziel

Uhrzeit:

Fahrplansuche
Start

Ziel

Fahrradroute planen