27. Oktober 2021

Uhrzeit:

19 Uhr

Infos:

Preis:
Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Anmeldung/Vorverkauf:
Tickets sind an der Abendkasse erhältlich.

Buchvorstellung und Gespräch, moderiert von Dr. Ursula Reuter

Die international renommierte Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Greta Ionkis, 1937 in der Sowjetunion geboren, ist die Tochter einer russischjüdischen Mutter und eines deutsch-protestantischen Vaters. Als Kind erlebte sie den Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion und die Schrecken von Evakuierung und Krieg. Ihren Vater lernte sie nie kennen. In der deutschsprachigen Ausgabe ihrer auf Russisch verfassten Essays beschreibt Greta Ionkis die wechselvollen Beziehungen zwischen jüdischen und nichtjüdischen Deutschen vom 16. Jahrhundert bis heute. Sie verdeutlicht dieses komplexe und oft leidvolle Verhältnis anhand von Persönlichkeiten wie Luther, Joseph Süß Oppenheimer ("Jud Süß"), Goethe und Heine. Ihr Blick geht bis in die Gegenwart, unter anderem zu den Stolpersteinen des Kölner Künstlers Gunter Demnig.

Das wirft Fragen auf: Warum hat sich Greta Ionkis nach ihrer Übersiedlung nach Köln 1994 gerade diesem Thema gewidmet? Wie gelang es ihr, trotz der Schrecken des Holocaust eine "realistisch optimistische" Haltung einzunehmen? Was versteht sie unter "Normalität" im gegenseitigen Verhältnis?

Eine Veranstaltung der Germania Judaica. Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums e. V. in Kooperation mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V. und dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln.

3G-Regelung bei Besuch der Veranstaltung:

Bei allen Veranstaltungen achten wir selbstverständlich darauf, dass alle Regelungen der jeweils aktuellen Coronaschutzverordnung NRW eingehalten werden. Wir sorgen für entsprechende Hygienemaßnahmen.

Für die Teilnahme an unseren Veranstaltungen (Workshops und Bühnenprogramme) benötigen Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren einen Nachweis über eine Impfung, Genesung oder einen höchstens 48 Stunden alten negativen Test. Bei Schüler*innen ab 16 Jahren reicht ein Schülerausweis als Nachweis aus. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren benötigen keine Nachweise. Für alle Fälle sollten Jugendliche jedoch einen Altersnachweis mit sich führen. Bitte behalten Sie nach Möglichkeit auch während der Veranstaltungen am Platz Ihre Maske auf, insbesondere wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.

Veranstaltet von
GERMANIA JUDAICA - Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums e. V.
Josef-Haubrich-Hof 1
50676 Köln
Telefon:
0221 / 232349
Veranstaltungsort
Stadtbibliothek Köln
Josef-Haubrich-Hof 1
50676 Köln - Altstadt/Süd
Telefon:
0221 / 221-23828
Fax:
0221 / 221-23933
Infos zum barrierefreien Zugang
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrende voll zugänglich.
  • Markierte Behindertenparkplätze sind vorhanden.
  • Es ist ein Personenaufzug vorhanden.
  • Die Toiletten sind für Rollstuhlfahrende voll zugänglich.

Anfahrt

  • Stadtbahn-Linien 1, 3, 4, 7, 9, 16, und 18 und (Haltestelle Neumarkt)
    Bus-Linien 136 und 146 (Haltestelle Neumarkt)
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